Auf, auf zum fröhlichen Boostern

Im Frühtau saust meine Bettgenossin aus dem Haus, um der Arzthelferin bei ihrer Freundin zum Blutabnehmen den Weg zu ebnen. Ihre Freundin hört nämlich das Klingeln an der Haustür nicht. Ich kann so in aller Ruhe und viel zu spät aufstehen. Das mache ich gern. – Zur Mittagszeit brechen wir zu einer Beerdigung im Bestattungswald auf. Die Trauergemeinde ist recht groß, das stört aber den Regen gar nicht, der uns die ganze Zeit über begleitet. So mischt sich das stete Tröpfeln mit der einen oder anderen Träne. Wir müssen im Wald Maske tragen, wieder so ein absurdes Highlight der Coronaregelungen. – Auf dem Rückweg holen wir uns einen Termin für den Super-Booster. Ob dann der Super-Duper-Booster, der Hyper-Booster, der Mega-Booster und schließlich der All-Time-Excellent-Booster auf uns warten – wer weiß das schon? So Gott will und wir noch leben, werden wir es erfahren. Ein paar weitere städtische Erledigungen später geht es heimwärts zu einem verspäteten aber umso erholsameren Mittagsschlaf. So viel Zeit muss sein! – In meiner Andacht beginne ich mit dem Josua-Buch und lese unter anderem eine Biographie einer vielgelobten englischen Dame, einer Zeitgenossin von Wilberforce, deren Name irgendwie nicht seinen Weg in mein Hirn findet. Komisch eigentlich. – Abends erfreuen wir uns an vielfältigen Impressionen der Flensburger Förde und danach erleben wir die dänische Insel Møn, ein faszinierendes Stückchen Erde. Bildersatt und doch durch YouTube irrend, unterbrochen von Forty Thieves, Shanghai und Royal Parade Suited begebe ich mich nach zwei Folgen von Navy CIS L.A. endlich wieder ins Traumland, das sich mir erfreulich schnell öffnet.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert