Fakten und Meinungen

Ich mag das Covid-19-Virus nicht. Wir werden keine Freunde mehr werden. Okay, es hat mir einen Urlaub mit einer sturen Gesellschaft vom Hals geschafft, hat uns davor bewahrt im Urlaub eine Krankheit auszufechten und eine Reise vertagt, die wir wohl hätten stornieren müssen. Kurz: für uns fällt das Virus in ein durchaus „passendes“ Jahr. Deswegen sind wir nicht gar zu böse aber glücklich noch lange nicht. Mich quälen Luxusprobleme wie Fernweh und Reiselust. Ein Maulwurf treibt mich in schiere „Verzweiflung“, wobei Covid-19 dafür überhaupt nichts kann. Die einseitige Medienberichterstattung nervt mich – ein Riesebohei gegen die „Querdenker“-Demo wegen Abstand und Masken und wenig später ein Schweigen im Walde beim ähnlich masken- und abstandslosen Chritopher-Street-Day in Dresden. Sind Masken nur bei deren Verächtern nötig? Ich kann zwar weder mit den Querköpfen noch den Christopheranten etwas anfangen, doch noch weniger mit tendenziöser Presse, die dadurch Vertrauen verspielt. Ein anderes Beispiel: auf Lesbos brennt ein Flüchtlingslager ab. Das ist schrecklich, glücklicherweise gibt es keine Toten. Es war Brandstiftung, das findet man noch in den Medien. Der Verdacht, dass es Flüchtlinge waren, taucht auch auf aber oft mit dem Hinweis, dass das noch nicht erwiesen sei. Diese Zurückhaltung ist eigentlich vorbildlich. Gäbe es allerdings den Verdacht, dass den Brand Rechtsradikale verursacht hätten, würde das auf allen Kanälen an erster Stelle berichtet werden. Wohlgemerkt, ich trete nicht für Nazis ein, ich bin und bleibe ein Freund der Juden also ein natürlicher Feind der rechten Szene. Doch dieses zweierlei Maß der Medien stimmt mich traurig. Das Prinzip: „Und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir die Fresse ein“, feiert, wenigstens medial und verbal, fröhliche Urständ. Das ist gar nicht gut.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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