Sparsamkeit trifft Geldfresser

Ein total verregneter Tag begegnet uns heute. Wir sitzen im Warmen und schauen auf das Nasse. Ich bedauere die armen gefiederten Genossen, deren Futter bei uns ausgegangen ist. Sie müssen nun darben. Die Preise für Sonnenblumenkerne haben eine kleine Explosion hingelegt. Doch das sollten uns die Flattermänner eigentlich wert sein. Eigentlich. Seufz. – Im Kontrast dazu blättere ich im Kreuzfahrtprospekt und suche mir für nächstes oder übernächstes Jahr ein paar liebenswerte Angebote heraus. Beim Futter geht es um 10 Euro mehr und beim Urlaub um einen großen vier- bis kleinen fünfstelligen Betrag. Irgendwie verquere Verhältnisse im Sparsamkeitsdenken. Da muss ich wohl in mich gehen. – In meiner Andacht verblüfft mich wie schnell ein Volk vom Gottesdienst zum Götzendienst wechselt und wieder zurück je nach dem Willen der herrschenden Familie. Ein wenig erinnert mich das an Umfragen, die sich je nach vorangehenden Medienberichten von einem Monat zum anderen stark verändern. Die eigene Meinung ist halt so eigen nicht, wie wir immer meinen. So ein Luxus will sich kaum einer leisten. – Eine liebe Freundin erfreut uns mit einem Überraschungslunch für morgen. Wir sind hocherfreut und ziemlich baff. Danke!!! – Der wieder einmal sehr ruhige Tag endet diesmal mit ein paar unverschämt teuren Traumreisen und Kommissar Büttner samt einem Mord in Ostfriesland. Es wird normalspät mit aktionsbereitem Schlaf.

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Gut drauf

Okay, so langsam wird mir das späte Aufstehen, derzeit mein Dauerthema 😢😲, zur Last. Es ist keineswegs neu, überrascht mich dennoch Tag für Tag: der Vormittag huscht vorbei wie ein Schatten. Wutsch, schon stehen beide Zeiger auf der Zwölf. Wie heute. Am Nachmittag fahren wir zum Testen, kaufen ein, besuchen meine Mum. Der geht es höchst erstaunlich gut. Sie liegt zwar im Bett, kommuniziert aber ausführlich mit uns, sogar zu unterschiedlichsten Themen, nimmt leidvoll auf, dass mein Schwager verstorben ist, trinkt ihren Kaffee aus der Schnabeltasse und schläft zwischendurch kaum ein. Wow. Die Zeit mit ihr vergeht viel schneller als sonst – ich bin baff. – Daheim bleibt noch Zeit für meine Abendandacht und schon steht „heute“ vor der Tür. Dann ein wenig lesen, zwei Folgen vom ermittelnden Watzmann verfolgen und anschließend den letzten Staatsanwalt streamen. Während die Bayern in aller Gemütlichkeit eine Jugendsünde und einen Escort-Nebenverdienst aufdecken, ermittelt der Anklagevertreter in einer ziemlich verrückten Familienbeziehung. Alle Ermittler arbeiten erfolgreich, wie es so sein soll. Na prima. Fließend 😉 ist der Übergang vom Lesen zum Niederlegen wobei ich behutsam ins Traumland abdrifte. So soll es sein!

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Morgen …

Aber heute haue ich ran. Heute geht die Post ab. Adelante, amigo! – Von wegen, gut gewollt ist noch lange nicht gut gemacht. Nicht, dass wir gar nichts tun. Wir fahren zur Floristin und bestellen einen Kranz für die Beerdigung meines plötzlich verstorbenen Schwagers. Danach noch schnell einkaufen, ich lasse die Karten einer App aktualisieren und Foxi freut sich drüber 😀, unterstelle ich mal. Außerdem läuft bei mir nicht mehr viel, was mich zwar entsetzt aber nicht voranbringt. Das ist gar nicht gut. Da stehen Aufgaben und warten auf ihre Erledigung und ich schaue ihnen nur zu. Ganz nebenbei verfallen noch Erstattungsansprüche an meine Beihilfestelle. Schande über mein Haupt! Morgen, morgen, nur nicht heute sagen alle faulen … ja, ja ich weiß. Seufzen statt schaffen, keine gute Alternative. – Nun ja, Foxi schließe ich an die Sonne an und spare etliche Kilowatt aus dem Netz, doch der große Wurf ist das nicht. Bei Bunyan lese ich wie Treu und Christ vom Schwätzer belästigt werden und komme mir stark gespiegelt vor. Doch genug der Selbstanklagen. Is wie is. Wir bereisen virtuell die Nordsee, dazu lesenderweise die Bretagne, danach die Provence und im neugierigen Blick auf das Ende des Krimis erschüttert mich das Aus einer großen Liebe von Kommissar Papperin. Wie traurig. Die Nachtruhe startet normal und der Schlaf ist sehr lieb. Nicht schlecht!

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Katastrophen, Krisen, Ruhezeiten

Ausschlafen tut gut. Jedoch welch eine Woche! Welch ein Monat! Unverständliches und Erfreuliches, beides purzelt übereinander auf uns ein, gute Nachrichten jagen traurige Wahrheiten – das Jahr startet für uns äußerst turbulent. Und nicht nur bei uns, auch in der Welt ging und geht es die letzten Jahre rund. Corona, Kriege, Erdbeben, Katastrophen aller Art produzierten Reisestornos, gefolgt vom Maskenchaos, Impfwirrwarr, Testvielfalt, Mangelwirtschaft, Ökonomiedesaster, Preisexplosionen und, und, und … Offensichtlich war es zu lange ruhig, ging es uns viel zu lange zu gut. Die Welt wechselt wieder in ihren Normalzustand zurück: Pleiten, Pech und Pannen oder so ähnlich. Dennoch: Wir haben einen Gott, der lebt, handelt und regiert, der uns liebt, der für uns ans Kreuz gegangen und auferstanden ist – welch ein Trost! Welch eine Hoffnung! – Bei all der ungewohnten 😉 Ruhe heute kann man schon ins Philosophieren kommen. Ich lasse die Zeit an mir vorüberstreichen, tue dies und das, lasse jenes und solches, erfreue mich vor sich hinplätschernder Stunden! Spät aufstehen, gemütlich Zeitung lesen, Morgenandacht, Lunch und Mittagsruhe, 4-Uhr-Tee mit Gebäck – das ist mal wieder mächtig gewaltig. Jetzt noch ein sanftes Ausklingen am Abend, ein genussvolles Seufzen und müde in die Federn sinken bei einem bereitstehenden Schlaf. Wie ist das nett!

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Eufy toppt Arlo

Und noch einmal aufstehen zur – gefühlten – Mitternachtsstunde! Um 6.30 Uhr müssen wir unser schönes, warmes, molliges, kuschliges Nachtquartier verlassen, um uns gegen 7 in die kalte Nacht, die schon erstaunlich hell ist, hineinzubegeben. Die Alternative war einfach: ganz, ganz, ganz früh raus oder ein halbes Jahr warten. Erstaunlicherweise, Gott sei Dank, bin ich relativ wach und der mitgenommene Kaffee für die Wartezeit tut ein Übriges um meine Aufmerksamkeit nicht erlahmen zu lassen. Dann geht alles sehr schnell, viel früher als erwartet sind wir zurück daheim und können die Federnforschung fortsetzen. Geht doch! – Selbst die ausstehende Buchung kann ich heute noch abschließen. Den gefiederten Freunden spendiere ich den Sonnenblumenkernrest des 25-kg-Sacks. Sie haben ganz schön gemampft die hungrigen Kleinen. – Die Zuordnung der Kameras zur neuen Homebase geht völlig problemlos vonstatten. Ich bin baff. Eufy toppt Arlo lässig und absolut problemlos. Schau mal einer an, gute Entscheidung von mir! – Erneut wundere ich mich bei meiner Abendandacht über Bunyans Pilgerreise. Vor Jahrzehnten hatte ich sie schon gelesen und fand keinen Zugang zur Story. Jetzt ist sie mir zwar immer noch etwas arg schwarz/weiß gezeichnet aber ich verstehe das Anliegen und die Aussagen über christliches Leben. So kann sich das Verständnis ändern im Laufe der Jahre. – Ein alter Münsterkrimi erheitert mich und ich folge den Spuren der beiden Hauptakteure schmunzelnderweise anderthalb Stunden lang. Seltsamer Plot, eigenartige Kommissare, bissige Staatsanwältinnen und doch des Zuschauens wert. Dazu zwei Gläschen ehemaligen Traubensaftes, noch ein wenig Lesevergnügen und endlich mal wieder schön spät das Ruhelager aufsuchen. Der Schlaf ist heute äußerst hilfsbereit. Formidable.

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Männerfrühstück

Wieder muss ich früh aufstehen – das wird wohl zur Gewohnheit. Seufz. Immerhin ist der Anlass höchst angenehm, ein Männerfrühstück. Okay, wir frühstücken keine Männer aber Männer treffen sich zum gemeinsamen Tafeln. Wir sind nur zu dritt und es wird sehr nett. Meine Mitbewohnerin speist gleichzeitig nur mit Frauen. So ist das halt mit der Gleichberechtigung. 😀😉. Im Anschluss bringen wir eine Sachspende für die Erdbebenopfer in der Türkei zur Sammelstelle. Dort ist gut Betrieb. Das freut mich sehr. Leider muss meine Süße die Sachen schleppen, alldieweil wir keinen Parkplatz finden, doch sie steckt das locker weg. So langsam wird sie wieder die alte. Auch das freut mich. Ein weiterer Arztbesuch schließt sich an, wir sorgen in letzter Zeit sehr deutlich für die Auslastung der dort Tätigen. Es gibt solche Zeiten – gefallen müssen sie mir nicht. Zwischendurch erreicht mich ein Anruf mit einem weiteren Termin morgen früh, zwei Stunden vor meiner Aufstehzeit. Seufz! Seufz! Seufz! – Daheim versuche ich nach der Mittagsruhe finanzielle Angelegenheiten zu regeln und stolpere beim Hin- und Herbuchen über unsere Onlinebuchungsgrenze. Schön, dass wir sie haben, jedoch lästig in seltenen Einzelfällen wie heute. Dann ist das so. – Abends gibt es traditionell den guten alten Barnaby und einen relativ frühen Einschlafversuch. Doch der Schlaf hat keine Lust zu solchen Sperenzchen.

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Voll erwischt

Das Frühstück ist vertilgt. Der Ablaufplan des Gottesdienstes ruht ausgedruckt samt iPad im Rucksack. Der Parka umhüllt mich, die nötigen Schlüssel habe ich in der Hand – da meldet sich das iPhone. Die Nummer kenne ich noch gar nicht. Mein Cousin lässt unsere kleine Welt stillstehen mit der Nachricht, dass mein Schwager verstorben ist. Mein Schwager war doch schon auf dem Weg der Besserung, hatte seine OP gut überstanden, erwartete seine Entlassung aus der Klinik in dieser Woche – und nun das! Unfassbar! Schockierend! Und ich habe Moderation, auch das noch! Da muss ich jetzt durch. Doch der HERR steht mir bei und alles läuft ausgesprochen gut. Danke, lieber Herr Jesus!!! Nur die Trauer bleibt und frisst sich tief ein. Warum Bernd? Warum jetzt schon? Es ging doch aufwärts?!? Wir mochten ihn doch so gern!!! Wir erfahren, dass ein Herzinfarkt wesentliche Ursache war. Nichts ist sicher in diesem Leben, alles kann sich von eben auf gleich ändern. Diese Erfahrung trifft wohl jeden aber leicht zu lernen ist sie nie. – Die Mittagsruhe hilft beim Verdauen dieser Botschaft. Eine Freundin meiner Frau schaut vorbei. Ich verleihe meiner Trauer im Status von WhatsApp Ausdruck – irgendwie muss das alles raus. Der Abend gestaltet sich traurig-ruhig. Bei mir wird es normalspät mit verständnisvollem Schlaf.

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Vorstellung und Vorbereitung

Der Tag beginnt angenehm ruhig. Ohne jegliche Probleme kann ich heute die Festplatte in die neue Homebase einbauen. Nun muss ich nur noch die Kameras auf ihren neuen „Betreuer“ „umswitchen“. Das wird noch spannend. – Mittags stellt sich ein möglicher neuer Pastor mit Ehefrau und Sprössling in der erweiterten Gemeindeleitung vor. Ein sehr sympathisches Ehepaar, freundlich und zugänglich – ich bin äußerst angetan. Aber ob sie auch zu uns wollen und ob Gott das so will, bleibt hoffnungsvoll abzuwarten. – Zurück daheim stürze ich mich auf die Vorbereitung meiner morgigen Moderation. Ich bin Gott sehr dankbar für die Worte, die ich finde, die er mir gibt. Die Vorbereitung geht flott von der Hand. Das macht Mut und Freude. – Es wird ein von YouTube geprägter Abend mit interessanten Beiträgen. Hinterher lese ich noch ein paar Zeilen, suche aber bald die nächtliche Ruhe, denn morgen geht es früh los – soweit man 10 Uhr als früh bezeichnen kann, wie ich es gern tue. Der Schlaf agiert, früh aufstehen hin oder her, absolut lustlos. Dann ist das eben so.

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