Programm- und Denkfehler

Ein Anruf vom Finanzamt wirft uns aus den Federn. Dabei hat die nette Dame nur in meinem Sinne agiert und wollte mich über eine nicht vermeidbare missliche Computerprogrammfolge informieren. Ich bin sehr dankbar für ihren Service. – Der Kaffeeautomat verlangt wieder einmal nach einer umfassenden Reinigung. Ich spendiere ihm sogar einen neuen Wasserfilter. Das Entkalken fordert meine Geduld stark heraus. Es dauert und dauert und dauert und … Irgendwann will die Maschine dann den Wasserfilter um wenig später seine Auswechselung zu verlangen. Bescheuerte Programmierung aber so sind sie die Produktentwickler, einfach berechenbar uncharmant. Schon der zweite Programmfehler heute. Den dritten – allerdings einen wohl gewollten – merke ich am Abend als ich für ein Geschenk zwei Mustergeldscheine der EZB herunterlade, sie verändere und ausdrucken will. Die Software weigert sich standhaft Geldscheine zu drucken. Aber es sind doch deutlich gekennzeichnete von der EZB bereitgestellte Scheine – völlig legal, was die Sache umso frustrierender gestaltet. Das absolut Lächerliche ist, dass ich sie natürlich gedruckt bekomme, wäre ja gelacht. Selbstverständlich sind sie nicht verwechselbar mit echten, selbst mit geschlossenen Augen nicht. Wie sollte man ansonsten, bitteschön, ein Geldgeschenk symbolisieren, das per Überweisung transferiert wird? – Um meinen Frust „rund zu machen“ versuche ich noch mich in die Live-Übertragung einer Evangelisation einzuschalten und scheitere auf ganzer Linie. Wie sich viel später herausstellt ist es heute technisch nicht möglich, sich in eine Veranstaltung einzuklinken, die erst am Folgetag beginnt. Die Zeitmaschinentechnologie beherrschen wir noch nicht 😉. Äußerst peinlich 😀. – Den Abend beschließe ich lesenderweise aber ein Kommissar, der Tendenzen zeigt, sich auf außereheliche Pfade zu begeben kann mir gestohlen bleiben. Ich will heile Welt, keine reale! Basta! Es wird normal spät, selbst der Schlaf kommt beizeiten.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert