Sibirien

Unverzüglich nach dem Frühtau führt mich unser Weg aus dem Nachtlager zum Frühstückstisch und von dort stracks zu den Refos. In der Kirche warten zwei Täuflinge auf ihren Auftritt. Die Kids sind schon etwas älter, Corona lässt grüßen, Eltern und Paten bestreiten mit musikalischen Beiträgen fast das gesamte Beiprogramm – sehr ansprechend übrigens, am Rande bemerkt. Der eine Täufling lässt alles gelassen über sich ergehen, die Zweite hat den Vorgang wohl mittelschwer entsetzt mit angeschaut und erhebt lautstark Protest was ihr nicht hilft nur den Trost (davor und danach) adäquat vergrößert. Es wird ein sehr erlebnis- und inhaltsreicher Gottesdienst mit anschließendem Sektempfang. Nett. Tiger bringt uns gut nach Hause zurück und wir lassen es ruhig angehen, altersgerecht eben. Abends erfahren wir Interessantes über Inseln, sowohl die vom Meer umspülten als auch die mitten im Lande gelegenen mit ihrer oft eigenen Flora und Fauna. Danach geht es auf Tour mit dem Postschiff durch Sibirien, anderthalb Stunden wunderbare Unterhaltung. Sehr gut. Im Anschluss lese ich ein wenig doch bald fällt mir mal das eine Auge zu, dann das andere und ich begebe mich Richtung Bettstatt. Dort überwältigt mich der Schlaf sehr schnell und verpasst mir seltsame Träume. Verrückt.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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