Unbeweglichkeit

Es ist ein Frühaufsteherfreitag, also kein so praller Tagesanfang. Wir holen eine Freundin ab, bringen sie zum Arzt und ich warte abholbereit auf Abruf. Im Tiger ist es gemütlich, Kaffee habe ich dabei und die Zeitungen stehen im Netz parat. So ein großer Akku hat mancherlei Vorteile und die wohlige Klimatisierung ist nicht der kleinste davon. Beim Arzt geht es wider Erwarten recht schnell und bald sind wir wieder auf dem Heimweg. Welch ein Tagesbeginn! Im Laufe des Tages treffen Schraubösen für unser Partyzelt ein, die ich schon fünf Jahr früher hätte bestellen sollen. Better late than never! Das Wetter ist nicht so prall, das hat wiederum zur Folge, dass ich die Außenarbeiten links liegen lasse – keine Ausrede ist mir zu faul. Seufz. Ich traue mir einfach nichts mehr zu. Ob das mit dem Alter zusammenhängt? Ich komme einfach nicht zu Potte. Es ist nur doof. Immerhin lese ich noch ein wenig, der Andacht kann ich mich sehr ausführlich widmen – das ist doch auch schon was?! – Der Alte am Abend hat einen arg seltsamen Plot vorzuweisen, den ich schnell verdränge, er ist mir einfach zu blöd. Die Lufthansakritik eines Amerikareisenden höre und sehe ich mir über YouTube an – die Gesellschaft hat offensichtlich ihren einst guten Service (teilweise?) an die Wand gefahren. Schade. Nach einer Lesearie wird es nicht ganz so früh. Der Schlaf steht bereit.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert