Ruhe und Geduld

Am frühen, nicht zu frühen, Morgen kommt unsere Friseurin. Wenig später sind wir beide windschnittiger gestylt. Die Wolle ist ab obwohl der Winter vor der Tür steht, Menschen sind nicht selten komisch. – Danach geht es stante pede zum Test, zum Entrichten eines Entgeltes für einen perfekt gestylten Kranz und schließlich zum Seniorenheim. Meine Mum ist bestens drauf, wir bestaunen Fotos, schwelgen in Erinnerungen und plaudern über bekannte Themen. Mir wird wieder einmal deutlich vor Augen geführt wie weit auseinander die Eigen- und die Fremdwahrnehmung sein kann. Im Alter erweitert sich diese Kluft offensichtlich in grandiose Breiten und Tiefen. Schade eigentlich. – Nach einem köstlichen Lunch mit Dinnercharakter geht es in die Mittagsruhe – o wie habe ich die so vermisst! Wir würdigen sie beide mit ausgiebigen Schlafphasen. Klasse. – Und wieder lockt mich das neue iPhone. Es übt einen magnetischen Reiz auf mich aus. Und wieder ist der unverschämte Preis ein Neutralisator. Für die Karibik hätte ich es schon gern aber muss das ausgerechnet jetzt sein? Das Investitionslimit für dieses Jahr ist weit überschritten. Ich zicke und zage. Gut so! – Nach der Abendandacht staune ich über Nosferatu in Wismar, leite nach langer Zeit mal wieder auf CSI New York über um schließlich bei der ausgeprägten Gründerfreudigkeit in Israel zu landen. Faszinierend wie ein kleines Land Technologietrends setzen kann, Gottes Segen halt. Noch schnell ein Update für mein MacBook und – wutsch – wieder ist ein Tag vorbeigerauscht. Nice to meet you!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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