Wasserstoffspeicher

Ein Tag, den man im Falle des Vergessens nicht vermissen würde. Es regnet, die Sturmböen schauen immer wieder von morgens bis abends vorbei, dazwischen sonnige Phasen, die die Stromproduktion durchaus beachtenswert erscheinen lassen. Die Gesamtregenmenge im Januar liegt dennoch unter dem Durchschnitt, was mich nicht wenig wundert. Am frühen Nachmittag, mitten in der Mittagsruhe, steht die Postfrau vor der Tür und bringt meine heißersehnten Heuschnupfendämpfungspillen. Sie nimmt einen Brief mit und erspart uns einen Regengang zum Briefkasten. Fein. Abends verfolge ich höchstinteressiert einen YouTube-Beitrag über einen Wasserstoffspeicher fürs Eigenheim, der im Frühling, Sommer und Frühherbst den Überschussstrom speichern kann und im Spätherbst-Winter den Hausbedarf vollständig decken können soll. Das klingt genial und ist es auch. Wo ist der weniger geniale Haken? Richtig, natürlich beim Preis: 60.000 bis 90.000 Euros. Viel Kohle für ein wenig Freiheit. Das nimmt mich so in Anspruch, dass ich das Wintergewitter samt Winterorkan fast nicht bemerke. Meine Zeit, wie zucken die Blitze, wie zerrt der Wind an unserer Möbelabdeckplane und will deren Beschwerungselementen ihren Halt rauben. Aber nicht mit uns! Es wird gar nicht so superspät. Der Schlaf ist heute nicht so ganz bei der Sache.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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