Winterschlaf, Bärentanz und Bildungsbürger

In Pori reiben sich die Hoteliers den Winterschlaf aus den Augen und reparieren mehr oder weniger eifrig ihre Quartiere. Ladenlokale entstehen neu oder werden erneuert. Einige wenige Touris verlieren sich am Strand, eine griechische Schulklasse scheint ihre Abschlussfahrt hierher geführt zu haben, einige Shops und etliche Restaurants warten lustlos auf Kundschaft. Pori ist ein sehr mächtiges aus dem Boden gestampftes Feriendomizil mit einer schier unglaublichen Fassungskapazität. Hier passen noch viele Urlaubswillige rein. Heute herrscht allerdings noch gähnende Leere. Gut so für uns. Im bekannten Platamonas dagegen tanzt der Bär. Kein Parkplatz an der Promenade frei. Ich bin baff. Spontan schlagen wir den Weg Richtung Larissa ein, löhnen brav die knapp zwei Euro Wegelagerermaut auf der Nationalstraße und passieren mächtige Felsformationen auf beiden Seiten längs des Wegs. Als die Landschaft flacher wird kehren wir um und kommen bald nach einem weiteren Mautinkasso beim Hotel an. Tschüss, kleines Auto, du hast uns gut getragen. Eine deutsche Bildungsbürgertruppe, unterwegs von Ruinenfeld zu Ruinenfeld mit Museenbereisung, bereichert heute unseren Speisesaal. Jedem das Seine. Ich wähle heute einen Rosé. Auch gut.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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