Cabrio-Feeling

Welch ein herrlicher Sonnentag. Ich bin hin und weg. Und doch müssen am alten und am neuen Konto etliche Übergangsarbeiten erledigt werden. Wat mutt dat mutt. Während die motivierte Gärtnerin in unserer Ehe draußen wirtschaftet, übernehme ich den Stubenhockerpart, lösche und richte Daueraufträge ein, verfolge die Buchungsaktivitäten, die sich übergangsweise und unvorhersehbar auf zwei Konten aufteilen. Ich lerne, dass der Hinweis auf den gewünschten Beginn einer Lastschrift eher marginalen Charakter hat. – Die kostengünstigen Hüllen für unsere AirTags treffen heute ein – die schweineteuren Originalhalter von Apple betrachte ich nur als schiere Provokation. – Im offenen Cabrio geht es zu meiner Altvorderen. Heute holen wir sie zu einem Waldspaziergang aus dem Heim ab. Wir spazieren und sie fährt, eine altersgerechte Einteilung scheint mir. Wunderbar so durch die frischgrünen Forsten zu tapern. Meine Kondition erweist sich wieder einmal als weniger wunderbar, wenn auch die Wärme mich motiviert. Im Anschluss cruisen wir heimwärts, ein prächtiges Feeling. Wieder einmal suche ich im Display unseres Beetles nach der Anzeige der gefahrenen Kilometer und stelle fest, dass die Angabe „Gesamtfahrstrecke“ mitten im Menü des Mäusekinos stark irritierend ist, denn es könnte ja auch die Summe mehrerer Trips sein. O diese Techniker! – Heute löst sich endlich der Paros-Krimi auf, den ich mit mäßigem Interesse schon etliche Tage konsumiere. Ein eher durchschnittlicher Plot mit einer nur mit Mühen als wahrscheinlich zu akzeptierenden Ausgangssituation im literarischen Tiefland bereitet Mühe. Es wird, wie könnte es anders sein, spät.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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