Leben der Ketschuas

Stresstag Nummer 1 in dieser Woche. Natürlich geht es recht früh – aber noch vertretbar früh – aus den Federn. Es gilt eine Freundin zum Arzt zu befördern. Das klappt reibungslos und ich kann auch noch ein Päckchen mit Medikamenten im Heim meiner Mum abgegeben. Zu ihr darf ich nicht, denn im Heim kursiert der Covid-19-Virus. Meine Altvordere ist leider positiv glücklicherweise nur mit leichten Symptomen. Dennoch gilt natürlich eine Kontaktsperre, die sie weder begreifen noch akzeptieren kann. Das hilft ihr und uns aber nicht. Wir müssen draußen bleiben. 😢 Seufz. Gute Besserung!!! – Es gelingt meiner fragefreudigen ehemaligen Braut den zweiten Arzttermin vorzuziehen und so darf ich sie viel früher als gedacht abholen. Außerdem zeigt mir meine App, dass der erwartete Paktetzusteller bereits in unserer Straße aktiv ist. So fange ich ihn ab, nehme die Sendung in Empfang und düse in die Stadt. Das passt prima. – Nachmittags theoretisiere ich über die beste Kameraposition, die optimale Halterung und denkbare Aufnahmewinkel, doch das sind Nägel ohne Köpfe. Dann ist es bald Zeit sich in unsere Gemeinde zu begeben für einen Vortrag aus Peru über das Leben der Ketschuas. Wir sind erschüttert über die menschlichen Tragödien mit denen die Krankenschwester, Missionarin und Therapeutin dort zu kämpfen hat und staunen über Gottes Möglichkeiten – der Glaube kann tatsächlich Berge versetzen! Mut machend. Die Referentin bleibt über Nacht bei uns, wir haben hochinteressante Nachgespräche und erfahren viel über das Leben in Peru in 3.000 Meter Höhe. Leider muss sie morgen lange vor dem ersten Hahnenkrähen los und dabei haben wir uns schon so auf das Frühstück mit ihr gefreut. So ist das Leben halt. Für den Besuch wird es früh (nach meinem Maßstab) und für mich mittelspät.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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