Tag mit Technik

Apple schickt ein neues Update. Es lässt sich einwandfrei installieren. Sehr schön, etwas zeitraubend aber so ist das eben. – Die Bewässerung soll von selbst zur programmierten Zeit starten. Ich schaue ein wenig zu spät nach aber „stille ruht der See“. Ich liebe Technik 😉. Also starte ich sie manuell indem ich die abendliche Startzeit auf Mittag vorstelle. Das klappt. Na endlich, wurde ja auch Zeit – aber wo liegt der Fehler. Ich programmiere neu und kann nur abwarten. Morgen ist auch noch ein Tag. – Eine dieser bösartigen Riesenmücken hat sich in unser Wohnzimmer gewagt. Das mag ich gar nicht. Ein gezielter Tennisschlag, es funkt gewaltig und schon ist Ruhe. Tennis ist für Mücken äußerst ungesund 😀. – Die Steuererklärung hebt drohend ihr Haupt, noch kann ich widerstehen doch wie lange noch? – Am Abend trifft eine schlimme Nachricht ein, unserem ehemaligen Pastor geht es gar nicht gut. Ich bin sehr traurig und wir beten für ihn. Gott kann helfen! – Meine gemeindlich aktive Lebenslanggefährtin ist zu einer Teambesprechung unterwegs. Ich gönne mir dagegen ein wenig Retsina, einen Mord mit Aussicht und die zweite Hälfte eines bekannten Münster-Tatortes. Mal wieder ein Fernsehabend ist ja auch ganz nett, more or less. Daneben mache ich mir Gedanken über unsere abgängige Alarmanlage. Sie tut zwar noch was sie soll, zeigt sich aber häufiger bockig, widerspenstig und ärgert mich nicht selten. Ersatz ist teuer. Was tun? – Es wird wie üblich spät, weil ich in einem vor Urzeiten gelesenen Krimi bis ans Ende vorspringe, weil ich nicht mehr sicher bin wer und warum der Mörder ist. Mit dieser Unsicherheit gehe ich nicht schlafen! Ach, es war eine psychotische Mörderin, auch gut. Der Schlaf kommt mittelmäßig schnell, dafür tief und fest. Klasse.

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Hoffnung auf Rasen

Mr. Shorty dreht seine Runden und dabei habe ich ihm doch Urlaub verordnet! Das geht gar nicht! Also runter zu ihm, stoppen und erneut den Befehl eingeben. Er fährt los, lenkt dann brav seine Räder zur Ladestation und dockt mit einer eleganten Drehung perfekt ein. Gut so. Jetzt kann der Jungrasen ungehindert wachsen. Das Befeuchten funktioniert ebenfalls einwandfrei. Nach einer Woche will ich mal schauen was der angeblich so schnell wachsende Reparaturrasen drauf hat. Alles ist gut. Hoffentlich. Für einen geistlichen Bruder suche ich ein paar Bibelverse heraus, ihm schwebte einer vor aber ich finde nur ähnliche, nicht den Gesuchten, falls es diesen überhaupt gibt. Irren ist halt menschlich. Ich mache mir ein wenig Sorgen um ihn und muss zu meiner großen Freude feststellen, dass es ihm über die Maßen gut geht. Prima. – Wieder raffe ich mich zu einer Abendandacht auf und die wird gut. Fein. Abends alte Folgen von Barnaby und spät zu Bett. Der Schlaf kommt bald und intensiv. Sehr erfreulich.

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Voll müde

Selten habe ich es erlebt so müde zu sein wie heute. Ich kann kaum die Augen offen halten. Im Gottesdienst bin ich nicht ganz da, nur mit viel Mühe bleibe ich wach, träume sogar kurzzeitig vor mich hin. Erst zur Predigt bin ich halbwegs da, wenn ich diese auch nur eingeschränkt mitbekomme. Das Abendmahl tut geistlich gut – allein wenn man einen Schluck Wein erwartet und plötzlich Traubensaft im Mund spürt, lenkt das die Gedanken und die Konzentration deutlich ab. Eine Verwechslung kann halt mal vorkommen. Gleich nach dem Gottesdienst schleiche ich zum entfernt parkenden Auto und genieße den Halbschlaf. Wie äußerst wohltuend empfinde ich die Mittagsruhe. Nach einem ausgiebigen Schläfchen geht es mir endlich wieder gut. Alles wach. Toll. – Der Gottesdienst aus Bremen rüttelt und schüttelt mich. Wenn sich die dort zitierte Liebe zu Jesus so zeigen muss, wie der Pastor es proklamiert, wird kaum einer selig. Alles Private zur Seite schieben um christliche Aktivitäten zu entfalten, kein Privatleben mehr, nur völlige Hingabe. Sorry, ich mag ja den Pastor ganz gern und ich liebe Jesus aber ich glaube einfach nicht, dass Gott uns Freizeit, Vermögen und gute Gaben schenkt nur in der Erwartung alles gleich wieder für seine Gemeinde zu opfern. Ich bin fest überzeugt, dass Gott uns einen verantwortungsvollen Umgang mit allen seinen Gaben lehren will und zwar für die Gemeinde, für eigene Zwecke, für die Partnerin, die Familie … Gelobt sei Gott für seine Gaben, geistliche und materielle. Führe uns, HERR, dass wir in rechter Weise damit umgehen. – Abends schauen wir in Terra X einer Liebeserklärung für München zu, nett gemacht. Mir fällt auf, dass München das Zentrum des Nationalsozialismus war, der das Volk der Juden vernichten wollte und zur am stärksten zerstörten Stadt Deutschlands wurde. Wehe denen, die Gottes Augapfel antasten! – Es wird normal spät und der Schlaf kommt relativ fix.

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Rasen und Wasser

Unser Rasen weist inzwischen etliche Lücken auf. Es ist an der Zeit sie zu füllen. Wir machen uns auf den Weg zum Baumarkt. Welchen Samen sollen wir nun nehmen? Schattenrasen, Sportrasen, Strapazierrasen oder Reparaturrasen? Wir entscheiden uns für letzteren, denn der hat gleich Dünger dabei und soll sehr schnell keimen und wachsen. Da bin ich mal gespannt ob er auch der Vogelwelt trotzen kann. Zweifel sind durchaus angebracht … hoffen und harren. Nach dem Ausbringen fehlt das Wasser. Ich aktiviere frohgemut die Wasserzufuhr und schon rauscht es verdächtig vor dem Fenster. Wasser tritt aus an der Schlauchverbindung zur Bewässerung. Mit einer Wasserzange erhöhe ich den Druck bis es kaum noch tropft. Ich sollte mich wohl um eine neue Dichtung kümmern, aber so geht es erst einmal. Die unterirdischen Rohre/Schläuche(?) laufen voll. Pünktlich, wie programmiert, starten die Düsen und verteilen das kostbare Nass großflächig. So soll es sein. Wir gönnen dem Samen viel Wasser, er braucht das auch und nährt meine Hoffnung auf nachwachsendes Grün. – Endlich nehme ich mir mal wieder Zeit für meine Abendandacht und mir wird erneut klar wie viel ich versäume, wenn ich sie unterlasse. Mir fällt das Durchhalten extrem schwer, mal was ausprobieren, eine zeitlang ausüben und … ja, und dann fehlt mir die Kontinuität. Ich muss mich immer wieder aufraffen, selbst wenn mich das Tun immer wieder aufbaut, während beim Auslassen mir immer etwas fehlt. Ich scheine recht kompliziert zu sein. Dann ist das so. Es wird spät, der Schlaf kommt gegen zwei, sagt meine Watch.

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Routine

Ich erwäge das Für und Wider einer Danksagung, entwerfe eine Karte, formuliere einen Text und schicke das meinem Schwesterherz. Mal schauen, was sie dazu sagt. Dazu gesellen sich noch ein paar Innenarbeiten, eine lange Mittagspause und dies samt das. Selbst der Abend verklingt ohne Highlights, mal abgesehen von der einerseits hochinteressanten und andererseits kruden Story des Alten. Lesenderweise wird es dennoch spät. Der Schlaf lässt sich angemessen Zeit. Tja, so ist er halt, der Gute.

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Himmelfahrt

Heute soll Mutti im Freiluftgottesdienst der Markuskirche in Reislingen „verlesen“ werden. Der Gottesdienst beginnt langschläferfreundlich um 11 Uhr. Bereits eine halbe Stunde früher sind wir vor Ort. Der Rasen vor der Kirche ist bestuhlt und das frühzeitige Erscheinen sichert uns Plätze im Viertelschatten. Es kommen erstaunlich viele Menschen zusammen, weitere Stühle und Bänke müssen herbeigeschafft werden. Das freut mich sehr. Es wird eine feine Himmelfahrtsfeier, die Predigt ist im Landeskirchensinn recht gut, theologisch zwar eher an der Oberfläche entlanghuschend, aber für das Miteinander ermutigend. Ich fühle mich sehr wohl hier. Für Mutti wird eine Kerze entzündet – welch eine nette freundliche Geste. Im Anschluss wird Suppe gereicht, mir mundet die ‚After-Work-Suppe‘ hervorragend. Ob es daran liegt, dass ich dauerhaft die Arbeit hinter mir gelassen habe😉😇? – Den Nachmittag verbringe ich in der Lounge bis es mir zu frisch wird. Ja, leichte Sommergefühle sind durchaus zu verspüren. Dann hören wir noch die Predigt aus Bremen, die ein werdender Prädikant hält. Am Abendprogramm ändert sich nichts, das ist nicht sehr verwunderlich bei zwei eher häuslichen Typen wie uns. Allerdings wächst so stetig die Lust aufs Reisen. Es wird leicht spät und der Schlaf kommt zu mir mächtig gewaltig. Toll!

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Blutsaugende Insektenschwärme

Wir schlafen neuerdings erschreckend weit in den Tag hinein. Die Vormittage sind deshalb ziemlich kurz. Wenn ich das Zeitungsstudium und die Andacht abziehe, bleiben nur noch wenige Minuten bis zur frühen Mittagszeit. Das ist sehr bedenklich. – Im Laufe des Tages begebe ich mich endlich mal wieder nach draußen, um Mr. Shorty zu reinigen und ihm einen freien Feiertag zu spendieren. Kaum sitze ich vor der Tür, habe Shorty auf dem Schoss, die Bürste gezückt, schon sind sie da: die Riesenmücken. Erstaunlich schnell und überraschend viele. Autan stört sie überhaupt nicht, ich höre sie fast darüber lachen. Sie durchstechen meine Jogginghose völlig problemlos, der Tod einiger Artgenossen interessiert sie wenig. So fällt die Reinigung Shortys recht oberflächlich aus, fix noch den Donnerstag als arbeitsfrei markieren und ab ins rettende Haus. Diese Blutsaugebiester sind ja fürchterlich lästig. Segensreich erweisen sich die zahlreichen Insektenschutzfenster an unserem Heim. So bleibt als Zufluchtsort draußen nur unser gazegeschützter Sitzplatz in der Lounge. Das Netz wird zwar von den Blutgierigen belagert aber sie kommen nicht rein – und wenn doch spiele ich Tennis mit ihnen, da kenne ich nichts. – Der Abend zeichnet sich nur durch die übliche Routine aus, heute steht das Lesen erneut auf dem Programm. Wieder wird es spät, diesmal ist der Schlaf gnädig.

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Bibel und Brot

Diesmal wird es morgens spät. Sehr spät. So eine Nacht hat Folgen für Pensionisten, was anfangs an Schlaf fehlt muss halt ans Ende verlagert werden 😀. Nach Andacht und Zeitung sind wir so fast in der Mittagszeit gelandet. Mein Physiotherapeut wartet bereits um zwei auf mich und so bleibt keine Zeit für eine Mittagsruhe, die heute für mich bei dem langen Ausschlafen durchaus entbehrlich ist. So wird an mir herumgezerrt, gedrückt und gestreckt – ob es wirklich hilft, wer weiß das schon, die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber hoffentlich überlebt sie doch. – Daheim kann ich noch ein paar Kleinigkeiten erledigen und schon geht es wieder in meine Gemeinde zu Bibel und Brot. Das Brot ist lecker, die Kräuterbutter auch – allerdings protestiert mein Magen stante pede gegen die Fettzufuhr. Das Bibelgespräch über die letzte Bitte des Vaterunsers gestaltet sich lebhaft mit interessanten Aspekten. – Zu Hause erheitert mich der Mord mit Aussicht mit grenzwertigem Humor, mit mancherlei Grenzüberschreitungen zur Albernheit. Aber es bleibt natürlich die Option den Ton zu reduzieren oder ganz abzuschalten. – Ein Krimi, handelnd auf der Insel Föhr, fesselt mich später ein wenig, schön soft, nett geschrieben und vollkommen anspruchslos, so wie ich es mag. Es wird wieder spät und der Schlaf zieht sich beleidigt zurück und kommt erst nach langer Zeit aus seiner Schmollecke. Dann ist das so.

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