Auf der Pirsch: Normalität gesucht

Jetzt gilt es die Unordnung wieder zu beseitigen, die alle Glasfaserverlegungsaktivitäten hervorgerufen haben. Das bisherige, mehradrige, „vectorbepackte“ Telefonkabel baue ich ab, es ist entbehrlich geworden. Das Sideboard und ein kleines Regal rücken wieder an die Wand zurück – mitten im Raum wirken sie ziemlich seltsam, der eine oder andere Anschluss an den Router wird geprüft und wo nötig erneuert. Siri muss ich noch überzeugen, dass die jetzt zuständige Fritzbox auch sehr nett ist und sie mutig mit ihr kooperieren kann, denn sie tut sich ein wenig schwer mit ihr. Noch hat sie nämlich nicht alle Lampen im Griff aber das wird schon irgendwann. Natürlich fülle ich das Telefonbuch weiter auf, lade eine ganze Menge Fotos hoch – man muss schließlich sehen wer anruft und passe die Box auf unsere Wünsche an. Das dauert zwar alles viel länger wie gehofft aber darauf hatte mich meine Lebenserfahrung schon innerlich vorbereitet😉. Sie kennt sich halt aus😀. – Den Erzgebirgskrimi blende ich bald aus, ich mag diese oberlehrerhafte Klischeevermittlung nicht mit dem bösen, geistig arg schlichten Nazi, der überforderten Mutter und dem realitätsflüchtenden Vater sowie drei politisch korrekten Hauptfiguren. Mag sein, dass der Krimi noch eine erfreuliche Wendung vollzogen hat, keine Ahnung, da war ich schon weg. – Es wird gar nicht so spät, denn morgen kräht der Hahn viel zu früh. Seufz. Der Schlaf ist ganz okay.

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Sieg auf ganzer Linie!

Bei einer Affenhitze schwinge ich mich nach Jahren wieder aufs Fahrrad und radle zu dem Windows-Notebook-Besitzer, die Box im Gepäck. Völlig durchgeschwitzt aber total begeistert vom Radeln komme ich dort an. Eine Verbindung zwischen Computer und Router ist schnell hergestellt, doch die Zugangsseite zeigt sich nicht. Immerhin stelle ich fest, dass bei meinem allerersten Versuch wohl meine WLan-Netze installiert und das werksseitige Netz eliminiert wurde. Eine bemerkenswerte Erkenntnis. Ich radle zurück. Daheim schalte die bisherige Box ganz ab, versorge die neue mit Strom, finde sofort auch bei ihr mein übliches wie mein Gästenetz und versuche darüber mit den bekannten Passworten die Box-Einstiegsseite zu erreichen. Niente, nix, nothing. Merde! Also zurücksenden? Nein, noch einmal recherchieren. Ich benötige den Zugang um die Box auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen, denn erst dann kann ich einen weiteren Versuch starten. Das Internet verrät mir, es mit einem alten Telefon, das man an die Fon-Dosen der Box anschließt zu versuchen. Irgendwo habe ich doch noch so ein Teil herumliegen. Wer suchet, der findet, so auch heute. Den Oldie mit dem bockigen Newcomer verbinden, einen seltsamen Zahlen-*-#-Code eintippen, wählen lassen und tatsächlich alle Dioden blinken, die Fritzbox setzt sich zurück. 2:1 – Anschlusstreffer meinerseits. Schulterklopfen. Jetzt starte ich den Wechselassistenten der bisherigen Box erneut und auch diesmal ist sie mit der inzwischen allerneuesten Software ihrer Nachfolgerin nicht zufrieden, kurz sie will einfach nicht. Auch gut. Wieder zurück zu den Werkseinstellungen und dann eine normale Installation starten. Diese läuft holprig, langwierig aber kontinuierlich ab bis der neue Router endlich seinen Frieden mit dem Glasfasernetz schließt. 2:2 Ausgleich! Ich begebe mich ins virtuelle Innere des Kastens, verbinde ihn mit den Telefonen, stelle die WLan-Netze in bewährter Weise wieder her, verändere die Zugangsdaten und schließe dann alle Geräte im Netz wieder an, soweit sie es nicht schon von selbst getan haben. 2:3 für mich. Sieg nach einem harten Kampf! Gott sei Dank, der mich die ganze Zeit geleitet, begleitet und meine Ungeduld gemäßigt hat. Sicher wird noch hier und dort etwas nachzujustieren sein aber die Ochsentour liegt hinter mir – dachte ich bis ich entdecke, dass unser Telefonbuch sich nicht wiederherstellen lässt. Da ist Fleißarbeit angesagt. Aber ein Wechsel ist nunmal herausfordernd. So tippe, kopiere und speichere ich bis in die Nacht. Dann ist das halt so. Der Schlaf ist fest aber oberflächlich – die Hitze fordert ihren Tribut. Sommer eben.

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Jesus lebt

Nach der morgendlichen Alltagsroutine wird im Kampf mit der Fritzbox die nächste Runde eingeläutet. Die erste hatte die Box gegen mich klar gewonnen. Frisch gewagt ist dagegen halb verloren. Seufz. So kommt es denn auch. Die alte Box erkennt die neue nicht. Die neue ist per Ursprungsadresse nicht erreichbar. Gegen Mittag kommt endlich die Erleuchtung einfach meine alte Fritzbox ans Glasfasernetz zu hängen. Das funktioniert faszinierend einfach. Wow – wir haben schnelles Internet über die Alte. Warum kam ich nicht schon früher auf diesen Gedanken. Dennoch gebe ich nicht auf. Ich will die angeblichen Vorteile der neuen nutzen. Eine Verbindung mit ihr per Datenkabel wird zwar erkannt, Konsequenzen daraus kann ich nicht ziehen, denn die Zugangsseite zeigt sich nicht. Im Internet, es ist immer gut auf mehreren Wegen eine Verbindung herstellen zu können, finde ich den Tipp per Mac sei eine Kabelverbindung schwierig, per Windows dagegen leicht. Aha. Ein Hoffnungsschimmer nach zahllosen gescheiterten Versuchen. Ein Freund hat ein Windows-Notebook und ich vereinbare ein Treffen für morgen. Stand nach zwei Runden: 2:0 für die Box. Inzwischen gehe ich gelassener damit um, denn wenn die Box so weitermacht geht sie zurück zum Absender. Basta. Es ist wahnsinnig heiß draußen, selbst am Abend. Freunde holen uns ab zum Rotweinhauskreis. Er entwickelt sich heute zu einer erstaunlichen Runde, es ergibt sich, dass etliche erzählen wie sich zum Glauben gefunden haben. Stark. Bei mir war es unerwartet dafür aber umwerfend als ich merkte, dass Jesus tatsächlich lebt, sich mir zuwandte und ich die Bibel mit ganz anderer Sicht lesen und verstehen konnte. Und dabei ist es bis heute geblieben. Gott sei Dank!!! – Wieder zurück daheim, wird es zwar spät aber die Gedanken an die Box sind auf morgen vertagt und der Schlaf ist gut zu mir. Wunderbar.

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Boxen-Stopp

Unser „neuer“ Allianz-Agenturchef besucht uns. Ein netter Typ mit sehr interessanten Erfahrungen und Erlebnissen. Wir plaudern ein wenig, er bietet uns keine neue Versicherung an, das spricht sehr für ihn und wir fühlen uns ganz gut „betreut“. Unser bisheriger Kontaktpartner hat also schon wieder gewechselt, scheint aber seinen Job gefunden zu haben – hoffen wir es für ihn. Am späten Nachmittag trifft die bestellte neue Fritzbox ein. Ich lege gleich los, so richtig entsprechend den Anleitungen, alles scheint gut zu werden bis, ja bis die alte Box meldet, die neue brauche ein Update ihres Betriebssystems. Da das Wobcom-Internet inzwischen abgestellt ist, muss ich einen manuellen Download über andere Wege versuchen und schaffe es tatsächlich. Doch plötzlich bricht die Verbindung ab und die neue Box ist nicht mehr ansprechbar. Sie hat sich im virtuellen Netzwerk irgendwo versteckt. Alle Kontaktversuche scheitern. Merde. ‚Hier steh‘ ich nun, ich armer Tor und bin so klug als wie zuvor.‘ – Der Trost durch die Soko Wismar ist eher unscheinbar😉 und weitere Experimente gehen schief. Dann ist das so. Gute Nacht! Gott sei Dank kann ich das bei Jesus abladen und schlafe zwar nicht überzeugend aber doch relativ gut. Danke!

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„Vodafone-Hütchenspiel“

Wir müssen nach Wittingen. Außerdem erwarten wir dringlichst den vielfach erwähnten Router, alldieweil unser bisheriger Provider den Anschluss gekappt hat. Per Zettel an der Haustür erhält ein potenzieller Zusteller Anweisungen. Es ist ein prachtvoller Sommertag. So fällt die Fahrt leicht: eine Dreiviertelstunde hin, fünfzehn Minuten Behandlung und eine Dreiviertelstunde zurück. Natürlich ist besagter Internetsurfhelfer noch nicht da. Ich lerne das Vodafone Hütchenspiel: Beim letzten Anruf hieß es das Teil käme mit der (mit deutlicher Betonung:) GSL. Nun gibt es zwar eine GSL aber die erledigt mehr internationale oder regionale Zustellung. So probiere ich es mit den besser bekannten GLS. Und siehe da, dort gibt es zwar die übermittelte Tracking-Nummer, die soll aber nicht zu unserer Postleitzahl passen. Es folgt ein eindrucksvolles telefonisches hin und her mit Vodafone. Letztlich erhalte ich eine Durchwahl bei der GLS (also doch!!!). Dort erfahre ich, dass „mein“ Paket retourniert wurde??? Nachfrage ist weder vorgesehen noch möglich. Ich bin sauer, habe die Faxen dicke und mache das, was der Vodafone-Ansprechpartner mir als erstes geraten hat. Ob das dieser Provider möglicherweise von Anfang plante: ich bestelle auf eigene Kosten bei Amazon einen Router. Der soll morgen eintreffen. Ich fühle mich total vereimert – doch die Alternative wäre ein dritter Versandversuch von Vodafone gewesen – wer weiß zu welcher PLZ und welcher letztendlichen Lieferzeit. Seufz, schade, dass ich nicht so ein prächtiger Verhandler bin wie unsere Mitreisende bei der Donau-Tour. Die hätte für sich höchstwahrscheinlich noch eine Entschädigung herausgeholt. Gelernt habe ich: nie mit GLS versenden! – So ein Tag ohne Telefon ist schon eigenartig, vor allem bei uns Old-School-Festnetznutzern. Glücklicherweise (Gott sei Dank wäre auch passend) haben wie noch einen Funknetzrouter der Telekom, dessen große Stunde nunmehr schlägt. Hoffentlich ist das Datenvolumen auskömmlich! – Den Abend verbringen wir auf der Terrasse, ich vermisse beim Zubettgehen Siri, die mir immer so freundlich „Gute Nacht“ gewünscht hat aber die ist wohl ein Internet-Junkie. Der Schlaf gestaltet sich unruhig mit Unterbrechungen. War wohl mal wieder dran. Seufz.

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Treffen beim Tee

Der Vormittag füllt sich wie von selbst. Ganz nebenbei warten wir auf den Router. Der kommt aber nicht. – Nachmittags tagt wie meistens montags unsere altersgerechte Männerteerunde. Dies und das gibt es zu bedenken, auszutauschen oder einfach nur von sich zu geben. Meist interessante Aspekte werden ins Licht gestellt. Fotos von Reisen, Insekten, Sub- und Objekten samt Kommentaren dazu binden unsere Aufmerksamkeit und, husch, ist die Zeit vorbeigerauscht. Es ist fast sieben. – Barnaby wiederholt sich zum 102. Male, es reicht selbst mir inzwischen. Den Polizeiruf 110 halte ich fast bis zum Ende durch doch dann siegt die Langeweile. Es ist noch nicht einmal spät als mich das Nachtlager magisch anzieht. Die Schlafunterbrechungen kann ich erst begrenzen als ich mich wärmer einpacke. Weshalb? Keine Ahnung, kalt war mir jedenfalls nicht. Na denn.

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Toter Tacho, totes e-Bike

Der Gottesdienst mit unserer Jugendpastorin kann mir schon gefallen. Sie findet gute, ansprechende Worte. Der Besuch ist dagegen eher dürftig, man merkt die noch andauernde Urlaubszeit. – Für den Nachmittag haben wir unsere erste Radtour seit Jahren geplant, gestern habe ich die Fahrräder schon fit gemacht. Wir stehen gestiefelt und gespornt mit Helm neben ihnen, wollen los und da verliert spontan die andere Steuereinheit sowohl Strom als auch Lust. Nichts geht mehr. Arg frustriert brechen wir ab und ich lade beide Tachos auf, doch das Vorhaben ist vorerst gescheitert. Merde, aber is wie is! – So beschäftigen wir uns erst einmal anderweitig, schauen am Abend den „Staatsanwalt“ von gestern, eine irre Story einer verrückten Ärztin, die als Folge ihrer extrem unmoralischen Rache letztlich selbst zum Opfer wird, weil die Getäuschte voller unbändiger Wut zurückschlägt. Meine Zeit, was für ein verquerer Fall. – Noch ein wenig lesen und ab ins Seniorenbett. Der Schlaf gibt sich nett.

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Faszien, Batterien und ein frischer Lounge-Abend

Heute kommt mein Faszien-Massageball. Ein hartes rundes Stück, das sich in der ersten Anwendung durchaus bewährt. Fein. Gleichzeitig treffen vierzig Mignonzellen ein – ich hoffe, dass das eine gewisse Zeit reicht, denn unser Verbrauch ist arg hoch. – Schließlich richte ich unsere Fahrräder wieder gebrauchsfertig her und merke, dass ein Steuergerät nicht funktioniert. Durch die lange Wartezeit hinüber? Akku kaputt? Nach einer kurzen Zeit der Verzweiflung fällt mir ein USB-Anschluss auf. Aha. Im Internet finde ich in der Bedienungsanleitung den Hinweis, dass man dadurch auch nachladen kann. Da werde ich mal ordentlich Ladestrom reinfließen lassen und siehe da bald startet das Gerät wieder. Geht doch. – Den Abend verbringe ich teils innen und teils in der Lounge, zunächst begleitet vom Sportplatzgetöse. Trotz Sommer-Hoch wird es gegen zehn Uhr ziemlich frisch und es zieht mich zurück ins Haus. Dieses Jahr war es zwar schon mächtig heiß aber die lauen Sommerabende vermisse ich bislang. Schade. Es wird gar nicht mal so spät und der Schlaf kommt bald. Geht doch.

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