Nachtandacht

Johann traktiert meine empfindlichen Punkte an/in der Hüfte, es ist zwar noch nicht zum „aus der Haut fahren“ aber dennoch ein gutes Gefühl wenn der Schmerz nachlässt. Dafür geht es mir den Tag über deutlich besser, so richtig zum Wohlfühlen. Das motiviert mich im Internet unsere Reiseunterlagen herunterzuladen und zu sichten. Ich eruiere die Lage unserer Sitzplätze im Flugzeug und stimme mich ein klein wenig auf das Event ein, ist ja noch ein wenig hin. Der Termin mit dem Bewachungsunternehmen zur Schlüsselübergabe vereinbare ich trotzdem schon mal. Man weiß ja nie. Eigentlich ist diese Überwachung unnötig, denn wertvolle Sachen sind bei uns nicht zu holen, noch nicht einmal Schmuck, aber das wissen potentielle Langfinger ja nicht. – Es folgt wie üblich ein ruhiger Abend am Kaminfeuer, ein paar Spots und ausgiebige Leserei. Spät in der Nacht, kurz vor der Bettruhe, lasse ich meine Abendandacht zur Nachtandacht werden, sehe und höre zum guten Ende noch das Abendgebet aus Maria Laach und beende den Tag mit einem vernünftigen Schlaf. Gut so.

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Herzige Christmas-Spots

Sehr früh entschwindet meine Nebenliegerin zu sportlichen Aktivitäten. Ich lasse mir Zeit und wickle in aller Ruhe meine Morgenroutine ab. Ein ganz gewöhnlicher Tag nimmt seinen Lauf, diesmal ohne Highlights aber ebenfalls ohne Katastrophen. Die Mittagsruhe fällt wieder einmal etwas länger aus aber das Wetter motiviert nun einmal nicht zu außergewöhnlichen Aktivitäten. Im Gegenteil es lähmt mich eher. Dennoch wächst die Erkenntnis, dass es Zeit wird sich wieder zu rühren 🤔😢. – Abends schaue ich mir einen herzigen Weihnachts-Spot nach dem anderen bei YouTube an. Ich könnte glatt jedesmal mitheulen und manch kleines Tränchen quillt verschämt aus einem Augenwinkel. Ach wie rührend! Außerdem finde ich extrem wunderbar gestaltete Videos von Fluggesellschaften über die Sicherheitshinweise. Dazu noch Paddington, alternativ ein Christmas Bear und was weiß ich nicht noch alles. Die Weihnachtszeit ist eine Fundgrube für herzbewegende Filmchen. Da muss man ja einfach gut nach schlafen. Und das tue ich auch😀!

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Mitgliederversammlung

Das Aufstehen fällt mir arg schwer und erst viel zu spät schwinge ich mich aus dem Seniorenbett. Fehlender Schlaf durchsäuert den Tagesanfang gründlich – aber was hilfts? So nehmen ruhige Stunden ihren Lauf, nur unterbrochen von Überlegungen ob ich zur Mitgliederstunde meiner Gemeinde gehe oder nicht. Erst will ich gar nicht, dann eigentlich doch und schließlich schaue ich der Veranstaltung per Zoom-Konferenz zu. Und das erweist sich als perfekte Lösung. Die Jungs und Mädels vom Vorstand haben sich mancherlei Gedanken über ein ‚Schutzkonzept zur Prävention sexualisierter Gewalt‘ gemacht, darunter eine ‚Selbstverpflichtung‘ möglicherweise aller Mitglieder. Dieselbe liest sich wie ein Behördentext. Rein inhaltlich ist sie voll okay und formuliert Selbstverständliches. Ob ich das unterschreiben würde? Vom Ziel her sofort, doch von meiner Skepsis her, wohl eher nicht. Warum soll ich Selbstverständlichkeiten schriftlich versichern? Da kann ich mich ja auch gleich verpflichten nicht zu stehlen, nicht zu morden und beleidigende Äußerungen zu unterlassen. Was denn noch? Immerhin setzt sich jetzt mein Entscheidungsglücksrad in Bewegung: ratter, ratter, ratter … 😉😇. Erstaunen ruft bei mir der Rat hervor trotz viel zu weniger Parkplätze doch, Bitteschön, niemand zuzuparken und freien Parkraum außerhalb zu suchen. Hey, weshalb parken alle, die früh kommen und schnell wegmüssen nicht selbst außerhalb, das wäre doch die einfachste Lösung? Ich werde das mal vorschlagen 😉. Auf die Reaktion bin ich gespannt 😀😉. Schließlich wird noch eine Chronik unserer Gemeinde vorgestellt und das finde ich total stark. Allein deswegen hat sich das Zuschauen gelohnt. – Es wird normal spät und der Schlaf ist ganz okay.

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Komplizierte Vakanzregeln

Nicht ganz pünktlich aber irgendwie doch im Zeitrahmen kommen die Dachrinnenreiniger vorbei. Es wartet ein harter Job auf sie, doch sie erledigen ihn souverän. Bei der Gelegenheit überlegen wir ob wir sie auch mit dem Winterdienst beauftragen, doch das ist insgesamt sehr teuer, auf den Monat heruntergerechnet relativiert sich das Ganze. Nur bei dem wenigen Schnee der letzten Jahre ist es meist ein gutes Geschäft für die (nur) potenziellen Schneeschieber. Wir grübeln. – Ich sage unserem Photovoltaikspezialisten ab, denn die Verbindung zum Wechselrichter läuft vom Nebenzimmer aus störungsfrei – die Lösung ist allerdings suboptimal. Das ist jedoch mein Problem. Seufz. – Ansonsten beschäftigt mich der Internetauftritt einer befreundeten Gemeinde, den ich auf den neuesten Stand bringe. Sie feiern Gottesdienste in unserer Stadt, verweisen aber auch auf andere in der Nachbarkommune. Dazu wurde eine Vakanzregelung ausgetüftelt, die in sich logisch ist aber dennoch auf den ersten (und zweiten) Blick ziemlich unübersichtlich erscheint. Aber Vakanzregelungen sind eben in den meisten Fällen nicht einfach. Mit meiner optischen Umsetzung bin ich durchaus einverstanden – jedoch viel überschaubarer ist sie wohl ebenfalls nicht 🤔😢. Schade. – Abends reicht mir ein Barnaby, der zweite ist zweifelsohne gut aber von mir schon zu oft gesehen. Bestes Indiz dafür ist, wenn ich bei der ersten Szene schon den Täter kenne 😀. Es wird mittelspät und die Nacht gestaltet sich enorm unterbrechungsreich, der Schlaf logischerweise ebenso. Lästig.

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Alter braucht Wärme

Leicht fällt das Aufstehen nicht aber was muss, das muss halt. Nach einem, für meine Verhältnisse, reichhaltigen Frühstück und zwei Pötten Kaffee melde ich mich zurück in die Gegenwart. Bald darauf trifft sich unsere Studierstube endlich mal wieder. Zum eigentlichen Bibeltext kommen wir nicht, weil die Rahmenbedingungen des betreffenden biblischen Buches zu interessant sind und das Gespräch vom Hölzchen aufs Stöckchen abgleitet. Dennoch macht das Meeting Laune, ist interessant und anregend. Die Zeit verflüchtigt sich faszinierend fix. – Gleich nach dem Lunch saust meine Bastelmarktinteressierte zum alljährlichen Basar der Lebenshilfe während ich die heimische Wärme präferiere. Das ist eben nicht meine Jahreszeit, die in diesem unserem Lande inzwischen die Herrschaft übernommen hat. Ich will in die Karibik – doch nicht allein. Also nicht. Seufz. Meine Hoffnung, demnächst in lebensfreundlichere Regionen kurzzeitig entschwinden zu können, hält mich wohlbegründet aufrecht. – Am späten Nachmittag hören wir der Predigt aus Bremen zu bevor wir in unsere Gemeinde zum Abendgottesdienst aufbrechen. Eine anregende Predigt lässt mich die dort herrschenden Raumtemperaturen fast vergessen. Einige Zeit später können wir uns endlich heimwärts begeben wo uns ein köstlicher heißer Glühwein erwartet. Toll. Es gelingt mir einfach nicht frühzeitig meine Lagerstätte aufzusuchen. Da muss ich noch schwer an mir arbeiten. Andererseits ist der Schlaf heute recht motiviert. Fein.

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Steckdosenliebe

Die Technik lässt mir keine Ruhe, es rumort in mir. Ich muss noch einmal etwas versuchen. So ziehe ich das Empfangsgerät aus dem Mehrfachsteckdosenturm, suche mir ein langes Datenkabel – glücklicherweise liegt noch irgendwo ein passendes herum, und probiere eine andere Steckdose im Nebenzimmer aus. Knall, Bumm, Peng – alles roger – einfach so. Wow. Drei Dioden leuchten, die Daten fließen stracks ins Internet und alles ist gut. Aber warum verweigert ein technisches Teil nach langem einwandfreien Betrieb, mittendrin, grundlos, einfach so den Datenempfang? Ist es wirschig? Und weshalb? Was habe ich ihm getan? Oder ist die Liebe zu einer Dose in die Brüche gegangen und nebenan neu aufgeflammt? Fragen über Fragen doch die Antwort bleibt aus. Seufz. Nun „erfreut“ mich der Anblick eines Kabels im Flur und durch zwei Türen hindurch. Na toll. – Jetzt kann ich mich endlich meiner Stromertragstabelle, mitten im „Tränental“, widmen. So geht mit allerlei sinn- und nutzlosen Tätigkeiten 😉 meine Zeit dahin aber dafür kann ich mich mal wieder im Gefühl sonnen ein strebsamer Beamter zu sein 😉🤔😩. Armer Kerl 😢. Ich räume, quasi als kleines Sahnehäubchen auf diese bedeutenden Aufgabe, noch meinen Nebentisch auf, bringe mancherlei Krimskrams irgendwo unter, mühe mich redlich ab, jedoch am Ende stellt sich der Unterschied eher mehr als weniger marginal dar. Ich umgebe mich eben mit viel zu viel Technikzeug. Zweifelsohne. So geht der Tag dahin und der Abend auch. Es wird normal spät und die Müdigkeit schleicht sich an. Der Schlaf verspürt dennoch wenig Lust seinen Job ordentlich an mir zu tun. Dann ist das so. Seufz.

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Wurmkampf

Tatsächlich werde ich zur ersehnten Aufstehzeit zwar wach, bin aber viel zu müde. Keine Chance. Ich gebe noch eine Stunde obendrauf und dann passt es wieder 😉😇. Der Online-Zugang zur Bank per Banking-App schmollt immer noch rum, hoffentlich finde ich endlich den Wurm, der sich irgendwo, tief in unserer Technik verborgen haben muss und auf vielfältige Weise für abwechslungsreiche Unruhe sorgt. Mistvieh! Ersatzweise gibt es ja noch andere Apps für einen geordneten Zugang zum Knetenverwaltungsinstitut – nicht ganz unwichtig zum Monatsende! Dennoch nehme ich die Herausforderung an, forsche, probiere, mache und tue bis endlich die Finanzsoftware wieder einwandfrei funktioniert. Dabei ergeben sich, wie meistens, noch ein paar kleinere größere Hürden, die ich bewältigen muss. Bis zum Abend sind sie endlich überwunden und es gilt endlich wieder „Business as usual“. Gott sei Dank! – Zwischendurch hat sich ein Techniker angekündigt, der die Datenverbindung zwischen Wechselrichter und Router richten will. Ich darf gespannt sein wie sein Kampf mit der widerborstigen Technik ausgeht. – Meine Allerliebste bringt mir vom AWO-Weihnachtsmarkt leckeren Kasseler samt Laugenstange mit – es geht mir offensichtlich gut 😀. Danke. Dennoch hat meine Motivation noch reichlich Luft nach oben. Warum? Keine Ahnung, isso. Die Abendzeit saust vorbei und ruckzuck ist es fast zu spät für das geplante frühere Zubettgehen. Ich schaffe das gerade noch halbwegs rechtzeitig. Der Schlaf ist gnädig und lässt sich zwar oft aber meist nur kurz für nächtliche körperliche Bedürfnisse unterbrechen. Irgendwie passt das schon.

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Hochprozentiges in Kastanienholz gereift

Erneut verlasse ich mein Bett zur geplanten Zeit und bin happy. Es geht, wenn man will – nur will man immer? 😀😇? – Die Alarmanlage hat sich wieder berappelt und tut so als wäre nichts gewesen, irgendwie menschlich. – Gegen Mittag wartet schon Johann auf mich – so zeitnah kamen wir noch nie an und werden nahezu beim Reingehen aufgerufen. Eine halbe Stunde später, körperlich leicht geschafft, trägt uns Tiger zurück in unser Heimatdorf. – Dann schafft es ein Freund zu allem Überfluss mich zu einer Predigt zu überredezeugen. Meine Zeit, da kommt wieder Aufregung auf mich zu aber das Thema ist einfach zu reizvoll. Ohne den Heiligen Geist läuft da natürlich nichts, ich weiß, doch ich hoffe sehr auf ihn. Der besondere persönliche Segen bei einer Predigt zeigt sich meist in der Vorbereitungszeit, wenn Zusammenhänge klar werden oder, besser gesagt, durch Gott erschlossen werden. – Abends treffen wir uns bei Freunden zum Rotwein-Hauskreis. Der Text spricht mich nicht so an, interessant sicherlich aber nicht so recht persönlich werdend. Meine Beiträge fallen daher eher kärglich aus. Es gibt halt solche Tage. – Im Anschluss koste ich einen besonderen Tropfen, whiskyartig, in Kastanienholzfässern gereift und erstaunlich mild. Feines Gesöff aber ich entferne mich zurzeit immer mehr von der Freude am Hochprozentigen. Heute wird es extrem spät und die „Früher-Aufsteh-Serie“ wird am Morgen ihren ersten Rückschlag erleben. Zweifelsohne. Der Schlaf fällt demgemäß sehr tief und sehr fest aus.

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