Kinderraub trifft Wahrheit

Die üblichen weihnachtlichen Obligationen verlangen nach ihrer Abwicklung. So beginne ich mit der Verteilung monetärer Präsente, überlege mir Empfänger unserer festlich bedingten Gebefreudigkeit (vor allem gegründet in der Dankbarkeit unserem überaus freundlichen HERRN gegenüber) und schicke die ersten Gelder auf ihre Buchungsreise. Mögen sie den Empfängern viel Freude bereiten. – In meiner Andachtszeit beschäftigt mich wieder ein Kapitel im Buch von Michael Diener, ganz langsam eröffnet sich mir seine mögliche Motivation doch noch fehlt mir völlig seine geistliche Begründung. Es bleibt spannend. Davids Lebensendepsalm ist gut zu lesen und die seitenlange Auslegung dazu vermittelt hochinteressantes Grundwissen. – Die Chefin befasst sich mit einem seltsamen Fall deutscher Familiengeschichte von einem schuldgeprägten Wahrheitverhinderungsmord mit seinen Wurzeln in einem sozialistischem Kinderraub der DDR-Stasi. Gelebter Sozialismus pur. Es graust mich. – Weshalb reizt es mich ein Theaterbesuch oder irgendeine nächtliche Veranstaltung gar nicht? Irgendwie bin ich anders gestrickt. Ja, reisen, sofort gern, bevorzugt in wärmere Regionen – mit stärker ausgeprägteren pekuniären Polstern wäre ich wohl nur unterwegs – aber auch da wäre mein Abendprogramm eher eingeschränkt. Was dem einen „sin Uhl“, ist dem andern „sin Nachtigall“. So isses nun einmal. Ich lasse es wieder spät werden aber der Schlaf treibt sich anderswo herum. Schade.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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