Hoffen, harren, vertrauen

Die TUI hat endlich die Kosten für die ausgefallene Kurzkreuzfahrt erstattet. Wurde ja auch Zeit. – Die Versuche zur Schraubenlösung bei den Loggia-Planken sind nur mäßig erfolgreich, zwei oder drei erbarmen sich und geben ihren Halt auf. Der optische Eindruck der Edelstahlschrauben ist zwar beeindruckend gut doch der Torxkopf hätte etwas stabiler ausfallen können. Seufz. – Während meine Mitbewohnerin irgendwo in Wolfsburg ihren Turnübungen frönt, versuche ich eine Kamera an ein neues Ladegerät zu gewöhnen. Das funktioniert recht gut – nur die Leitungsführung zur Kamera – sowohl draußen als auch permanent – bereitet mir große Probleme. Wo kann ich die Verbindung verlegen ohne die Hausoptik zu verhunzen? Ich befürchte das Problem wird mich noch einige Zeit verfolgen. Außerdem drücke ich mich massiv um die Montage des Ablaufbeckens im Keller – doch das Verdrängen beseitigt das Problem leider, leider nicht. Ich muss mich wohl möglichst bald dazu aufraffen. – Eine weitere Baustelle erschließt sich bei der ersten steuerlichen jährlichen Ertragsaufstellung – wie immer das blöde Ding auch heißen mag – meiner Photovoltaikanlage. Die bezahlte Mehrwertsteuer ist zwar als Vorsteuer geltend gemacht, wurde aber (glaube ich) im letzten Jahr noch nicht erstattet, keinerlei Einnahmen und nur einen nicht abgerechneten Eigenverbrauch. Wie stelle ich das in der doofen Excel-Tabelle dar? Ich wende mich mit Grausen ab. Noch so eine Vertagungssache. Die wachsen mir bald über den Kopf. – Die Wismarer Vorabendkrimiserie löst den Fall einer „Ehe zu dritt“ – wohl das nächste Sexualkonstrukt, das uns als völlig normal untergejubelt werden soll. – Währenddessen lässt der neue russische Schein-Zar die Menschen in der Ukraine weiter quälen. Wo führt das alles nur hin? – Mit der Flucht in zweifelhafte Krimis löst sich kein Problem, mit schierem Grübeln oder mauligem Hadern ebensowenig, Vernunft ist ein rares Gut in dieser unserer Welt und Weltflucht – egal wie – meist nur eine Scheinlösung. Da bleibt nur klagen, beten und ringen mit dem Herrn aller Herren. Er regiert. Aber ER hat auch seine eigenen Zeitvorstellungen und einen Blick von Vergangenheit zur Gegenwart hinaus in die Zukunft bis zur Ewigkeit. Im Erkennen meiner Winzigkeit und seiner unfassbaren Größe darf ich dennoch vor ihn treten. Welch ein Privileg, das er seinen Leuten einräumt. Gott wird richten. Gott wird es richten. Amen.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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