Eine Plombe, das Paradies und die Loire

Der Zahnarzt meines Vertrauens erwartet mich und so mache ich mich samt meiner lädierten Plombe auf den Weg. Er bohrt gar nicht, reinigt nur die Schadenstelle und modelliert danach eine Füllung in meine Backenzahnruine. Ein kleiner, verlassener Nerv meldet sich zwar zaghaft, macht aber keine ernsthaften Probleme. Wunderbar. Mit dem frisch versiegelten Kauwerkzeug geht es wieder heim und nach kurzer Zeit ist die Füllung ausgehärtet und bereit für die Nahrungsbearbeitung. Feine Sache. – Nachmittags treffe ich mich mit Freunden, um über dies und das aber ebenso über das Totenreich, das Paradiese und Jesu Auferstehung biblisch fundiert zu philosophieren. Ein paar Dinge erhalten dadurch neue Klarheit und ein erfreuliches Erkenntnispuzzleteil vervollständigt ein Bild in meinen Gedanken. Es ist wirklich ein erbaulicher Nachmittag, um es altdeutsch auszudrücken. – Abends kommt mal wieder der gute Barny voll zum Zuge, wiewohl ich mit einem Auge irgendwie gleichzeitig auf einen Krimi schiele, der rund um Schlösser an der Loire kreist. Es wird normal spät und der Schlaf lässt sich mit der altersüblichen Verspätung blicken, um ab vier mit stündlichen Unterbrechungen die Nacht unterhaltsam zu gestalten. Sei’s drum.

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Abendmahl und Loungestart

Ein Abendmahlsgottesdienst erwartet uns heute in unserer Gemeinde. Ich empfinde immer eine persönliche Verbindung mit Jesus, wenn ich Brot und Wein nehme – eine verstandesmäßig nicht erklärbare aber emotional vorhandene Gemeinschaft. Es ist fesselnd, dass Jesus uns, allen seinen Nachfolgern, drei wesentliche Gaben hinterlassen hat, die uns alle vereinen: das Kreuz als Zeichen unserer Befreiung von aller Schuld, das Vaterunser als gemeinsames, konfessionsüberwindendes Gebet und das Abendmahl zur Erinnerung an seinen Tod für uns sowie zur Stärkung und Vergewisserung einer persönlichen Beziehung zu ihm. – Nach dem Gottesdienst gönne ich mir ein „Bad“ in der Frühlingssonne, plaudere ein bisschen mit diesem und jenem bis meine austauschfreudige Fahrerin zur Rückfahrt bereit ist. – Am Nachmittag nehmen wir offiziell unsere Lounge für die Sommermonate in Betrieb und genießen die frische Luft verbunden mit dem Windschutz. Feine Sache. – Das Fernsehen findet fern von uns statt, wir lesen und lassen es uns gut gehen. Die Nachtruhe beginnt normal spät und gestaltet sich ein wenig gemischt aber im Großen und Ganzen mehr oder weniger okay 😀. Danke, für die Schlafdefizitsausgleichsmöglichkeit frühmorgens!

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Knete für den Fiskus

Heute ist der Tag der Tage. Unsere Steuererklärung steht vor der Tür. Zunächst müssen die ‚Steuertipps für das Steuerjahr 2024‘ heruntergeladen werden. Das geschieht online, es wird sogar die aktuellste Version installiert. Letzteres war bislang nicht selbstverständlich, ist aber gut. Dann lade ich unsere Daten, also Pension, Renten und Krankenversicherung von der Steuerverwaltung herunter, die dort bereits vorliegen und habe so die halbe Steuererklärung fast fertig. Es ergibt sich eine Nachzahlung von rund 3.500 €. Uff. Voll motiviert mache ich mich an die Eingabe der steuermindernden Belege. Die Restschuld bewegt sich langsam, sehr langsam nach unten. Schließlich landen wir irgendwo zwischen 700 und 800 Euro. Früher war meist Erstattung. „The Times They Are a-Changin’“, der gute alte Bob Dylan hatte recht. Seufz. Na schön, wenn wir dann noch die Vorauszahlungen abziehen bleibt relativ wenig zum Nachschießen. Nur die Vorauszahlung für dieses Jahr wird wohl steigen. Doppelseufz. Ein guter Freund, auch Beamter, verteidigt die Rentnerbesteuerung vehement. Seine Ehe mit dem Staat scheint ungetrübt zu sein 😉😀😇. Ich dagegen würde lieber vom Finanzamt getrennt leben 😉😇. So füge ich mich in das Unvermeidliche und schicke die Erklärung virtuell ab. Kauft halt eine Unterlegscheibe einer Schraube im nächsten Panzer davon. – Fernsehen ist nicht. Die Abendandacht fällt größtenteils schon wieder ins Wasser. So rechte Freudengefühle kommen heute nicht auf. Solche Tage gibt es. Es wird normal spät und der Schlaf ist toll bis vier Uhr. Danach gestaltet er sich nur noch ganz nett. Immerhin.

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Tschüss iPad

Frühmorgens, noch im Halbschlaf, wird ein Termin per Telefon abgesagt. Prima, da können wir es in aller Ruhe angehen lassen. So kann ich mich weiterhin der Ablage widmen. Die Reiseunterlagen werden in Ordner verfrachtet, ein paar „Nachträge“ eingeordnet und so ist alles auf dem neuesten Stand – außer Mums Altakten. Die kommen irgendwann bei Regenwetter dran. Nun gilt es steuerrelevante Belege herauszusuchen und für die Steuererklärung vorzusortieren. – Ein Anruf beim Reisebüro stellt sicher, dass es dabei ist die erwartete Rechnung zu schicken samt Ausflugsangeboten für die Flusskreuzfahrt. Ich darf gespannt sein. – Am späten Nachmittag besuchen wir noch ein bekanntes Ehepaar und ich gebe ein älteres iPad ab, das ich eigentlich nicht mehr brauche aber dem Empfänger noch echt nützlich sein kann. Sehr schön, mache ich gern. – Abends ermittelt „Der Alte“ im Fall eines geldgeilen Arztes, der kein Maß mehr kennt. Dazu kommt Pfarrer Braun, der elegant zwei Fälle löst. Ein kriminalistischer Abend, scheint mir. Es wird mittelspät und der Schlaf kommt gut und ziemlich fest. Auch mal schön.

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Gottes Segen Leo 14

Der Schornsteinfeger schaut vorbei und hat einen Lehrling mitgebracht. Der Ausbilder leitet an und der Azubi macht die Arbeit. Gute, altbewährte Aufteilung. Einer lernt, der andere öffnet, wenn nötig, den Schatz seines Wissens. Die Arbeit ist schnell getan und noch fixer steht die Rechnung online bereit. – Nach dem Lunch begebe ich mich in die Abgründe der Ablage. Es ist ein Jammer dieser Papierkram aber nötig damit ich eine halbwegs vernünftige Steuererklärung abgeben kann. Das will ich zwar nicht, muss es aber. Seufz. Während ich so sortiere kommt die Meldung weißen Rauchs aus dem Konklavenschlot. Ein neuer Papst. Wie wir eine gute Stunde später erfahren, hat ein Amerikaner, Robert Francis Prevost, seine Kardinalskumpel überzeugt. Er nennt sich künftig Leo XIV. Das ist okay aber Alfons der Viertelvorzwölfte fände ich besser. Er offensichtlich nicht. Sei’s drum. Alles Gute und Gottes Segen dem Katholikenchef – er macht einen sympathischen Eindruck. Jetzt ist es aber Zeit für den Hauskreis. Wir treffen uns wieder in großer Runde mit viel Gesprächsbereitschaft. Das ist sehr schön. Wir tauschen uns über den Epheserbrief aus und plaudern hinterher über dies und das. Es wird mittelspät. – Daheim ist es gewollt frisch und wir kuscheln uns in die Seniorenbetten. Der Schlaf kommt träge mit mancherlei auf und ab. Dann ist das so.

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Erfreulicher Anruf

Schon wieder ein Termin, es reißt nicht ab 😉. Unser Gemeindehaus wartet auf meinen Staubsaugereinsatz. Mit der üblichen Verspätung geht es los. Ich höre dabei einen interessanten Vortrag von Roger Liebi über die Entstehung des biblischen Kanons und hinterher die Sonntagspredigt aus Bremen. Beides ist gut, das Saugen schweißtreibend – mein Übergewicht ist schuld. Seufz. – Am Nachmittag erwartet mich ein erfreulicher Anruf von unserem Autohändler, der eine Veränderung im Fuhrpark verheißt. Alle vier Jahre dieselbe Leier, jedoch immer mit einer wohlklingenden Melodie 😇. – Abends lasse ich das Team aus Friesland in einem bekannten Fall ermitteln. Oft habe ich die Folge nicht gesehen, von daher ist manches „neu“ 🤔. – Ich erwähle mir noch einen neuen Krimi und beginne ihn zu lesen bevor es Zeit für die Nachtruhe wird. Der Schlaf kommt schnell, ist fest aber nicht intervallarm.

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Viel zu früh und überraschend spät

Der Wecker reißt mich brutalst aus dem Tiefschlaf. Merde! Wo bin ich eigentlich? Was liegt an? Ach ja, ein Termin meiner Allerliebsten. Waschen, Kaffee fassen, zu Tiger tappen und mit leicht verschleiertem Bewusstsein den Befehlen des Navis folgen. Am Ziel lasse ich meine Mitfahrerin vor Ort ihr Anliegen erledigen und falle derweil in einen kurzen Autoschlaf – toll, dass Tiger zu viel Platz bietet. Irgendwann kommt sie zurück, wir entsorgen noch fix Teile beim Schrotthändler bis es heimwärts geht. Goodness me, bin ich fertig – früher ging es doch jeden Tag so oder noch früher raus? Ich bin einfach zu alt für so etwas 😉😇😀. Der Mittagsschlaf ist selbstverständlich maximal intensiv, prima! Danach geht es für eine von uns zum Diakoniekreis während der andere Konten prüft, Holz holt und es sich gut gehen lässt nach dem fürchterlichen Morgenstress. Ich bin nichts Gutes mehr gewohnt. Da müsste ich mal dran arbeiten. Vielleicht. Eventuell. Schau’n mer mal. 🤔. Währenddessen rödeln „die in Berlin“ wie verrückt, denn Merz ist im ersten Wahlgang gescheitert. Arroganz hat halt ihren Preis. Zu viel „Flexibilität“ bei Versprechen auch. Immerhin schafft er es im zweiten Versuch. Sozusagen ein „Kanzler zweiter Wahl“ 😉. Ob er etwas draus lernt? Ich befürchte eher nicht. Das Thema prägt das Abendprogramm, alle Kommentatoren müssen ihren Senf dazugeben. Nun ja, der Bundespräsident hat auch noch Zeit und so läuft alles wie bei der Bahn: man kommt an nur nicht immer wie geplant 😀. Herzlichen Glückwunsch! – Ich jedenfalls begrüße mein Seniorenbett besonders freundlich und so beginnt eine gute Nacht. Gott sei Dank!

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Mein Staunen

Als Pensionist blicke ich ein bisschen verbissen in die neue Woche: es gibt wieder Termine und zwar fast jeden Tag mindestens einen 😀. – Zur allgemeinen Freude präsentieren die Sozies heute ihre neuen Minister. Nun ja. Ich befürchte, es wird heiter werden in der Politik. Jedem was er verdient. Seufz. – Heute steht ein angenehmes Meeting auf dem Plan, ein Treffen mit Freunden zur unverbindlichen Plauderei mit manchmal ernsterem Hintergrund bei Tee und Keksen. Ich kann meinen Paul-Gerhardt-Vortrag aus dem Gedächtnis in kürzerer Form noch einmal repetieren und bin voll baff wie viel ich noch weiß. Da muss sich die Vorbereitung doch relativ intensiv gestaltet haben. Erfreuliche Erfahrung. Ich staune über mich selbst 😉. – Der Abend gehört dem guten alten Barnaby – heute mal statt der „Tödlichen Tropen“ in der von mir ach so geliebten Karibik, denn die Handlung dort liegt mir zu fern von dem was ich gern sehe. Kein Problem, denn Barny übertrifft sich selber, wiewohl ich die Folgen in- und auswendig kenne. Null Problemo. Es wird normal spät nur lässt sich der Schlaf unangemessen viel Zeit. Das wird hart, denn morgen müssen wir früh raus. Sehr früh.

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