Reisen, Bibel und Brot

Unsere Urlaubsrechnung trifft ein, ganz schön viel für eine Woche aber wir wollten es so. Okay. Mein Zahnarzt rechnet meine restaurierte Plombe ebenfalls ab. Tschüß Knete – immerhin gut angelegt 😉😇. – Am Nachmittag blicke ich mal kurz auf meine Vorbereitung bis ich schließlich gegen Abend Richtung Gemeinde aufbreche. In meiner Gemeinde startet ‚Bibel und Brot‘, vorher kopiere ich noch drei Seiten für die Anwesenden. Heute kommen fünfzehn Glaubensgeschwister zusammen. Es läuft solala, eine lebhafte Gruppe entwickelt sich erst gegen Ende der Stunde. Dennoch ist es interessant und sehr nachdenkenswert was mein Moderationskumpel vorträgt. – Abends lese ich ein wenig, youtube herum und gehe nicht so spät ins Seniorenbett. Die Nacht gleicht der vorherigen. Es spielt sich ein.

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Zwei Menschen, zwei Wege

Mich verfolgt eine Verpflichtung nämlich mit einem Freund zusammen das morgige Bibel und Brot zu moderieren. Dazu muss ich mich vorbereiten, habe es bislang versäumt aber letzte Nacht stiegen ein paar Ideen in mir auf (ich bin überzeugt von Gott gegeben). Selbige arbeite ich am Vormittag aus und halte sie schriftlich fest. Zugegeben, es ist ein „einfacher“ Text – aber die haben es meist in sich. So auch dieser, der viele Interpretationsweisen ermöglicht. – Nachmittags treffe ich mit meiner kleinen Männerrunde zusammen und wir erörtern diesen Text. Mein Moderatorenkumpel hat einen völlig anderen Ansatz gewählt und wir versuchen uns an einem Kompromiss. Da bin ich mal auf morgen gespannt. Natürlich plaudern und parlieren wir später noch über mancherlei andere Themen, wie es halt immer so ist und sein soll. Nett. – Abends, wie montags üblich, Barnaby und ein wenig lesen nebenbei. Es wird ein klein wenig später doch der Schlaf kommt schnell und fest mit den üblichen Unterbrechungen. Kenne ich ja schon.

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Abrupter Schlafstopp, zwei Godis, drei Predigten

Um Punkt acht Uhr reißt mich das Handy aus dem Tiefschlaf. Ich bin halt das Aufstehen vor neun nicht mehr gewohnt. Eine halbe Stunde später tappe ich zum Frühstück, zwei Tassen Kaffee, Rührei mit Schinken und Würstchen – was sonst? Ich bin knallrappelsatt. Anschließend räumen wir das Zimmer, satteln Tiger und lassen uns vom anfangs äußerst bockigen Navi ins Parkhaus bei Sankt Martini leiten. Wir sind früh genug dran und können in aller Ruhe zur Kirche schlendern. Heute obliegt der Predigtdienst einem Prädikanten, den wir persönlich kennen – der Hauptpastor ist unterwegs. Obwohl mich die Verkündigung anspricht, fallen mir dabei die Augen zu und ich stehe kurz davor einzunicken. Peinlich – ich bin eben noch nicht fit. Nach dem Godi fahren wir zum Stromfassen, mit über 80 Cent nicht gerade billig aber in der Nähe der Nachmittagsveranstaltung. Wir nutzen die Zeit zur Augenpflege, begeben uns im Anschluss zum Parkplatz bei der Lutherkirche und vollenden das angefangene Werk der Augenpflege. Im besagten Gotteshaus findet ab 14 Uhr das Jahresfest des Bremer Gebetsvereins, ehemals Ostpreußischer Gebetsverein, statt. Wir treffen dort viele Verwandte und Bekannte. Ein Cousin meiner Mitfahrerin hält dort eine der beiden Predigten. Dieser kann ich noch gut folgen und er macht seine Sache gut. Zur zweiten Predigt packt mich allerdings die Müdigkeit mit Macht. Einmal sackt sogar mein Kopf nach unten und ich fahre erschreckt hoch. Das ist gar nicht gut. Das sich anschließende Kaffeetrinken und mehrere Tassen des schwarzen Trankes ermuntern mich wieder, so dass ich die Heimreise problemlos bewältigen kann. – Bei einem wärmenden Kaminfeuer lassen wir den Tag gemütlich ausklingen, der trotz fallender Augenlider sehr okay war. Ein gelungener Wochenendausflug – sollten wir öfter machen. Der Nachtschlaf ist übrigens sehr tief und ziemlich fest bis auf die zwei oder drei üblichen Unterbrechungen. Dann ist das so. Ein feines Wochenende.

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Bremen

Die Sonne füllt Tigers Akku noch mit ein paar Kilowattstunden auf, bevor es am späten Vormittag losgeht. Kurz vor Meißendorf legen wir eine Mittagspause ein, wie üblich auf einem schattigen Waldweg. In Bremen führt uns das Navi perfekt zum Hotel und wir zwängen uns in einen äußerst schmalen, dafür am Wochenende kostenlosen Parkplatz. Das Zimmer ist groß und schön. In der Mittagspause lade ich schnell noch eine geniale App herunter, benenne meine Zahlungsweise und meine Mitfahrerin und bin gerüstet für den Bremer ÖPNV. Es funktioniert ganz einfach: beim Einsteigen die App per Fingerstrich aktivieren, in aller Ruhe mit der Straßenbahn loszuckeln und beim Aussteigen die App deaktivieren (vergisst man es, macht die das auch alleine). Fertig. Die App sucht am Ende des Tages die günstigsten Tarife heraus, bucht das Geld ab und man hat seine Ruhe. Toll. – Am Rathausplatz fertigen wir die traditionellen Fotos mit Stadtmusikanten und Roland, besichtigen vor dem Schließen noch schnell den Dom und finden dann im Straßencafé ein sonniges Plätzchen mit einem wunderbar mundenden Pinot Grigio als Sahnehäubchen. Perfekt. Irgendwann schlendern wir weiter zur Weser. Am Ufer, an der Schlachte ist für uns ein Plätzchen in einem der ziemlich gut belegten Lokal frei und ich genieße Spargel mit Schinken und Pellkartoffeln. Was für ein Tag! Später platzieren wir uns lange am Weserufer, schauen Menschen beim Flanieren zu, lassen die Abendsonne unsere Gesichter wärmen und fühlen uns einfach nur wohl. Toll. Irgendwann geht es mit der Straßenbahn und der genialen App zurück ins Hotel. Wie eine entspannte Fahrt und ein sonniger Nachmittag in einer freundlichen Stadt wochenlange Routine prächtigst überstrahlen kann! Welch ein Tag! Der Schlaf ist okay, wenn auch viel zu kurz.

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Über die Maßen normal

Am Vorreisetag plane ich schon ein bisschen unsere Tour, aktualisiere Stromlade-Apps und recherchiere ob und wo wir in Bremen an den mobilisierenden Saft für Tiger kommen. Inzwischen gibt es ein reichliches Angebot zu diversen Preisen. Mit der „richtigen“ Karte/App kann Strom 0,54 €/kWh oder mit der „falschen“ 1,10 €/kWh kosten. Ein Dschungel. Da wir aber nur auf Reisen laden und weit überwiegend zu Hause, kommt es da auf ein paar Cent mehr oder weniger nicht an, da kommt sowohl Komfort als auch Stressvermeidung eine wichtige Bedeutung zu. – Nach dem überaus normalen Tagesgeschäft schaue ich wie üblich dem Alten und Pfarrer Braun beim Ermitteln zu bis ich ein wenig frustriert über die Routine, das überaus Normale, in mein Seniorenbett sinke und in den üblichen, inzwischen überaus normalen, Schlaf falle. Höchste Zeit für etwas Besonderes. Seufz.

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Redaktionelles Update

Ein Tag ohne Termine beginnt spät aber möglicherweise reicht mir dennoch meine inzwischen kurze Schlafdauer. Der Vormittag füllt sich mit Routinetätigkeiten. Den Nachmittag gestaltet meine Tätigkeit für unsere reformierten Freunde. Die Internetseiten sind für Juni bis August auf den neuesten Stand zu bringen. Es ist zwar „nur“ eine Terminübersicht aber mit den Gottesdiensten in Wolfsburg und Braunschweig hat man schon sein Tun. Ich mache es gerne und freue mich mit dieser Gemeinde, dass sie das alles noch so stemmen. Als mir um Mitternacht allerdings einfällt, dass ich etwas vergessen habe und meine Korrekturleserin auch noch Schreibfehler findet, bin ich dennoch ein klein wenig frustriert und habe alles sofort korrigiert. Ich bin halt eine Eule und so geht das selbst um diese Zeit gut von der Hand. Vorher hatte ich viel gelesen und mir eine praktische Information über die Bedienung unseres künftigen fahrbaren Untersatzes angeschaut. Wie soll ich mir nur die vielen Einstellmöglichkeiten merken? Zweifellos gar nicht. Dann ist das so. – Es wird sehr spät, der Schlaf zeigt sich ein wenig bockig, kommt erst nicht, dann tief und kurz und „intervallt“ sich so durch die Nacht. Außerdem hat er irre Traumsequenzen dabei. Verrückt.

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Sportlich, neu, biblisch

Meine bewegungsfreudige Mitbewohnerin macht sich auf zur Sportstunde, während ich mich langsam vom Seniorenbett erhebe. Es folgen die üblichen Morgenrituale, das Turnen meines Rückens wegen und das Einscannen zweier Formulare für das Reisebüro. Die Zeit vergeht, meine Gymnastikfreundin kommt zurück und wir „zelebrieren“ unsere Morgenandacht so gegen Mittag. Dann ist das so. Ich fülle die eingescannten Formular per iPad aus – nur das Kfz-Kennzeichen fehlt noch. Dann geht es los zum Autohändler unseres Vertrauens 😉 um die Zulassung des neuen Leasingfahrzeugs vorzubereiten. Hier legen wir per Reservierung das neue Kennzeichen fest. Die Ganzjahresreifen kosten uns einen weiteren Tausender, ersparen aber das lästige Wechseln zweimal im Jahr. Ich sehe unsere Knete nur so dahinschwinden. Wer ist schuld? Nur wir allein, seufz 😇😀🤔. – Das Schwänzen meiner Mittagsruhe wird sich am Abend spürbar bemerkbar machen. Nun noch fix die Formulare zur Reise absenden, um wenig später zum Bibelgespräch am Nachmittag zu sausen, das mir den Unterschied zwischen Stolz und Hochmut verdeutlicht sowie das Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner im Tempel neu aufschließt. Feine Sache so ein Austausch mit Glaubensgeschwistern. – Wieder im Home, das mein Castle ist, angekommen, kämpfe ich einen heldenmütigen 😇 Kampf gegen meine Müdigkeit, den ich mit Hilfe der Soko Wismar gewinne. Das Reisebüro hat derweil unsere Buchung bestätigt, langsam sind sie nicht. – Der Abend verläuft so normal wie fast immer, selbst das viel zu späte Zubettgehen wegen der Tätersuche im Kriminalroman überrascht niemand in unserer Familie. Der Schlaf kommt nicht langsam ist tief, fest und mit Unterbrechungen wie üblich. Da muss ich wohl mit leben.

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Mühlenmuseum, Ausflüge und Bumslokale

Ein langersehnter Brief unseres Reiseveranstalters trifft ein. Langersehnt, weil ich sehr neugierig auf die angebotenen Ausflüge zu den jüdischen Stätten bin. Wow, spontan entscheide ich mich für eine Vielzahl von denselben für insgesamt fast 1.000 Euro. Glücklicherweise bin ich verheiratet und muss, will und möchte mich selbstverständlich mit meiner Allerliebsten abstimmen. Doch uns kommt ein Termin zuvor, ein wichtiger Termin, denn wir wollen mit Freunden ein Ausflugsziel für unseren Seniorenkreis erkunden. So fahren wir frohgemut mit ihnen zum Mühlenmuseum nach Gifhorn. Ein faszinierendes Dorf- und Mühlen-Ensemble. Zunächst geht es zum Dorfplatz, der allein schon hochinteressant ist. Wir kaufen dort das berühmte Mühlenmuseumsbrot – ein Muss! Die Freunde passieren dann die Bezahlschranke zum Museumsgelände, was uns zwar auch sehr interessiert hätte, aber eine Stunde vor Schließung lohnt es nicht für vier Personen den mächtigen Eintrittspreis zu entrichten. Es würde dann der Ruhe ermangeln alles intensiv betrachten zu können. Selbst der Schnelldurchgang tut was er soll, er überzeugt unsere Mitfahrer vom Museumsangebot. Selbst der kostenfrei aufsuchbare Dorfplatz mit Shop und Café ist eine gute Alternative für fußlahme Senioren, die dennoch mitkommen wollen. Kurz und gut: ein lohnendes Ziel für noch etwas beweglichere ältere Herrschaften. – Wieder daheim besprechen wir am Abend in aller Ruhe die Ausflugsangebote unserer Donaureise. Aus guter Erfahrung begrenzen wir uns erst einmal auf maximal einen Trip pro Tag. Dann streichen wir die Fahrten zu „Touristen-Bumslokalen“ mit volkstümlicher Musik als Treffpunkt diverser Reisender zahlreicher Schiffe. Ja, das sollte man zwar einmal mitmachen doch wir kennen ähnliches schon – und dafür 100 Euro pro Person zu fordern ist ein mächtig-gewaltiges Ansinnen. So kommen wir schließlich sowohl zu einer angenehmen Tagesgestaltung wie auch einem moderaten Entgelt. Wunderbar, wenn man sich mit jemand beraten kann! – Es wird normal spät mit normal spätem Schlaf. Nun denn.

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