Fotos und Fete

Der letzte Monat des Jahres 2023 hat begonnen. Waren wir nicht neulich erst in der Karibik – mein Traumziel Martinique grüßt mich doch noch immer?!? Die Landkarten unserer zweiten Seereise in diesem Jahr beschäftigen mich derweil immer noch. Inzwischen bin ich ganz routiniert dabei. Es kostet nur halt Zeit. Aber in ein, zwei Jahren wenn ich mal wieder drüberschaue, benötige ich dringend diese Hilfestellung. Selbst wenn ich irgendwann einmal diese Bilder präsentiere, werde ich von diesem Aufwand profitieren. Es ist mühsam, geht aber gut voran. – Abends haben uns Freunde aus früheren Tagen eingeladen und wir genießen ihre Gastfreundschaft. Entfernung lässt halt die gegenseitige Besuchsfrequenz nicht gerade steigen – eher andersherum. So ist das Leben. Es ist ein lebendiges Miteinander, bereichert durch Matjes, Weißbrot, leckere Aufstriche, Oliven, Peperoni und dergleichen. Genuss ist angesagt. Es wird recht spät und ich bin ein wenig übermütig mit den Verdauerlis. Das wird sich rächen. Und das tut es auch. Tja, einbrocken und auslöffeln gehören untrennbar zusammen.

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Alles hat ein Ende …

Ein terminfreier Tag nimmt seinen Lauf. Fein. Nachdem mich mein Naturstromanbieter mit einer weiteren unverschämten und kaum nachvollziehbaren Preiserhöhung brüskiert hat, leite ich heute die Wende ein. Zunächst lese ich den Zähler ab, kalkuliere den Stromverbrauch für dieses Jahr und schaue mir die Konditionen des regionalen Lieferanten an. Der ist deutlich günstiger. Nun denn: Tschüß Naturstrom und herzlich willkommen LSW. Ich staune über unseren Stromverbrauch. Dank der Fotovoltaik auf dem Dach holen wir deutlich weniger Strom aus dem Netz, trotz zweier E-Autos, als vorher. Dann war das damals doch wohl eine gute Entscheidung. Feine Sache. Ich bin voll gespannt ob der Wechsel problemlos funktioniert. – Nun gilt es die Urlaubsfotos für eine schnelle Präsentation fit zu machen. Ich beginne mit den „Seekarten“ unserer Route. Das geht eigentlich flott von der Hand, aber leider, leider erliege ich gerade am drittletzten Reisetag einem Denkfehler. Und der kostet Zeit. So eine in die Jahre gekommene Denkmaschine benötigt halt etwas länger um aus festgefahrenen Logikspuren herauszukommen. Aber immerhin gelingt es noch 😀. Zur Belohnung streamen wir die letzte Folge der Soko Wismar vom Mediatheks-Server des ZDF. Nette Story.

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Beamen im Seniorenkreis

Nach dem Aufstehen geht es zum Zahnarzt. Bei mir findet er nichts, wie befreiend. Daheim stürze ich mich auf die Endarbeiten für den Seniorenkreis. Schnell noch ein paar Seiten ausdrucken, den Beamer einpacken, ein Kabel dazu und so kann es gleich nach der Mittagspause losgehen. Fast hätte ich den Termin verschlafen, doch meine zweifelsohne bessere Hälfte bewahrt mich davor. Es bleibt noch genügend Zeit für die nötigen Aufbauarbeiten. Beim Anschluss vom Mac an den Projektor trifft mich der Schock: das falsche Kabel. Ich sehe ein Desaster auf mich zurasen! Doch da, auf einmal, finde ich das nötige Teil. (Erst zu Hause wird mir klar, dass überhaupt kein Grund zur Panik bestand, denn ich hatte alle Adapter für andere Verbindungen dabei.) Ich werde halt alt, keine Frage. Die Präsentation läuft hervorragend, sogar ein Chart mit allen Bildern kommt zum Einsatz. Perfekt. Im übrigen gefällt mir am neuen Konzept dieses Kreises, dass es nicht nur Kuchen, sondern auch genügend Schnittchen gibt, also die salzige Bachwerksalternative. Prima. – Im Anschluss besuchen wir meine Schwester, plaudern mit ihr und freuen uns an ihrer guten Laune. – Jetzt noch fix zwei Konzertkarten für das Weihnachtskonzert abholen und der Tag ist gelaufen. Bei ein wenig vergorenem Traubensaft und einem gescheiterten Versuch bei Netflix oder Prime mich erfreuende Serien aufzustöbern, geht der Tag zu Ende. Für mich wird es spät. Der Schlaf liefert einen tollen Job ab, leider nur bei mir.

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Drei Lichterketten und eine Apple Watch

Draußen liegt weißes, glitzerndes, nasses Zeug rum. Es hat geschneit. Wo steckt der Klimawandel wenn man ihn mal braucht? Noch bevor ich überhaupt richtig auf den Beinen bin, hat meine arbeitsame Mitbewohnerin schon den Gehweg samt Einfahrt freigeschoben. Ich frage mich manchmal ob sie insgeheim zehn Jahre jünger ist. Der Morgen war nie meine Zeit und wird es nie werden. Voller jugendlicher Energie macht sie sich auf den Weg um in unserer Gemeinde einen Tisch mit Karten und Schriften für die Weihnachtszeit zu bestücken. Inzwischen im wirklichen Leben angekommen, bringe ich unsere traditionelle Adventsillumination rund um den Hauseingang an. Bald darauf baumeln kleine Schnüre unterschiedlicher Länge rings ums Vordach. Der Innenanschluss über eine ferngesteuerte Steckdose ist einfach und schnell realisiert. Ein, zwei oder drei Verschnaufpausen später installiere ich den Lichtervorhang auf der Terrasse, unserer Lounge, sowie eine kleine Sternenkette rund ums Geländer. Eine weitere Steckdose versorgt diese beiden Teile mit Strom und lässt sich natürlich per App steuern. Nun noch fix die App programmiert und schon kann die Lightshow am Abend starten. Ja, schon jetzt. Bislang haben wir sie immer erst am Kirchenjahrssilvesterabend freigegeben, doch dieses Jahr ist die Adventszeit fies verkürzt und so schaffen wir damit ein wenig Ausgleich 😇😉. – Und dann trifft auch noch, freu, freu, meine neue Watch ein. Starkes Teil. Natürlich muss ich sie stante pede in Betrieb nehmen. Ich befürchte nur, dass ein mehrtägiges Studium erforderlich sein wird bis wir beide auf höherem Niveau miteinander auskommen. Die Verbindung mit der Telekom ist ein fürchterlicher Akt – hoffentlich habe ich da keine Zusatzkosten losgetreten. Ob ich nicht doch zu alt für die modernste Technik werde? Meine Befürchtungen nehmen zu. – Den Abend verbringe ich mit meiner Uhr. Spielkalb! Ab und an fällt mein Blick nebenbei auf die bekannte Folge von Friesland. Erschreckend wie wenig unsere gebührenverschlingenden Öffentlich-Rechtlichen an Neuem produzieren. Fürchterlich!!!

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Routinejobs

Unser Sicherheitstechniker kommt vorbei und beglückt uns mit seinen Rechnungen. Das ist okay. Dann bearbeite ich Bilder für den Seniorenkreis, zwischendurch Lunch und Päuschen. Irgendwie kommt eine Kleinigkeit zur anderen, dies und das, irgendwas und ruckzuck ist der Tag um. Nach drei Wochen Urlaub stehen so viel Routinesachen an, zwar nur Kleinigkeiten aber unbedingt zu erledigen. Abends erfreut mich der gute alte Barnaby mit zwei bekannten Folgen der seltsameren Art. Na denn.

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Sonntagsruhe

Der erste Gottesdienst in unserer Gemeinde nach dem Urlaub ist erfrischend. Die Abendmahlsfeier baut auf. Der Kontakt zu den Geschwistern im Glauben macht gute Laune. Doch der Besuch bei meiner Mum bremst alle Euphorie aus. Es ist einfach niederschmetternd, wenn man sie so daniederliegend sieht. – Unsere Mittagsruhe dauert erstaunliche drei Stunden. Neuer Rekord! 😉😇! – Der folgende Abend muss dann zwangsläufig ruhig verlaufen und das tut er auch. Gut so.

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Zielfindung

Die Ablage nach drei Wochen Abwesenheit, das viele Papier, das wir von der Reise mitgebracht haben und alle Reiseunterlagen müssen grob sortiert und meiner Vorablage zugeführt werden. Das Thema Ablage wird mich demnächst noch viel stärker umtreiben. Da kommt vielerlei Eintöniges auf mich zu. Dann ist das so. – Besonders erwähnenswert ist heute die wundervolle Kohlsuppe, meine Kochkundige bereitet hat. Ein Gedicht! – Abends besuchen wir Freunde, plaudern, tauschen uns aus und sammeln Erfahrungen. An einer professionell gestalteten Dart-Anlage erreichen mich etliche von ihnen. Erstens: Ich bin zehn bis fünfzehn Zentimeter zu klein für den idealen Abwurfwinkel um die Dreifach-Zwanzig per Pfeil zu markieren. Zweitens: Früher war ich besser. Drittens: Drei Glas Rotwein und ein Whisky sind für einen zielgenauen Wurf eher kontraproduktiv 😉😀. Es wird spät aber der Schlaf kommt schnell und präzise. Klasse.

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Nachreisestress

Überpünktlich schellt der Bewässerungsdurchpuster, um die Anlage im Garten per Druckluft wasserfrei und so winterfest zu machen. Zu meiner Freude arbeitet er völlig selbständig. Nach der Andacht geht es mit beiden Autos zur Werkstatt, der Große soll Winterreifen erhalten. Doch er denkt nicht daran mir seine Türen zu öffnen. Schlüssellöcher hat er nicht. Schon doof. Glücklicherweise funktioniert Schlüssel Nummer Zwei. Wir sausen zum Service-Center, lassen Tiger zurück und fahren zu unserer Gemeinde. Dort sauge ich die öffentlichen Räume im Erdgeschoss durch und höre dabei einen Vortrag über Bibelauslegung, wann, wie und in welcher Weise der kulturelle Hintergrund der Texte zu berücksichtigen ist. Hochinteressant. Danach holen wir Tiger wieder ab, fahren heim, ich spendiere ihm ein Softwareupdate und schon ist es Zeit für Lunch und Mittagsruhe. Kaum zurück im Leben müssen die Koffer geleert werden. Danach warten zwei Unternehmen darauf, dass ich für uns die virtuelle Kommunikation mit ihnen eröffne. Das Versicherungsunternehmen macht es mir besonders schwer mit der Bestätigung, dass ich ich bin. Schließlich überzeuge ich die App davon. Geht doch. Im Schwarzen-Freitag-Überschwang bestelle ich mir sogar noch eine Uhr. Jetzt reicht es aber! – Die Chefin leidet wie ich unter ihren Drehbuchautoren. Auf Martinique begleite ich die zwei Polizistinnen bei ihren Ermittlungen und lasse die feministisch angepustete Ideologie an meinem Desinteresse an unterschwellig-politischer Beeinflussung zerschellen. Zum guten Ende eine bekannte Folge vom Tod im Paradies, um schließlich hundemüde ins Nachtlager zu sinken.

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