Gourmet-Sonntag

Im Gottesdienst aus Bremen geht es heute um Zurüstung, um Josua und um uns. Am Wort bleiben und im Wort forschen, ist eine der wesentlichen Kraftquellen. Mir wird dabei sehr deutlich, dass es eben nicht darum geht uns einen Gott zurechtzubasteln, wie er uns gefällt, uns angenehm ist. Es geht darum den Gott, wie er sich selbst in der Bibel vorstellt lieben zu lernen. Auch die Seiten, die fremd vorkommen, vor denen wir offenen Mundes, nicht selten erschrocken, zurückzucken. Nein, wir werden Gott in seiner Tiefe nie erforschen aber seine Persönlichkeit kann uns dennoch zu Liebe und Anbetung führen. Er akzeptiert uns wie wir sind obwohl er uns völlig durchschaut und alle dunklen Seiten wahrnimmt. Da sollten wir ihn nicht lieben, obwohl wir wissen, dass er uns trotzdem liebt, selbst wenn wir sein Handeln mitunter nicht begreifen? Wie sollten wir kleine Wesen auch den verstehen, der alles geschaffen hat und alles in seiner Hand hält? – Bei uns in der Gemeinde geht es um die Kraft der Hoffnung, ihre motivierende Wirkung und die lockende Verheißung. Der Sonntag fängt echt gut an. – Mittags gehen wir endlich mal wieder essen in einem echten Restaurant. Okay, ein behandschuhter und maskierter Ober inmitten einer spärlichen Tischbestuhlung ist gewöhnungsbedürftig aber das Essen ist es nicht. Lecker Spargel samt Schnitzel und dazu ein Weinchen schmeichelt zärtlich meinen Gaumen. Nur der Magen füllt sich viel zu schnell, wozu die zwei großen Schnitzel nicht unmaßgeblich beitragen. Danach holen wir uns von Freunden eine Kuchenspende ab um zu Hause in die dringend nötige Mittagsruhe zu verfallen. Der Rotweinkuchen mit mexikanischem Rum versüßt uns den Nachmittag. Was will man mehr? Das BMI-Resümee fällt eher durchwachsen aus. Wen wundert’s?

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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