Elefantös

Heute geht es zu den Großen. Vorbei an Tempeln unterschiedlicher Ausdehnung, Buddhas diverser Größen, Formen und Farben verbunden mit hochinteressanten theologischen Ausführungen Lothars erreichen wir in einem christlichen Dorf unseren Elefantenbahnhof. Die Dickhäuter sind zwar gerade dabei eine andere Touristenfuhre kurz umherzutragen, doch zwanzig Minuten später dürfen wir in luftiger Höhe auf unserem Bänklein Platz nehmen. Gleich darauf schaukelt unser grauer Riese los. Eine Stunde lang stapft er mit uns auf dem Buckel über schmale Pfade, durch tiefen Matsch und mitten durch ein friedliches Dorf hindurch. Wir werden kräftig hin und her geschaukelt, unsere Wirbel werden neu zurechtgerückt, sozusagen eine Thai-Massage auf elefantisch. – Ein idyllisch gelegenes Restaurant verwöhnt uns mit inländischen Spezialitäten. Ich darf zum Glück pausieren, denn ich fühle mich inzwischen vollgestopft wie eine Weihnachtsgans. Eine Kaltschale und ein Kaffee sind mehr als genug für mich. Toll mein Magen atmet tief durch. Zum Abschluss statten wir der weiblichen weißen riesigen Inkarnation Buddhas noch einen Besuch ab. Neben ihr ein Tempel und eine beeindruckende Pagode. Mächtig exotisch. Elefantös!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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