CO2- und Stummelsäue

Die Säue, die unsere Politiker und Medien durch die Städte jagen, werden immer putziger. Da wird allen Ernstes behauptet, dass man den CO2-Ausstoß durch höhere bzw. neue Abgaben reduzieren könnte. Als ob 30, 50 oder 100 Euro zusätzliche Steuer im Monat oder gar im Jahr Menschen zum Umdenken veranlassen könnten. Das schädigt schlimmstenfalls Mitbürger mit geringen Einkommen, bringt dem Staat aber insgesamt gut Knete und darum geht es wohl letztlich. Noch amüsanter ist die Feststellung von Wissenschaftlern, dass die Zigarettenkippen die Gewässer vergiften, das Grundwasser verseuchen und was weiß ich nicht alles für Schäden anrichten. Welch ein Schwachsinn! Wenn das so wäre, wären wir alle längst tot, denn die Kippen, die heute auf dem Boden oder im Wasser landen sind ein Nichts gegenüber denen, die seit meiner Kindheit bis zu den ersten erfolgreichen Anti-Raucher-Kampagnen die Umwelt verschandelt haben. Damals hat nahezu jeder sich in Rauch gehüllt. Entsorgung war in diesen Zeiten überhaupt kein Thema. Außerdem zischte es so toll, wenn die Stummel ins Wasser geschnippt wurden. Ja, es ist, ohne Frage, eine Schweinerei Kippen einfach auf den Boden zu werfen. Doch daraus ein Gesundheitsthema in den Hauptnachrichten zu machen wirkt doch eher wie ein Angriff auf die Intelligenz der Zuschauer, die man möglicherweise nicht niedrig genug ansetzen möchte. Sind wir wirklich so leichtgläubig? Offensichtlich.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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