Eingeladen feudal spachteln

Für meine Winterstadt stelle ich die neu eingetroffene Beleuchtung auf – niedlich in gewisser Weise. Nun ja. – Mittags fahren wir mit einem befreundeten Ehepaar nach Radenbeck und lassen uns im Heidekrug verwöhnen. Die Hochzeitssuppe ist exzellent, das Hauptgericht ebenso, von den verflüssigten und gebrannten Marillen und Birnen ganz zu schweigen. Ein empfehlenswertes Restaurant und bei Reservierung trifft man sogar auf freie Plätze 😀. Gestärkt, genudelt und zufrieden schnurrend begeben wir uns heimwärts in der Gewissheit: ‚Eingeladen macht nicht dick‘. 😉😇. Selbstverständlich folgt dem Ganzen eine ausführliche Mittagsruhe. Wat mutt, dat mutt. Isso. – Ein wärmendes, flackerndes Kaminfeuerchen geleitet uns durch den Abend in die Nacht hinein. Wie schön! Es wird recht spät. Meine Watch zeigt mir einen durchaus tiefen, normal langen aber oft unterbrochenen Schlaf, sogar mit zwei rund halbstündigen Wachphasen. Faszinierend und irritierend.

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Ein Schelm, wer Böses dabei denkt

Wir wollen heute einen Baum kaufen. Doch nach dieser überaus miesen Nacht komme ich nur schwer aus den Federn. Zeitung, Andacht und der musikalische Adventskalender der Frauenkirche, schwups ist die Mittagszeit da. Die kam aber fix. Kaum ist die Mittagsruhe vorbei sind wir schon unterwegs zu Freunden. Kaffee und Kuchen statt Chips und Champagner – wir sind in die Jahre gekommen, keine Frage. So wird es altersgerecht wirklich nett und wir erzählen mancherlei und berichten ausführlich über die Mittelmeertour. – Am frühen Abend treffen wir wieder in unserem Domizil ein, schauen der Chefin beim Ermitteln auf die Finger und bedauern den Täter angemessen ordentlich. Ich recherchiere ein wenig bei den Kreuzfahrtangeboten und würde am liebsten gleich buchen. Wie ich betrübt wieder einmal feststellen muss, passen jedoch meine Ansprüche nur äußerst bedingt mit unseren monetären Vorstellungen zusammen. Möglich wäre es eventuell schon aber so viel Geld für knapp drei Wochen Urlaub? Ist das angemessen? Ich fürchte, vorsichtig ausgedrückt, nicht so ganz ☹️. Bei YouTube lasse ich mich über hamasfreundliche UN-Mitarbeiter samt Kungeleien in Gaza aufklären und staune über das, was unsere Medien heute nicht mehr wissen wollen, obwohl sie vor ein paar Jahren exakt darüber berichtet haben. Gedächtnisprobleme wie bei unserem Kanzler. Honi soit qui mal y pense. Es wird normal spät und die Nacht gibt sich viel freundlicher als ihre Vorgängerin. Gut so.

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Vier Stunden Schlaf

Schon wieder saugen in der Gemeinde, das hat man nun davon wenn man tauscht. Als „Belohnung“ höre ich einen absolut interessanten Vortrag von Roger Liebi über den Gaza-Konflikt und später noch über den Islam aus Sicht der Bibel. Ich erfahre viel Neues über den Koran und die Glaubensinhalte, über Mohammed und die Anfangsjahre dieser Religion. Hochinteressant. – Abends schauen wir uns die Urlaubsbilder auf der Großleinwand ah und ich schwelge in positiven Erinnerungen. Ja, das war echt schön! – Der restliche Abend verläuft in den üblichen Bahnen und es geht gar nicht einmal so früh ins Bett. Dort nimmt eine schlaflose Nacht ihren Lauf. Keine Ahnung wo sich der Schlaf herumtreibt, bei mir ist er nicht. Meine Watch behauptet zwar am nächsten Morgen ich hätte vier Stunden und zehn Minuten von den acht Stunden, elf Minuten geschlafen. Ich habe da meine Zweifel, das scheint mir recht hoch gegriffen.

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Gemeindetermine

Vormittags übernimmt meine überaus eifrige Mitbewohnerin den Scheittransport und so kann ich mich dem Kolosserbrief widmen. Der Bibelkommentar setzt alles dran den Inhalt des Briefes extrem ausführlich darstellen zu wollen. Für 23 Verse sind viele, viele Seiten zu studieren. Das ist nicht leicht für jemanden, der es inzwischen gewohnt ist die Schriftgröße seinen Augen anzupassen und nicht umgekehrt. Bei Druckausgaben funktioniert das aber nicht. So quäle ich mich durch die kleine Schrift. Andererseits birgt sie tiefschürfende Inhalte und öffnet die Sicht auf komplexe Zusammenhänge. Es lohnt sich also. Das ist gut und versöhnt mit den kleinen Lettern. Die Zeit für die Mittagsruhe lassen wir uns nicht nehmen und Gott schenkt die nötige Gelassenheit. Klasse. Es kommen nicht viele Menschen zum Bibelgespräch aber alle sind interessiert und bringen sich ein. Gott sei Dank! So werde ich nicht nur durch die Vorbereitung sondern auch durch die Gedanken der anderen gesegnet. Gott spricht halt auf vielerlei Weise. – Abends findet auch noch eine Mitgliederversammlung statt. Wir satteln Tiger erneut, sausen zur Gemeinde und lassen uns über die Aktivitäten der Gemeinde informieren, wählen einen Wahlvorstand für die Wahl im Februar und freuen uns über eine hoffnungsvolle Entwicklung bei der Kinder- und Jugendarbeit. Bei Tee und Keksen klingt das Treffen aus. Einem, für einen Pensionisten, reich gefüllten Tag folgt erneut eine relativ befriedigende Nachtruhe. Nun denn.

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Buchenbrennwert

Die bestellten Buchenscheite treffen ein. Es ist eine ganz schön große Menge Holz. Als Zwischenlager wählen wir eine Fläche direkt hinter unserem Wall. Keine Frage, wir müssen uns sputen die Scheite hinters Haus zu verfrachten, geschützt vor Regen und Schnee. Eigentlich haben wir ja genug Brennmaterial durch unsere Baumfällaktionen gewonnen. Doch das ist Nadelholz. Wie wir feststellen mussten brennt diese Art sehr schnell ab, dafür hält sich der Wärmegewinn ziemlich im Rahmen. Buche ist da eine ganz andere Nummer, nicht so einfach zu entflammen, dafür sorgt sie für wohlige Wärme bei geringerem Verbrauch. – Nach der Mittagsruhe sitze ich nichtsahnend auf meinem Sofa, stelle mich mental auf einen weiteren Transporteinsatz ein, da dudelt unser Telefon los. Unser Pastor schlägt sich mit Corona herum und ich darf morgen den Bibelgesprächskreis leiten. Unverhofft kommt oft, sagt der Volksmund dazu. Mithin suche ich leicht verzweifelt einen passenden Text, der die Mitarbeit für die Teilnehmer leicht macht, denn viel Vorbereitungszeit habe ich nicht mehr. Gott weist mich auf Kapitel 1 des Kolosserbriefes hin – ein gewaltiger Text! Das lehrt mich auf Gottes Beistand getrost zu hoffen und alles gelassener anzugehen. Gottes Geist wird es richten, denn ihm ist ja meine Situation bekannt. Toll, so einen Gott zu haben und auf seinen Beistand gewiss hoffen zu können! – So nehme ich mir Zeit mich am Abend unseren Fotos zu widmen und im Zweifel ein wenig nachzuforschen was ich denn eigentlich fotografiert habe 😉😇. Die Nacht bringt genügend Schlaf trotz lästiger Wachphasen. Dann ist das so!

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Haare lassen

Wer so spät schlafen geht, der soll sich nicht beschweren, wenn das Aufstehen schwer fällt. Das ist halt so eingeteilt. Wie angekündigt kommt heute unser Friseurin ins Haus und ich muss gestriegelt, gespornt und geduscht zur Haupthaar- und Bartkürzung antreten. Das fällt nicht ganz so leicht obwohl der Termin äußerst rolfgerecht gestaltet ist. Doch alles wird gut, denn wenig später kann ich spürbar windschnittiger gegen eventuelle Winterstürme ankämpfen. Besonders mein an sich viel zu kurzer Bart fühlt sich nach der Schur sehr eigen an. Aber, keine Sorge, er wächst ja wieder. 😉. So ein Vormittag saust an den meisten Tage ruckzuck an mir vorbei, während ich eine Kleinigkeit nach der anderen erledige und mich hinterher ernsthaft frage was ich im Grunde genommen gemacht habe. Alles ist wichtig, alles ist schnell erledigt und alles verdrückt sich auf geheimnisvolle Weise aus dem Kleinhirn. – Vom Nachmittag bis in den Abend hinein stürze ich mich in den Endspurt bei Bildauswahl und Bildprojektionsvorbereitung. Alles ist einfach, geht schnell und wäre eigentlich super – wenn ich das entweder öfter machen würde oder ein fotografisches Gedächtnis hätte. Habe ich aber nicht! So setzt die Erkundungs- und Lernphase jedesmal von neuem ein. Seufz. Aber ich habe fertig und es ist gut. Nebenbei wickelt der gute alter Barnaby zwei Fälle ab, einer ist mir gut bekannt, der andere dagegen nur anatzweise. Es wird spät, denn Solitaire verführt mich zum virtuellen Kartenspiel. Die Böse! Heute lasse ich mal die Watch meinen Schlaf überwachen. Mal sehen, was ihr daran so auffällt und ob ich mit ihren Anzeigen etwas anfangen kann. Good night.

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1. Advent

Der Tag beginnt traditionsgerecht mit einem Frühstück und dem Gottesdienst aus Bremen. Die Predigt legt Psalm 24 aus. Guter Start. – Ein avisierter Gottesdienst in einem Seniorenheim muss wegen Krankheit leider ausfallen. Das ist schade. Unsere Studierstube haben wir ebenfalls abgesagt. Damit müssen wir nun leben. – Am späten Nachmittag besuchen wir meine Mum. Sie reagiert kaum, erst als die Pflegerin ihr das Essen anreicht schenkt sie ihr und uns ein klitzekleinwenig Aufmerksamkeit. Traurig. Sehr traurig. Im Anschluss fahren wir zum Neustart des von uns lange schmerzlich vermissten Abendgottesdienstes in unserer Gemeinde. Die Atmosphäre ist traulich und schön, wie erwartet trifft sich eine kleine Runde aber doch größer als ich dachte. Die Predigt legt, wie die aus Bremen, den Psalm 24 aus. Erfrischend wie vielfältig die Interpretation des gleichen Textes ausfallen kann. Ich bin schwer begeistert, dass Gott Laienprediger ebenso begabt wie hauptamtliche Pastoren. – Der alkoholfreie Punsch beim kommunikativen Ausklang passt perfekt in diese Jahreszeit und wird kräftig in Anspruch genommen. Welch ein rundum gelungener, tiefsinniger und gemeinschaftsfördernder Gottesdienst! Stark beschwingt fahren wir heimwärts und lassen den Abend in aller Ruhe ausklingen. Für mich wird es spät – das hätte ich besser vermieden. Der nächste Morgen naht viel zu fix.

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Adventskalendergenuss

Ausschlafen ist wieder einmal angesagt, Pensionistenleben pur. Der letzte Tag des Kirchenjahres zieht an uns vorüber. Wir bauen die adventliche Dekoration auf. Unser Winterdorf zieht vom Schrank auf den Kaminsims und die Krippenfiguren erwachen aus dem Sommerschlaf und beziehen ihre Position auf dem Fernsehhighboard. Meine Beleuchtungsbemühungen für das Winterdorf scheitern letztendlich am Materialzustand der Leuchten – alles was in die Jahre kommt, geht langsam aber sicher kaputt. Düstere Aussichten. – Nun stürze ich mich erneut ein paar Stunden lang auf die Fotodokumentation unseres Mittermeertrips, wähle aus, bearbeite, sortiere und was so alles dazugehört. Von der CD ertönt erste Adventsmusik, ein Adventskranz, dieses Jahr mit nur einer Kerze, breitet sich auf dem Wohnzimmertisch aus und ich öffne das zweite Fenster des Adventskalenders, den uns unsere Versicherung überreicht hat – ein M & M für jeden Tag. Diesmal werde ich besonders verwöhnt und so folgt dem ein Merci-Doppelschokoladenstück aus Kalender Nummer Zwei. Fein. Außerdem haben wir den musikalischen Adventskalender der Dresdner Frauenkirche entdeckt, mein dritter Genusshappen an diesem Tag. Wunderbar. Hoffentlich rast heuer die festliche Zeit nicht allzu schnell an uns vorbei. Den Abend lassen wir in aller Gemütlichkeit ausklingen. Es wird nicht spät.

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