Vodafone kündigt Aktivität an

Es ist nicht zu fassen: Da steht ein junger Mann vor der Tür und will einen Termin fürs Einblasen des Glasfaserkabels vereinbaren. Dass ich das noch erlebe! Anno 2022, Mitte Juli war es wohl, da kommt völlig überraschend ein Vertreter vorbei und wir schließen mit Vodafone einen Vertrag über einen Glasfaseranschluss ab. Dann tut sich lange nichts. Sehr lange nichts. Ein Jahr später erscheinen, wieder völlig überraschend, Arbeiter um das Leerrohr ins Haus zu legen. Und wieder schweigt Vodafone sich aus. Anfang 2024 tröstet uns die Samtgemeinde, dass wir nicht verzweifeln sollen, möglicherweise „schon“ im Sommer könnte es weitergehen. Und heute schaut tatsächlich jemand vorbei. Sagenhaft. Wenn schon ein kleines Käbelchen so lange dauert ist es eigentlich ein Wunder, dass der Hauptstadtflughafen so schnell fertig wurde und Stuttgart 21 bereits 2026 eröffnet werden soll (aber das ist ja noch lange nicht sicher😉😇). Sarrazin hin oder her, in einem hat er unbezweifelbar recht: Deutschland baut sich tatsächlich ab. Die Verfallserscheinungen sind zu offensichtlich. – Frustrierend fällt auch meine Steuererklärung aus, die ich heute erstelle. Wir haben deutlich mehr eingenommen aber zu wenig Handwerker beschäftigt und zu wenig gespendet, also kassiert der Staat bei uns ab, voraussichtlich im gut mittleren dreistelligen Bereich. Merde. – Abends tröste ich mich mit einem alten Polizeiruf 110 und einem ebenso alten Barnaby. Danach noch ein wenig lesen und ab zum Rendezvous mit dem Schlaf. Der trödelt herum. So ist das Leben. Eben.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Miteinander

Schon wieder der nervende Frühtau aber es geht nicht „zu Berge“ sondern gen Klötze, ein kleines Städtchen in Sachsen-Anhalt. Dort hat sich vor Jahren ein Ehepaar niedergelassen, geduldig Kontakte geknüpft und auf Gott vertraut. Und, siehe da, langsam aber stetig bildete sich eine evangelische Gemeinschaft. Inzwischen hat diese sogar ein Ladenlokal angemietet, es ansprechend umgestaltet und toll eingerichtet. Sie nennen sich ‚Miteinander e.V.‘ und wir sind heute beim Frühstückstreffen mit dabei. Welch eine freundliche und interessante Runde! Erst frühstücken, dann eine kleine aber feine Andacht und viel, sehr viel Plauderei, ein Miteinander eben. Sehr beeindruckend. Im Anschluss planen wir den Ausflug unserer Senioren, verbunden mit einer Kremserfahrt, dorthin. Das wird gut! Noch ein kleiner Spaziergang durch die leider verödete Innenstadt – ein Geschäft nach dem anderen hat aufgegeben – und dann geht es wieder heim. Nachmittags schauen wir uns noch den Gottesdienst unserer Gemeinde in der Aufzeichnung an und können so ein wenig an unserem Gemeindeleben teilhaben. Ich liebe diese für uns, inzwischen gar nicht mehr so neuen, Möglichkeiten. Sehr schön! Abends kommen Freunde zu Besuch, erhalten eine Einweisung in unsere aktuelle, bessere Alarmanlage und wir tauschen uns über dies und das aus, begleitet mit einer feinherben und einer trockenen Scheurebe. Obwohl wir uns zu einer altersgerechten Zeit trennen, wird es für mich dennoch spät. Irgendwie finde ich nie so schnell ins Bett. Dann ist das so. Heute kommt der Schlaf allerdings sofort herbei. Prima.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Herausforderungen und Routine

Mir bereitet eine Gartenaktion im Herbst etwas Sorge. Zu unserem Nachbarn haben wir keinen Zaun, sondern nur ein Baumreihe. Am Rande, noch auf unserem Grundstück aber quasi nur sichtbar für den Nachbarn, haben sich unerwünschte Büsche breitgemacht, sind schon ziemlich hoch gewachsen und müssen nun bevor sie zu mächtig werden, entfernt werden. Da kommt etwas auf uns zu, denn sägen ist angesagt, vielleicht reicht auch eine Gartenschere aber das bezweifle ich. Die Freuden eines Grundstückseigentümers! – Dann „spiele“ ich noch ein wenig Nachlassverwalter meiner Mum und walte mal wieder meines Amtes. Das muss wohl so sein denn ich liebe klare Verhältnisse gerade in solchen Angelegenheiten. – Mein Rücken mosert wieder rum, auch das ist nicht neu. Ätzend. – Draußen richten wir die Kamera optimal aus, es klappt besser als ich dachte aber schwindelfrei geht anders, das Alter ballert mir seinen Schatten ins Gemüt. Seufz. – Beim „Starken Team“ schaue ich am Abend mal vorbei – ein traditioneller Krimi, ein überschaubarer Fall im Seniorendomizil, nette und fiese Akteure, ein Ehedrama und eine menschliche Tragödie, gut gemischt und professionell präsentiert. Schon okay. Noch ein paar YouTubes und ab in die Falle. Morgen müssen wir früh raus. Dem Schlaf ist das schnuppe. Schade.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Beeindruckende Gnade mit Dudelsack

Wir können ausschlafen, das ist sehr schön und wird von uns gern ausgenutzt. Logischerweise ist der Restvormittag dann ein gutes Stück kürzer und füllt sich fix mit Zeitung und Andacht. Heute schildere ich noch per E-Mail unserem Alarmtechniker wie ich mir nach den nächtlichen Erfahrungen die Konfiguration vorstelle und rufe ihn kurz an. Am Nachmittag programmiert er per Fernwartung meine Wünsche und ich probiere alles live aus. Es passt und der Experte lernt sogar noch ein wenig dazu. Ich bin endlich zufrieden. Weniger einverstanden bin ich mit meiner Bandscheibe, die sich viel zu oft beschwert und das schmerzhaft unterstreicht. Was soll ich tun? Ich versuche es mit Gymnastik und setze dazu meinen feisten Körper immer wieder in Bewegung. Hoffentlich hilft’s. – Meine hochaktive Gärtnerin kämpft derweil einen harten Fight gegen Unkraut und Klee im Rasen. So eine Grünfläche hat vielerlei Weisen Menschen unter Stress zu setzen: Wühlmäuse, Maulwürfe, Fremdrasen, Wildkräuter, Kahlstellen und jetzt auch noch Klee. Ein übler Kampf Mensch gegen Natur im Wissen dass Letztere langfristig immer gewinnt. Immerhin hält Mr. Shorty alles kurz, da ist er eifrig dabei. Fein. – Der Fall für die Chefin im TV ist wieder einmal kurios mit Ermittlungspirouetten und einer menschlich eigentümlichen Lösung, aber is‘ wie is‘. – Father Brown im Neo agiert dagegen durchaus beschaulich und beruhigend – wenn auch mit dem dieser Serie so eigenen Eifersüchteleien zwischen Ermittlern und Geistlichkeit. Ganz okay. Heute habe ich es mit den Bildern und lasse ein paar YouTube-Videos über mich hereinprasseln bis ich schließlich weit nach Mitternacht mit einer dudelsackunterstützten Amazing Grace, einem höchst beeindruckendem dreizehnjährigen Cohens-Halleluja-singenden Rotschopf und Sinatras ‚My Way‘ meinen Weg gen Bett finde. Der Schlaf lässt sich Zeit.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Mitternachtsjaulen

Unsere neue Alarmanlage wird montiert. Sie ist ein Sicherheitsmonster, das Einbrecher erschrecken und bestenfalls verjagen soll. Er weiß halt gleich kommt jemand. Ihr Hauptzweck ist allerdings, nach den negativen Erfahrungen in der Vergangenheit, dass sich auf Reisen im Falle eines Einbruchs jemand um unser Haus kümmern kann und wir nicht nach ein, zwei, drei oder vier erholsamen Wochen unvorbereitet vor einem kompletten Chaos stehen. Davor schützt so eine Anlage, vor dem Einbruch selbst eher weniger. Und natürlich, meine Hauptmotivation, sie ist eine tolle technische Spielerei. Ich liebe das. – Durch die Arbeiten verschiebt sich unser Lunch bis in den Nachmittag, ebenso die Mittagsruhe. Es wird spät. Gerade noch rechtzeitig denke ich an meine Abendandacht, allerdings fällt sie deutlich kürzer aus. Schade. Ein paar Stunden später, kurz vorm Schlafengehen, will ich das erste Mal die Anlage so richtig scharf schalten und zahle Lehrgeld: sie jault mächtig gewaltig los. Da habe ich wohl etwas falsch verstanden. Dafür bin ich jetzt wieder voll wach. Na prima. Die Folge zeigt sich gleich: die Nachtruhe lässt auf sich warten. Technik und Tücken gehören untrennbar zusammen 😀.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Montagen und mehr

Und wieder ist ein Monat vorbei und wieder stehe ich staubsaugend in unserer Gemeinde. Eine Bibelstunde aus Bremen und ein Vortrag über die ‚Sünde wider den Heiligen Geist‘ von Frank begleiten mich. Beides hochinteressant. Ein wenig abgekämpft von der wenigen Arbeit gibt es heute mal keine Mittagsruhe für mich. Es ist eine verrückte Woche aber so etwas gibt es halt immer mal wieder. – Am Nachmittag kommt ein Freund vorbei, montiert eine Außenkamera in schwindelnder Höhe 😉 und verpasst dem Holzregal ein neues Dach. Danke, das ist supertoll und ich bin absolut happy!!! Meine Hochaktive hat den Schmuck meiner Mutter zum Juwelier gebracht und ein hübsches Sümmchen für uns drei Geschwister erzielt. Wenn alle sterbefallbedingten Zahlungen abgewickelt sind, wird es aufgeteilt werden. Ich hätte nie gedacht, welche Preise für ein wenig Gold gezahlt werden – das ist doch nur ein Metall, dass irgendwo aus der Erde gebuddelt wurde. Aber ‚is wie is‘! – Der Abend verläuft wieder einmal sehr ruhig aber mein Rücken hält sich stark zurück. Nett von ihm! Natürlich wird es nicht früh aber der Schlaf macht einen ordentlichen Job. Fein.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Ich habe Rücken – und wie!

Gefühlt kurz nach Mitternacht müssen wir raus. Das ist nicht weiter schlimm, denn Quälix hat mich sowieso die Nacht wach gehalten. Immerhin darf ich ihn endlich ausschalten und tue das mit dem Ausdruck allertiefster Befriedigung. Bis halb neun muss er zurück in der Praxis sein. Das schaffen wir äußerst knapp, denn wir haben den Berufsverkehr massiv unterschätzt – Pensionistenschicksal. Zu lange sind wir ihm inzwischen entwachsen. Zum Glück. Wieder daheim schnell unter die Dusche huschen und sich dann der Schere unserer Friseurin ausliefern. Sie bringt unsere Haare auf Sommerkürze. Besonders genieße ich dabei das Bartstutzen. – Mehr und mehr lässt mich mein Rücken seine Existenz spüren, nach jedem Aufstehen folgt zwangsläufig ein sehr demütiges Gehen. Ich brauche einen Stock wie ein über siebzigjähriger alter Herr 😉😇. – Die Zeit wird knapp, die neue Alarmanlage steht vor der Tür und so entferne ich alle mehr oder weniger entbehrlichen Öffnungsmelder. Das Klebeband löst sich nur schwer und hinterlässt Spuren. Schön ist das nicht. Die Bewegungsmelder bleiben dagegen aktiv. Nachmittags überwältigt mich dann mein Rücken und zwingt mich zu einer horizontalen Lage. – Zur Bibelstunde humple ich am Walking-Stock wie ein uralter Mann. Das Sitzen fällt schwer, doch Gott erhört Gebet und so wird es mit der Zeit leichter. Später zu Hause geht es fast wieder wie normal, nur das Aufstehen ist nach wie vor mal mehr und mal weniger schmerzhaft. Dann ist das so. Das liegt bestimmt an der Quälix-Nacht mit einer ziemlich ungewohnten Körperhaltung. – Meine angesammelte Müdigkeit sorgt für einen tollen und tiefen Schlaf – selbst wenn meine Watch meint, dem war nicht ganz so. Was weiß die schon?

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Quälix nervt

Früh am Morgen verlassen wir unser Heim, ich soll einen Dauerblutdruckmesser verpasst bekommen. Und so geschieht es. Ich trage nun einen Quälgeist mit mir herum, der meinen linken Arm piesackt bis er dauerhaft leicht schmerzt. Ätzend. Im Anschluss spazieren wir zur Sparkasse mit ihren langen Schlangen vor dem Schalter. Der Versuch unser Schließfach per Girokarte zu öffnen scheitert, natürlich, ich hatte nichts anderes erwartet. Also auf und hinten an das Wartereptil. Geduld tut euch not, liebe Brüder. Als wir endlich dran sind, geht es flott voran und wir können alles erledigen. Sehr schön. Einen kurzen Stadtbummel später fahren wir wieder heim und dann überlegt sich mein Rücken zu mosern. Ich habe den Verdacht, dass er inzwischen wettersensibel reagiert. Da bleibt mir doch nur die Karibik mit ihrem durchweg warmen Klima aber allein will ich da auch nicht hin. Seufz. – Nachmittags schauen wir bei Schwester und Schwager vorbei und verfolgen interessiert einen Juwelier beim Schätzen des Wertes einiger Schmuckstücke. Das ist eine Wissenschaft für sich, hochinteressant, denn der supernette Typ schaut sich ein Schmuckstück an und weiß, dass es in Brasilien oder in Ägypten erworben wurde. Stark. Wir plaudern noch ein wenig, ich versage bei meinem Vorhaben jeglichen KWV-Brandy abzulehnen und keine Zigarre zu rauchen. Komplette Niederlage, unterlegt mit der regelmäßigen Armdrückerei meines Plagegeistes. – Es folgt ein Barnaby-Abend mit echt grausamen Mordfällen. Zwischendurch nervt der Drückeberger. In der Nacht lebt Quälix so richtig auf, immer kurz nach dem Einschlafen drückt er mich wieder wach. Was für eine Nacht. Niemals wieder, versichere ich mir im Wissen, dass diese Absichtserklärung im Fall des Falles im Wind zerstiebt. Es gibt Schlimmeres.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar