Von Gott belehrt. Das tut gut: Halleluja!

Das Frühstück entfällt und bis in den späten Nachmittag hinein verspüre ich keinerlei Appetit. Die Reste von gestern machen mich dann erneut satt. Weshalb ist mir diese geniale Speise noch nie aufgefallen? Im Internet entdecke ich sie auch auf anderen Speisekarten. So ist es im Leben, irgendwann gehen einem die Augen auf und das nicht nur beim Essen. Tagelang habe ich vor Gott geklagt, dass alle frommen Prediger dazu auffordern auf Gottes Reden zu hören aber ich IHN noch nie gehört zu haben meine. Das treibt mich innerlich immer stärker um und ließ mich am meinem Glauben zweifeln, an mir, nicht an Gott. Und heute stoße ich (leitet mich Jesus, wie es so seine Art ist) „zufällig“ auf eine klare, eindeutige Antwort. Eine Predigt von Hans Peter Royer erklärt es mir. Seine Ausführungen öffnen mir das Verständnis und ich muss beschämt zugeben: Natürlich habe ich Gott schon oft vernommen. Logo. Ich brauchte Royer, um zu kapieren, dass Gott eben nicht wie im Alten Testament zu Samuel von außen, verbal spricht, sondern, dass er zu seinen Nachfolgern durch den Heiligen Geist von innen heraus redet, gedanklich und doch eindeutig. ER macht eindeutige Ansagen, vermittelt Erkenntnisse, die immer den Leitlinien der Bibel entsprechen. Sie sind leicht zu unterscheiden von der Gedankenvielfalt, ja dem Wirrwarr aus dem Unterbewusstsein oder von Wunscherfüllungsgedankenspielen. Es sind auch keine „inneren Stimmen“ mit kruden Anweisungen, nein, es sind klare Ansagen, Erkenntnisse voll und ganz seinem Wort gemäß, seiner Lehre entsprechend. Zudem habe ich ja schon sehr oft erlebt, wie Gott mir Wege geebnet hat, die ich vorher überhaupt nicht „auf dem Schirm“ hatte. Danke, lieber HERR für diese Lektion!!! Schade nur, dass ich ob dieser frohen Erkenntnis so aufgewühlt ins Seniorenbett schlüpfe, das der Schlaf lange Zeit chancenlos bleibt. Wie selten trifft doch alles Gute zusammen. – Ja, ich weiß, das sind Probleme, die nur nachvollziehen kann, wer zu Gott, Jesus, eine persönliche Beziehung hat – für alle anderen ist das nicht/kaum verständlich oder gar völlig missverständlich. Zufälligen Lesern versichere ich, es ist was Gutes und schadet keinem 😀, hilft mir aber gewaltig.

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Das Beste zweier Esskulturen

Die letzten Sonnenblumenkerne wandern nach und nach in die eine verbliebene Futterstelle. Erst im Spätherbst wird nach aller Voraussicht die dann aktuelle Ernte serviert. – Mir rückt das Finanzamt gedanklich auf den Pelz, die Einkommenssteuererklärung ist bald dran. Außerdem wartet Paul Gerhardt auf seine Lebensbildumsetzung für den Seniorenkreis. Das Wetter lockt zudem nach draußen. Wer die Wahl hat … – Am Nachmittag schlagen Freunde ein gemeinsames Dinner beim Griechen vor. Keine Frage, wir sind schnell dabei, da braucht es nicht viel Überzeugungskraft. – Nach achtzehn Uhr fahren wir also gemeinsam nach Vorsfelde, finden sogar einen Parkplatz bei der Kirche und begeben uns stracks ins Athos. Normalerweise kann ich mich schnell entscheiden, doch hier überrascht mich die Speisekarte. Zwei Kulturen vereinen sich zu einer Speise. Das Angebot mag es schon lange geben, mir fällt es zum ersten Mal auf. Das muss ich probieren. Gedacht, bestellt: Spaghetti mit Metaxasauce samt Gyros. Seltsame Mischung. Doch sie erweist sich als genial. Ich bin hin und weg. Mein neues Lieblingsgericht beim Griechen steht fest. Klasse. Natürlich schaffe ich altersbedingt nur zwei Drittel aber den Rest darf ich mitnehmen und habe so morgen gleich ein wundervolles Mittagsmahl. Wir plaudern ausgiebig und sind dennoch recht früh daheim. ‚Den Alten‘ streamen wir aus der Mediathek und zwei Folgen der ‚Deadly Tropics‘ verfolge ich direkt. Trotz der fortgeschrittenen Zeit will ich einfach nicht in mein Seniorenbett, voller Bauch schläft halt nicht gern. Erst gegen zwei lasse mich auf die Nachtruhe ein. Das Schlafen klappt halbwegs gut, allein der Magen muss Überstunden machen. Der Arme.

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Ruhe überall

Ein recht ereignisloser Tag geht dahin. So stelle ich mir Aktivitäten im Seniorenheim vor 😉. Aber draußen ist es zu frisch für uns und drinnen wohltuend warm, kein Wunder, dass sich der Aktivitätentacho eher der Null als der Hundert zuneigt 😇. – Der Hauskreis am Abend dreht sich um Jesus, der im Garten Gethsemane im Gebet mit Gott ringt während seine Jünger schlafen. Erstaunlicherweise ergibt sich über diesen bekannten Text doch ein interessantes Gespräch. Sehr schön. Der Wein im Anschluss mundet auch, doch angesichts mancherlei Krankheitsfälle im auch nicht jünger werdenden Teilnehmerkreis sind wir relativ früh zu Hause. Das ist nicht schlecht und so kommen wir normal spät in unsere Ruheposition. Der Schlaf könnte effektiver arbeiten, wenn nicht die Träume so aufrüttelnd wären. Seufz.

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Kompetenter präsidialer Tipp

Unser Heizöl kommt überpünktlich. Ich bin überzeugt, dass uns Gott beim Kauf aktiv begleitet und gelenkt hat. Danke, HERR! Jetzt haben wir wieder einen Heizvorrat für zwei Jahre – sub conditione jacobaea, also unter der Bedingung des Jakobus („so Gott will und wir leben), eine Voraussetzung, die mir mit zunehmendem Alter immer wichtiger wird und bedeutungsvoll vor Augen steht. Unser Leben steht in Gottes Hand, wie wahr! Die Ölrechnung begleiche ich sofort, gute, fix gelieferte Ware gegen gutes, fix überwiesenes Geld. – Der seltsame Alte in Washington ermutigt seine Anhänger jetzt Aktien zu kaufen und hebt wenig später seine Wahnsinnszölle auf. Rechtzeitig vorher hat er die Börsenaufsicht personell so ausgedünnt und unter Druck gesetzt, dass dieselbe Insidergeschäften nicht mehr nachgehen kann oder will. Honi soit qui mal y pense, ein Schelm, der Böses dabei denkt 😇😉. Wiewohl ich eigentlich neugierig bin möchte ich doch nicht wissen wer aus der US-Regierung davon in welcher Höhe profitiert hat. Das würde nur meinem Blutdruck schaden, befürchte ich. Es wird schon alles seine Ordnung haben 🤔😉. – So zelebriere ich einen Gedenkabend an die Ehrlichkeit, Redlichkeit und Wahrhaftigkeit und beende ihn mit einem Gläschen Weinbergpfirsichslikör. Garantiert ebenso alkoholfrei, wie Trump vertrauenswürdig ist 😀. – Der Schlaf agiert wunderbar, auf die mitgelieferten Träume würde mir ein Verzicht sehr leichtfallen. Ehrlich.

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Die spinnen, die Amis

Derzeit verfolge ich voller Interesse bestimmte Berichte von der Wallstreet-Börse. Nicht, dass ich Aktien hätte, für solche mittelfristigen Anlagen verreise ich viel zu gern und gut, aber ich staune was für ein Chaos und welche Verluste ein einziger Mensch hervorrufen kann. Aber die Amis wollten es ja so. Schade, dass so ein Typ die ganze Weltwirtschaft in tiefste Trübsal versetzen kann. Armer alter Mann, der im Zeitalter der Dienstleistungen Amboss und Hammer zurückhaben will, der von Autarkie träumt ohne die dazu zwingend notwendige Bevölkerungsstruktur hinter sich zu haben. Da kommt noch was auf uns zu. Zurück zum Börsenbericht, faszinierend wie der sympathische Influencer sich verzweifelt müht wenigstens ein wenig Sinn hinter all dem zu finden. Aber was kann man von einem Land erwarten, dessen Gesundheitsminister Impfungen ablehnt? Einem Land, in dem der Präsident Golf spielt, während die Unternehmenswerte in den Abgrund stürzen. Ja, da kommt etwas Böses auf uns zu. Also tue ich das, was der Prediger, Buch Kohelet, empfiehlt. Gott hat uns viele gute Jahrzehnte geschenkt, Dank IHM von Herzen dafür, sollten wir die Jahre, die ein Narr als Präsident produziert nicht auch hinnehmen? Ich weiß mich bei IHM allerbestens aufgehoben und das ist gut so. Ach ja, es wird spät und der Schlaf ist okay.

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Haare stutzen

Die Zeit rast bekanntlich dahin und so steht schon wieder unsere Friseurin vor der Tür. Haarschnitt daheim, dazu professionelles Bartstutzen – mein persönliches „Sahnehäubchen“. Ich liebe es über meine verbliebenen Stoppeln zu streichen. Feine Sache. Unsere Haare sind beide durchweg grau aber meine sind ein wenig dunkelgrauer – faszinierend 😉😀. – Morgenandacht, Rückensport, zwei Zeitungen durchstöbern und, schwups, ist wieder Lunchtime. Irre. Abends schaue ich bei den ‚Deadly Tropics‘ vorbei, zwei Serienkrimifolgen aus der Karibik und bin hin und weg. Nun gut, über den Plot kann man geteilter Meinung sein aber die Karibik – welch ein Ambiente, das mich jedesmal in Schwärmerei versetzt, genial. Seufz. – Vor der Bettruhe tue ich mir noch einen halben bekannten Barnaby an mit einem blutigen Ende – wenn ich es gelassen hätte, wäre ich klug gewesen. Dennoch kann ich relativ gut einschlafen und „erleide“ nur die üblichen Unterbrechungen der Nachtruhe. Dann soll das halt so sein.

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Flüssiger Pfirsich

Bei unserer Studierstube fehlen überraschend zwei Mitstreiter. Wir, als kleine Runde, führen nun ein etwas anderes geartetes Gespräch, jeder redet mit und das ist sehr gut. Wie üblich kommen wir vom Hölzchen aufs Stöckchen aber das zeichnet ja gerade diese Zusammenkünfte aus. Die Visionen des Sacharja sind schon starker Tobak🤔, zweifelsohne. – Was mich selbst erstaunt ist am Nachmittag meine Weigerung die Predigt aus Bremen zu hören. Ich scheine heute nicht ganz so gut „drauf“ zu sein. Warum eigentlich? Es gibt dafür keinen vernünftigen Grund. Mitunter bin ich mir selbst ein Rätsel. Arme Ehefrau. – Unser Altpastor predigt beim Abendgottesdienst. Das Wort richtet mich wieder auf und macht mir neu Mut. Es geht um den Frieden, den Jesus wirkt. – Daheim erfreut mich der neueste Münster-Tatort nur zum Teil. Der Regisseur (oder der Drehbuchautor) haben offensichtlich versucht diese Krimi-Persiflage an zeitgeistige „moderne“ Krimis anzunähern. Nun ja, Geschmacksache 😠. Unser Retsina sagt mir da mehr zu und erst recht das Gläschen Weinbergpfirsich, quasi als Dessert. Auf meiner Zunge entfaltet sich ein so typischer Pfirsichgeschmack, fast als würde sich das Aroma eines Stückchens reifen Pfirsiches im Mund ausbreiten. Stark. Relativ früh suche ich mein Seniorenbettchen auf. Der Schlaf kommt angemessen später und hat ein paar arg seltsame Träume im Gepäck. Wenn’s denn sein muss, seufz.

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Jeder für sich

Meine Mitbewohnerin agiert heute aushäusig. Vormittags lässt sie sich bei einem Frauenfrühstück verwöhnen und nach der Mittagsruhe trifft sie einen ehemaligen Kollegen. Schön für sie. Ich kümmere mich ein wenig um unseren Kachelkamin und besorge Holz für die abendliche Wärme. – Helmut Lamparter findet in seinem Predigerkommentar hilfreiche Worte zu diesem Weisheitsbuch in der Bibel. Wie schon bei Hiob erfreut er mich mit seinen Auslegungen. – Außerdem beginne ich mit der Materialsammlung zum Lebensbild von Paul Gerhardt, bestelle ein paar Bücher (sehr günstig aus dem Gebrauchthandel) und lade die ersten Fotodateien herunter. Ich freue mich schon auf die weiteren Recherchen. – Mit zunehmender Verwunderung blicke ich auf den Donald jenseits des großen Teichs. Entweder entpuppt er sich irgendwann als genialster Staatsmann der USA oder als kompletter Narr. Wir werden es sehen, jedoch vorher gemeinsam mit unseren Freunden rund um die Welt viele Federn lassen. Dass das unsere US-Freunde möglicherweise ebenso treffen wird, tröstet mich gar nicht. Ein netter älterer Herr erklärt mir dagegen bei YouTube, dass das alles viel Sinn haben könnte und Vorteile brächte. Ich stutze zunächst, dann stellt sich heraus, dass dem sympathischen Graukopf ein Modell vorschwebt in dem sich alle Staaten quasi selbst versorgen und nur weniges von außen beziehen – offensichtlich das Gedankengut unserer Alternativisten. Schade, dass sie keine Realisten sind. ‚Zurück ins Mittelalter‘ scheint mir ein dürftiges, selbstmörderisches Wirtschaftskonzept zu sein. Aber, wer weiß, vielleicht „beglücken“ uns diese Wirrköpfe bald mit ihren „Visionen“. Wie heißt es so trefflich im Sprichwort: „Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis.“ Na dann munter voran. – Da schaue ich lieber einem noch jungen Staatsanwalt beim Ermitteln zu. Es wird normal spät bis die kurze Nacht beginnt.

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