Ups and Downs

Die Studierstube trifft sich zum Austausch über ein Kapitel des Epheserbriefs. Unser Senior kommt mit einem dreirädrigen e-Bike, ein Fahrrad-Trike mit Anklängen an mein Traumgefährt mit Käfermotor. Sehr schön. Wir kommen vom Hölzchen zum Stöckchen, schweifen vom Text ab, kehren zu ihm zurück und tauschen uns aus – so wie wir alle das mögen. Es ist schon ein ganz besonderer Kreis. – Nachmittags hören wir noch die Predigt aus Bremen, sehen aber schnupfenderweise vom Besuch unserer Gemeinde ab – Bazillenspreader braucht keiner, denken wir. – Es kommt, wie es kommen muss, seufz, ich verheddere mich in gestreamten Serien, kann nicht loslassen und komme extrem spät in mein Seniorenbett. Das ist nicht gut und tut nicht gut. When will I ever learn? Never, vermute ich. Armer Verirrter!

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Tod oder Heimkehr?

Der Tag beginnt mit einem Schock. Die Mutter einer guten Freundin ist verstorben oder aus christlicher Sicht betrachtet heimgegangen in die Ewigkeit zu immerwährender Gemeinschaft mit Jesus. Ich bin sehr überrascht und traurig. Wir kannten sie gut, haben sie öfter besucht und sehr geschätzt. Im Laufe des Tages erhalten wir weitere Informationen, sogar die Traueranzeige ist schon fertig. Ich buche noch schnell ein Hotel, denn wir werden einen Tag vor der Beerdigung anreisen. So vermeidet man Hektik. Da sich jedoch am Abend dieses Tages ein Gast angekündigt hat, wird sich Eile wohl nicht ganz umgehen lassen. Dann ist das so, wir werden schon eine kreative Lösung finden. – Ich besuche wieder meine Mum, werde, Gott sei Dank, negativ getestet und unterhalte mich so gut es geht mit ihr. Es ist nicht leicht ihrer Schwerhörigkeit Paroli zu bieten. Auf die ’98‘ zugehen klingt erstrebenswert, kann aber mit vielerlei Nöten verbunden sein, die diese Freude relativieren. – Wir diskutieren über einen attraktiven aber echt teuren zweiten Urlaub im nächsten Jahr. Es empfiehlt sich zweifellos darüber erst einmal ein Wochenende lang nachzusinnen. – Ein Freund lädt uns zum Besuch ein, leider verhindert unser Husten und Schnupfen, vertriebener und wiederkommender Halsschmerz eine Zusage. Schade. – Es wird so ein ruhiger Abend, was durchaus von Vorteil ist. Bonne nuit!

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Lahmer Tag

Ein weiterer krankheitslahmer Tag nimmt seinen Lauf, wie heißt es so treffend: Die beste Krankheit taugt nichts. So isses. Ganz nebenbei schicke ich Mr. Shorty in die Winterpause. Sein Display begrüßt mich mit der Meldung, das kein Stromkreis (rund um den Rasen liegt ein Kabel) erkannt wird, meinetwegen, ein Problem für das nächste Frühjahr, basta. Shorty kann im Keller darüber nachsinnen wie er dann an sein Steuerungsnetz kommt 😉. Meine Erkältung tastet sich wieder vor, wird chemisch zurückgeschlagen, klopft wieder an, kurz: sie nervt! Den Abend gestalte ich mit ‚Nordisch herb‘ sowie ein paar neuen Folgen von ‚Death in Paradise‘, irgendwie nett und unterhaltsam, wenn auch ein klein wenig ausgelutscht. Der erste Lack ist ab. Es wird mittelspät.

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Abwehrkämpfe

Aus gegebenem Anlass, wie es so schön heißt, ergibt sich heute eine gute Gelegenheit die Selbstversorgung zu üben. Das ist gar nicht so schwer und wird mir um so leichter gemacht weil meine schniefende Lebenslanggefährtin unbedingt das mittägliche Mahl zubereiten möchte. Beim Lunch stellen Kartoffeln immer eine schier unüberwindbare Hürde für mich dar. Ich kann weder schälen noch pellen, zugegeben irgendwann gelingt es schon die Schale oder Pelle zu beseitigen, doch es dauert schrecklich lange. Wenn ich meine nicht vorhandenen Kochkünste anwenden muss, gibt es Nudeln, Reis oder Fertigklöße. Das ist alles völlig unproblematisch. Noch schneller gehen Dosensuppen von der Hand, durchaus eine Alternative, aber keinesfalls täglich. Never. Das übrige auf dem Markt befindliche Dosenfutter taugt angesichts seines Geschmacks in den allermeisten Fällen nur als Abnehmhilfe. – In mir ringen die Bazillen (oder sind es Viren) mit meinen Abwehrkräften um die Vorherrschaft. Letztere scheinen auf dem Siegespfad zu sein, was ich sehr begrüßen würde. Sie erfahren Unterstützung durch von außen zugeführte Kampfmittel der pharmazeutischen Industrie. Ansonsten hänge ich wieder einmal ziemlich rum. Das Finanzamt schickt uns neue Steuernummern und erinnert mich an die Nullmeldung zur Umsatzsteuervoranmeldung, die ich allerdings schon neulich übermittelt habe. Es muss extrem schwierig sein kurzzeitig die ELSTER-Eingänge mit ausgehenden Erinnerungen zu vergleichen. Ja, ja, die Computerei ist für deutsche Behörden ein Buch mit sieben Siegeln, bzw. mit nicht kompatiblen Programmen – für jede Aufgabenstellung eins. – Auf einen geruhsamen Abend folgt eine späte Nachtruhebettung 😀. Dank eines roten Gärungsprodukts kommt der Schlaf schnell, ist tief und fest.

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Viren im Angriffsmodus

Ein neuer Monat, ein neues Saugen in meiner Gemeinde. Leicht angeschlagen bringt mich meine Erkältungsträgerin zum Saugort. Sie selbst düst herum um einiges zu erledigen. Ich komme gut durch, erfasse fast jedes Krümelchen und höre dabei Abba, Reinhard Mey und etliche andere englische oder deutsche Songs. Wie’s halt so kommt. Inzwischen schwer angeschlagen fährt meine virensprühende Bettreife mit mir heimwärts wo sie stante pede das einzig Vernünftige tut. Ich koche mir derweil ein Tütensüppchen mit reichlich Zusatznudeln, wie ich es manchmal liebe. Mein Husten hat zwar stark nachgelassen doch nun versuchen, motiviert durch an anderer Stelle 😉😀 erfolgreich wirkende Kumpelviren, meine eigentlich bereits geschlagenen Krankheitserreger einen erneuten Angriff. Das finde ich gar nicht gut. Ich konstatiere: in einer Partnerschaft ist es besser beide werden gleichzeitig krank als wenn einer die andere ansteckt um dann selbst wieder attackiert zu werden. Ein echt superdoofer Kreislauf. So krame ich noch ein wenig herum, schaue dies und das an, lasse mich berieseln und suche etwas früher mein Nachtlager auf. Wie wird es wohl morgen werden?

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Privatkur?

Der vorletzte Monat des Jahres startet. Die Regenmenge im Oktober liegt erschreckend weit unter Niveau. – Die üblichen banktypischen Arbeiten warten auf mich, ein paar wenige Überweisungen sind zu tätigen und eine App muss beruhigt werden bis sie sich fast von selbst entschließt doch weiter zu funktionieren. Nett von ihr. Ich suche für mich eine Alternative zur Kur meiner Lebenslanggefährtin. Soll ich daheim bleiben? Wie wäre es mit einer Kreuzfahrt? Oder Ägypten? Kapverden? Kalter Norden? Nicht leicht zu entscheiden und nicht billig. Da keine Lösung einfach so auf der Hand liegt, entscheide ich mich erst einmal abzuwarten ob die avisierten Geldeingänge überhaupt realisiert werden. Die Reihenfolge ‚erst Geld rein und dann Geld raus‘ hat durchaus Charme. Selbst wenn es bei den Grünen, der SPD und den Linken „in“ ist erst einmal Geld in großem Stil zu verbraten und Rückzahlungsgedanken in die ferne Zukunft zu transferieren, ist ein Privathaushalt immer gut beraten beides im Blick zu behalten. Kurz gesagt: null Knete, null Reise. So einfach ist das. Basta. – So fege ich erst einmal die Terrasse, wechsle eine Glühbirne im Keller wobei ein dritte Hand sehr hilfreich gewesen wäre. Aber es geht auch mit zweien. – Endlich beginne ich wieder mit meiner täglichen (hoffentlich!!!) Andacht und bin berührt von der spürbaren Gegenwart Gottes. – Auf einem iPad, das ich weitergeben möchte, muss noch schnell das neuen Betriebssystem 16.1 installiert werden. Das funktioniert online einwandfrei – wenn VW auch nur ansatzweise so perfekt wäre, seufz! – Zum abendlichen Abschluss noch drei Folgen meiner neue Softie-Serie verschlingen und ab geht es in mein Nachtlager. Jetzt noch die Serien-Folge-Gedanken zur Ruhe bringen und schon ist der Weg frei für den Schlaf. Nun komm schon!

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Reformationstag

O, fast hätte ich es vergessen, heute ist ja Feiertag in Niedersachsen. Als Berufstätiger wäre mir das nicht passiert. Wie dem auch sei, fast durch Zufall, ich habe überhaupt nicht damit gerechnet, landen wir über YouTube bei einer Veranstaltung der von uns sehr geschätzten Martini-Gemeinde in Bremen. Nach einer Andacht bringt Pastor Latzel die theologischen Unterschiede zwischen Lutheranern und Reformierten auf den Punkt und verdeutlicht in einem zweiten Teil die Inhalte des Marburger Religionsgesprächs 1529 – beides sehr objektiv und sowohl für überzeugte Lutheraner als auch für überzeugte Reformierte nachdenkenswert. Schade, dass man sich so gestritten hat, denn eigentlich lag (und liegt) man nah beieinander. Erst seit 1974 gibt es die Abendmahlsgemeinschaft zwischen beiden Kirchen. Wir Menschen sind und bleiben Starrköpfe und Ideologen. – Nachmittags sind wir bei Freunden zu Gast, eine echt gute Idee. Den ersten Barnaby am Abend lasse ich mir noch gefallen, bei zweiten fehlt mir heute der Kick zum britischen Humor. Ich entdecke eine neue Serie zum Streamen, kuschelig, ein wenig kriminalistisch und wunderbar wirklichkeitsfremd – ähnlich Watzmann ermittelt nur im Norden. Reinste Entspannungskur. Wieder wir es spät. Mein Husten verschreckt den Schlaf ein wenig. Schade.

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Berufungen, ferne Kontinente und Flachplauderer

Wie kann man nur zum Start der Winterzeit den Gottesdienst fast verschlafen? Wir haben doch eine ganze Stunde mehr zur Verfügung! Immerhin, wir haben es geschafft, sogar das Sonntagsfrühstück vorher noch zelebriert aber es war knapp. Die Foxi-Software funktioniert hinzu einwandfrei. – In der Predigt geht es um Jona mit dem Appell dem Ruf Gottes zu folgen auch wenn ER einem sehr viel zumutet oder gar einen zu überfordern scheint. Das ist sicher recht und gut. Und doch kommen bei mir immer wieder Zweifel hoch wenn ich an Prediger denke, die an ihrer Berufung verzweifelt oder gar gescheitert sind. Haben sie sich im Ruf Gottes getäuscht? Hinterher ist das einfach zu konstatieren. Mir ist wichtig, dass Gott, wenn er ruft, auch an der Sache dran bleibt – insofern ist Jona ein sehr gutes Beispiel, denn Gott ließ ihn nicht los. – Auf der Rückfahrt funktioniert die Software wieder nicht. So oft wie mich das auf die Palme gebracht hat müsste ich eigentlich einen Großhandel mit Kokosnüssen haben 😉! Nun denn, es liegt wohl daran, dass ich im iPhone im Hintergrund noch ein offenes Fenster von der Hinfahrt hatte und da einloggen, nein, das geht gar nicht. Seufz. – Mittags genieße ich eines meiner Lieblingsessen, welch ein Genuss!!! – Am Nachmittag bin ich sehr bemüht nicht-willige Funkuhren und Nicht-Funkuhren auf den neuesten Stand zu bringen. Abends bestaunen wir zuerst Australien und Ozeanien auf der Großleinwand, im Anschluss dreimal Namibia ebendort. Bei YouTube schaue ich einer schöngestalteten Influencerin beim Gang durch einen Airportshop zu (erwartet hatte ich einen Reisebericht). Ihr inhaltsleeres Geplapper nervt dermaßen, dass ich es nicht lange mit ihr aushalte. Wie kann diese Flachplaudertasche auf 1,2 Mio. Follower kommen? Aussehen ist doch wahrhaftig nicht alles. Es wird sehr spät aber der Schlaf lässt sich nicht lumpen. Fein.

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