Koffer packen

Zwei große Koffer harren auf ihre Füllsel und wird sind die Lieferanten. Gleichzeitig treten wir als künftige Nutznießer aller Inhalte auf, eine Doppelrolle, die wohl bedacht und gefüllt sein will. O diese Entscheidungsprozesse! Leicht fällt es bei den Dingen, die meinen Bauchumfang nicht mehr managen können. Deren Weg zurück in die Geborgenheit des Schrankes ist kurz. Doch leider (???) passen mir noch viele Sachen. Da ist Auswahl angesagt und die fällt nicht immer leicht. So füllen sich die Gepäckstücke nur gemächlich. Dazu qualifiziert sich noch vielerlei Technik als Reisebegleitung. So kommt eins zum anderen. Und was haben wir vergessen? Das zeigt sich erst morgen wenn nichts mehr zu ändern ist. So ist das Leben nun einmal. Irgendwann stehen die zwei Prachtexemplare gemeinsam mit zwei prall gefüllten Rücksäcken bereit für die Reise. Der Abend ist kurz und die Nacht wird lang. Der Schlaf ist nicht kontinuierlich bei der Sache. Wie so oft vor Abreisen. So ist er nun einmal, der Gute.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Gelassenheitsdefizit

Wir werden unser Haus durch den örtlichen Wachdienst kontrollieren lassen und übergeben heute den Zugriff auf unsere Alarmanlage. Es ist gut zu wissen, dass im Notfall kompetente Leute schnell vor Ort sind um die Sache zu regeln. Letztlich vertrauen wir aber, jenseits aller menschlichen Möglichkeiten, auf unseren Gott und Herrn auf den es allein ankommt. Gut zu wissen. Ich bin nun doch etwas angespannt und befürchte das wird noch zunehmen. Warum kann ich nicht gelassen und geduldig bleiben? Das wäre doch viel effektiver und für meine Mitbewohnerin nicht so nervig. Seufz. – Der Alte am Abend löst wieder einmal einen ganz krummen Fall mit bösem Ende. Danach gönnen wir uns noch den ermittelnden Watzmann und die Rentnercops – heute halt mal ein echter Fernsehabend. Das entspannt meine Sinne. Gut so. Es wird wieder spät, doch der Schlaf ist tief und fest aber traumbeschwert. Im Traumland passieren sehr seltsame Dinge, echt jetzt.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Überaus ängstlich

Alles ist weiß. Der Winter ist zurück obwohl er eigentlich noch gar nicht da war. Unser Gehweg ist geräumt, ich bin voll happy, meine überaus fleißige Frühaufsteherin hat das vor einem Termin noch erledigt. Ansonsten gibt es nichts Neues unter den Wolken, ich räume und räume aber die Optik verändert sich kaum. – Gegen Abend will ich mich mal wieder testen. Drei Tests sind noch da. Ihr Haltbarkeitsdatum liegt weit in der Zukunft. Der erste Test scheitert am Testkästchen, das überhaupt nicht reagiert. Der zweite Versuch mit dem nächsten Teil geht in gleicher Weise daneben. Doch der dritte Anlauf klappt: der erste Teststrich erscheint und der zweite bleibt aus. So soll es sein, negativ, Gott sei Dank!!! – Die Krimiserie „Tod am Rennsteig“ präsentiert sich völlig unerwartet gut. Da kann ich ja künftig am Ball bleiben. Unseren Hauskreis lassen wir ausfallen. Die Einschläge der Covid-19-Verdachtsfälle, die grassierende Magen-Darm-Infektion sowie die opfersuchende Frühjahrserkältungswelle erscheinen mir kurz vorm Urlaub für ein Meeting zu gefährlich. Das empfinden bedauerlicherweise die übrigen Teilnehmer auch so. Schade. – Ein ach so typisches „nur mal schnell noch …“ verhindert eine frühere Nachtruhe und so wird es wieder spät. Nun denn.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Gerümpelberge

Ordnung schaffen ist eine echte Herausforderung. Man schaut an, überlegt, wirft weg, sortiert neu ein aber es nimmt kein Ende. Mehrere Stunden habe ich nun gewirbelt, zwei große Behälter mit Papierschnipseln aus dem Schredder gefüllt und rein optisch ist wenig passiert. Seufz. Ja, bevor sich ein Eindruck von Aufgeräumtheit verbreitet muss ich über viele, viele „Stöckchen springen“. Werde ich je am Ziel ankommen? Sollte ich die Zielvorgabe neu definieren 😉? Erst einmal gehe ich mehr oder weniger munter voran, lasse die Gerümpelberge ins schier Unendliche wachsen obwohl ich nur kleinste Fortschrittlein per Augenschein wahrnehme. Nun denn! – Die abendlichen Ermittler aus Wismar lösen zu meinem großen Vergnügen einen weiteren verzwickten Fall – schön für sie. Ich verfolge im Anschluss die Aktivitäten eines weiteren Polizisten in der Provence, eine der mordreichsten Gegenden Frankreichs, wenn ich auf die vielen gescheiterten Pariser Kommissare sehe, die einen Mord nach dem anderen in dieser beeindruckenden Landschaft aufklären. Sollen sie doch! Dabei wird es natürlich wieder recht spät, wie könnte es anders sein. Ich komme erstaunlich schnell zur Ruhe. Fein.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Besuchs- und Couchfreuden

Das späte Aufstehen entfaltet eine ganze Palette von Nachteilen. Man kommt zu nichts, nun ja, zu fast nichts. Heute wollen wir meine alte Dame besuchen und müssen uns sputen, weil uns ansonsten die Mittagszeit überfällt. Zum Glück benötigen wir keinen Test und steuern wohlmaskiert das Heim direkt an. Meine Mum ist voll gut drauf – so habe ich sie schon lange nicht mehr erlebt. Sie plaudert munter vor sich hin, manche Details verstehe ich nicht jedoch den groben Sinn schon. Sie erfasst meistenteils meine Worte in gleicher Weise und so entwickelt sich ansatzweise ein Dialog. Voll stark! Nun ja, die Eigeneinschätzung ihrer Fähigkeiten und körperlichen Möglichkeiten ist weit entfernt von der Realität aber das ist in ihrem hohen Alter fast schon normal. Als ihr Mittagsmahl eintrifft lassen wir sie endlich mal wieder mit einem guten Gefühl zurück. – Daheim gilt es zu klären ob für die Reise ein Anti-Gen-Test vorzuweisen ist. Im Internet wirken die Ausführungen recht vieldeutig, mein Reisebüro übersetzt mir den Branchenslang und so wird „ein Schuh draus“. Okay. – Endlich kann ich beginnen das Büro aufzuräumen. Vier Jahre alte Vorgänge wandern größtenteils in den Schredder. Dann entwerfe ich einen Plan wie es weitergehen soll, beginne mit ersten Arbeiten und breche gleich wieder ab. Feierabend. Das kann ja heiter werden! Statt bis zur Nachtruhe durchzuarbeiten präferiere ich die Couch, strapaziere meinen Augen und lasse das Hirn den Lesestoff in phantasievolle Bilder umformen. So wird es wieder spät. C’est la vie! Bonne nuit! Der Schlaf hat offensichtlich das lange Warten satt und lässt sich Zeit.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Konsequente Erziehung

Unser Friseurin steht vor der Tür. Sie ist etwas zu früh dran, aber es ist schon recht. Nach ihrer Behandlung, frisch geschoren und bartgepflegt stellt sich das typische „Ich-bin-ganz-neu-Feeling“ ein. So soll es sein. – Und wieder gelingt es meiner Vogelfreundin ein paar Sonnenblumenkerne aufzutreiben, die die Versorgung für die laufende und kommende Woche sicherstellen können. – Zwei Gesundheitsfragebögen sind nun auszufüllen um zu dokumentieren, dass wir beide voll bei Kräften sind. So isses. – Bei Freunden kraule ich die Smilla, eine liebenswerte, gerade dem Welpenalter entwachsene Hündin, die zurzeit eine konsequente Erziehungsphase durchmachen muss. „Was der Welpe nicht lernt, lernt die Hündin niemals mehr“, ist das treffliche Motto der gestenreichen und wortarmen Prägung des kleinen Fräuleins. Mir gefällt diese Einstellung. Spät kommen wir heim, ich schalte noch ein wenig ab und begebe mich recht spät in die Ruheposition bei der der Schlaf ungeduldig auf mich wartet 😉.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Verriss schürt Hoffnung

Die Studierstube ist wieder einmal total spannend, lehrreich und gesegnet. So ein Austausch, mal am Text, mal vom Hundertsten ins Tausendste belebt ungemein. Anfangs bin ich immer recht lustlos und am Ende allermeistens voll begeistert. So soll es sein. – Nachmittags hören wir zwei Predigten aus Bremen, weil wir mit der neuen Ersten-Sonntag-im-Monat-Familien-Meeting-Regel unserer Gemeinde wenig anfangen können. Für Familien soll es toll sein und so gönne ich es ihnen von ganzem Herzen aber ich selber muss mich damit nicht „belasten“ und spiele den Kapriolenbonus des Alters 😇😉 aus. – Abends fasziniert mich eine Terra-X-Sendung über das Schwarmverhalten von Ameisen, Schafen und Bienen – einfach nur stark. Ich staune über den Schöpfer und seinen Einfallsreichtum, denn aus dem Nichts kann sich ungesteuert so etwas niemals entwickeln. Um das zu glauben müsste ich sowohl meinen Verstand als auch alle Lebenserfahrung ausschalten. Sei’s drum. – Über den Münster-Tatort hatte ich eine starke Negativkritik bei ntv gelesen, schalte ihn daher mit hohen Erwartungen ein und tatsächlich, er ist echt gut, erheiternd und liebenswert. Ja, auf unsere intellektuellen Kritikaster kann ich mich verlassen, sind die Urteile vernichtend ist die Sendung meistens gut. Bei positiven Beurteilungen leuchten alle Warnlichter auf 😀. – Jetzt noch ein bisschen lesen, die Zeit verrinnen lassen und in die Nachtruhe abtreten. Der Schlaf steht willig bereit. Prima.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Idealismus contra Lebenserfahrung

Endlich kann ich mal wieder auf eine produktive Woche zurückblicken. Ja, es ist einiges vom Tisch gekommen und jetzt wartet nur noch unser Büro auf mehrere aufräumende Hände. Da lauert noch viel Arbeit auf mich. Dann ist das so. – Am frühen Abend brechen wir zur Jahresmitgliederversammlung auf. Heute steht zusätzlich die Anstellung von zwei Pastoren auf dem Programm. Die erste Stelle geht ruckzuck durch. Bei der Jugendpastorin haben ein paar Jugendliche, bei keiner vorherigen Stellenbesetzung lief es anders, wieder einmal Bedenken. Das muss wohl so sein. Sie wünschen sich den idealen Hauptamtlichen und haben sogar eine Person vor Augen, der aber woanders fest gebunden ist. Seufz, man muss sie ernst nehmen aber das fällt mir bei dem Leichtgewicht ihrer Argumente sehr, sehr schwer. Die meisten Einwände erheben dazu noch die, die ihr Studium vor Augen die Neue kaum noch erleben werden. Wie schön, dass ich nicht mehr im Vorstand bin, der aber die Problematik souverän und gut meistert. Nur knapp schrappt der Einstellungsbeschluss an der Einstimmigkeit vorbei. Gut so. Ich mag unsere Jugendlichen und bin deshalb froh, dass ihren Vorbehalten nachgegangen wurde und diese, meiner Ansicht nach, ausgeräumt wurden. Ich freue mich auf die hochmotivierte Jugendpastorin und die neue Pastorenfamilie! Wenn unser Gott so vortreffliche Weichen stellt und Wege ebnet wird es gut. Selbstverständlich kann „gut“ in Gottes Sinn, durchaus „mühsam“, „geduldig“ und „arbeitsreich“ bedeuten, denn Gott sieht die Dinge bereits vom Ende her, während wir noch mit den Anfangsschwierigkeiten ringen. Es ist der richtige Weg, da bin ich sicher. Gott sei Dank!!! – Leider habe ich mich viel zu sehr aufgeregt und die Spannung baut sich zu Hause kaum spürbar ab. Selbst eine Folge des „Alten“ über die Influencerszene, viel mehr Schein als Sein, hilft da wenig. Selbst der Schlaf wird so noch in seinem Job behindert. Man, wie doof ist das denn, ich muss mich schwer tadeln. 😠😢

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar