Seminarerwartungen

Nach der „geplanten Spontanbuchung“ 😀 bringe ich erst einmal unsere Reiseordner wieder auf den Stand der Dinge. Wir waren so oft unterwegs, dass inzwischen ein dritter Altordner nötig ist. Ja, wir kommen offensichtlich viel rum. Fein. – Ein spontaner Wechsel in der Sonntagsmoderation bringt mich wieder in die Verantwortung. Ich bin fest entschlossen mich heute vorzubereiten. Wir haben in der Gemeinde einen Gastreferenten, der ein Seminar und zum Abschluss die Predigt hält. Soll ich ihn vorstellen? Wie soll ich auf das Gesagte Bezug nehmen, wenn ich gar nicht weiß, was er sagen wird? Nun denn, es wird ein spärlicher Entwurf einer Moderation und ich muss mir wohl zwischendrin etwas Zeit für den Rest nehmen. Außerdem bin ich etwas verwirrt als ich die Einleitung eines seiner Bücher lese. Er schreibt dort, dass Mischna und Talmud erst ab 200 n.Chr. entstanden sind, verschweigt aber, dass sie vorher als mündliche Überlieferungen bereits bestanden, dass nach jüdischer Überlieferung schon der Prophet Esra diese Regeln erneut aufgeschrieben habe nachdem sie mit dem ersten Tempel verbrannt waren. Könnten sie nicht auch mit dem 2. Tempel verloren gegangen sein? Besser ich warte ab, was er ausführt und lasse mich überraschen. Irritiert kann ich gut auf einen Vortrag zugehen, kein Problem, aber keinesfalls mit einem Vorurteil! Wait, hear and see! Ich freue mich auf das Seminar, es wird zweifellos hochinteressant. – Abends plane ich die Stromladestationen für unserer nächste Fahrt mit Tiger. Je nach Kilometerverbrauch gibt es zwei gute Alternativen. Fein. – Schließlich komme ich sogar wieder zum Lesen, ich hatte schon befürchtet ein Videofreak zu werden. Es wird ein wenig spät aber der Schlaf zeigt sich uninspiriert.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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