Faltfolie

Tiefschlaf. Lange vorm Aufstehen. Das Telefon. Laut, nervig, ätzend. Der Dachdecker will seine Mannschaft zur Rinnenreinigung schicken. Mitten in der Pensionistennacht! Unerhört! Meine Mitschläferin erbarmt sich. Total nett von ihr! Danke! Die Jungs kommen tatsächlich kurz darauf an. O, welch Schrecken kann die arbeitende Bevölkerung verbreiten – vom umfassenden Nutzen schweige ich mal an dieser Stelle. Immerhin ist unsere Dachrinne danach sauber und ich knallwach – so früh wie selten. Na toll. – Ich bereite, bemüht professionell, unsere Kofferanhänger für die Kurzkreuzfahrt vor, indem ich die ausgedruckten papiernen Streifen laminiere. Leider liegt die letzte Aktion dieser Art schon länger zurück und es kommt wie es nicht kommen soll, alles geht schief – im wahrsten Sinne des Wortes. Ich habe die Folie zu weit links eingelegt, dort knüllt, beult und faltet sie sich samt Inhalt. Merde – und das war meine allerletzte Folie. Na toll. – Frustriert verurteile ich mich zur Ablage, sammle den Papierkram ein, pule, sortiere, die Guten auf’n Stapel, die Schlechten in’n Schredder. Abends grüßen mich eine Vielzahl von Papierhaufen, die auf ihre Ordner warten. Fortsetzung morgen. – Zwei Folgen Barnaby und ein mittelmäßiger Krimi stimmen mich bettreif, immerhin diskutiert der Schlaf nicht lange und kommt einfach. Gut so.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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