Weltreise? No, never!!

Per E-Mail kommt unser Bewachungsvertrag für den Urlaub, den ich unterschreibe und gleich zurückschicke. Gut zu wissen, dass sich im Fall des Falles jemand kompetent um unser Heim kümmern würde. Ein sinnvolles Angebot, scheint mir. – Für Montag stelle ich schon mal die Koffer bereit, die wir dann mit allen möglichen Sachen füllen werden. Meine allgemeine „To-Pack-Liste“ passe ich der Reise an und trage mancherlei Kleinigkeiten schon mal zusammen. Meine neue Reisedokumentenmappe kommt und ich fülle sie mit allen möglichen Unterlagen. Ob sie sich in der Praxis bewähren wird? Die Zeit wird es zeigen, die Idee ist jedenfalls ganz gut, hoffe ich😉🤔. – Natürlich treibt mein Rücken mich in eine kleine Verzweiflung aber künftig hoffe ich auf die Wirkung schmerzlindernder Medikamente. Ein Arztbesuch, den ich so gern vermeiden würde, bleibt mir wohl nicht erspart. Seufz, ich will keine Schnippelei an der Bandscheibe!!! – Ein stinknormaler Abend nimmt seinen Verlauf und das ist diesmal sehr gut. Schön, wenn man die unbestreitbaren Vorteile des eigenen Heims vor Augen geführt bekommt. Ein Weltreise mit weit über 100 Tagen mitsamt der ganzen Visa-Sammelei im Vorfeld, einer kleinen Kabine, überbordenden Eindrücken (sind wir hier auf Tahiti oder schon auf Bali?) und einem zunehmenden Drang nach einfacher, schlichter Nahrung ist nichts mehr für mich – ganz abgesehen von der gewaltigen Finanzierungslücke, die sich auftun würde. Wie konnte mich so etwas mal reizen? Keine Ahnung, ab ins Bett und auf den Schlaf warten. Irgendwann schaut er sicher mal vorbei.

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Einfach geht gar nicht

Ablage für meine verstorbene Mum, um ihre Steuererklärung in Auftrag zu geben, steht heute auf dem Programm. Lange habe ich mich davor gedrückt, jetzt muss es sein. Wie erwartet geht es schneller von der Hand, als ich es befürchtet hatte: vorsortieren, einsortieren, aussortieren. Damit habe ich gleichzeitig die Unterlagen für die Steuererklärung 2024 zusammen. Das ist gut. Ich informiere die Steuerberaterin und freue mich über mein Arbeitsergebnis. Mal schauen, was der Staat jetzt noch abgreifen will. Meine Steuerphilosophie ist einfach und verdeutlicht die Schlichtheit meines Gemüts 😉😇: jeder führt von allen noch nicht versteuerten Einkünften 10% an den Staat ab und einen eventuell noch fehlenden Rest darf sich die Regierung durch erfolgreiche wirtschaftliche Tätigkeit verdienen. Logischerweise würden alle Steuerexperten diesen Plan verwerfen, zerreißen und mich dafür geißeln – aber ich finde ihn gut. Zugegeben, die Umsetzung kann nicht funktionieren, da diese zwangsläufig in der Hand derer liegen muss, die für unsere derzeitigen Steuergesetze verantwortlich sind – die würden daraus ein fettes Werk basteln und die Finanzgerichte würden das Ganze noch um mehrbändige Urteilssammlungen „bereichern“. Kurzum, in diesem unserem Lande sind schlichte Lösungen völlig undenkbar. Seufz. – Nach intensiver Zapperei zwischen der mir bereits bekannten Folge der „Bestatterin“ und Father Brown, gewinnt der Priester und ich schaue ihm beim Recherchieren zu. Nun noch ein wenig lesen und schon wird es wieder spät. Business as usual. Gute Nacht – aber der Schlaf trödelt rum.

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Abwärtsspirale: Super Service – Kundenexplosion – Überforderung

Der alljährliche Check beim Hautarzt steht an. Ich finde diese regelmäßige Vorsorge sehr gut, vor allem da sie das Äußere begutachtet und nicht durch irgendwelche Körperöffnungen ins Innere schauen will 😀😉. Das Problem dabei ist nur, einen Hautarzt zu finden, der noch Patienten aufnimmt. Gott sei Dank haben wir vor ein paar Jahren gerade noch rechtzeitig bei einem ebensolchen Facharzt ein Plätzchen in seiner Datenbank ergattert. Wir wünschen ihm noch viele erfüllende Berufsjahre. – Unser Online-Reisebüro hat es tatsächlich noch geschafft uns die Reiseunterlagen per Post zuzuschicken. Ich hatte nicht mehr damit gerechnet. Vielleicht doch ganz gut, dass wir uns einen neuen Partner für die Reisen gesucht haben. Andererseits konnte ich alles, bis auf den Reiseführer auch im Internet downloaden und musste nicht zittern und zagen. Ich vermute, dass das ein generelles Problem dieser Branche ist, wenn der Vermittler gut ist vermehrt sich seine Kundschaft rapide bis es einmal zu viel wird, er überfordert ist und zwangsläufig seinen Service „optimieren“ muss. – Am Abend trifft sich bei uns unser Hauskreis, eine starke Runde, zum Thema Auferstehung bei Jesu Wiederkunft. Da gibt es viel Raum für Spekulationen und auch wir kommen „vom Hölzchen aufs Stöckchen“😇. Schlecht ist das nicht. Die Anschlussplauderei dauert ebenfalls lange. Doch auch danach brauchen wir ein bisschen Zeit zum Abschalten und so wird es sehr spät für uns. Der Schlaf kommt in aller Ruhe und ist tief und fest. Das könnte jede Nacht so sein.

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Technikfreaks Leiden

Ein Tag fast wie jeder andere. Auch solche Tage mag ich und vermute, dass das mit zunehmendem Alter immer öfter so sein wird – Routine verleiht Sicherheit und die könnte man möglicherweise im Alter gut gebrauchen. Besonders ist nur, dass ich am Bibelgespräch nicht teilnehmen kann, obwohl ich es gern gewollt hätte. Mein Körper scheint an Eigenwilligkeit zuzunehmen. Wollen habe ich wohl aber vollbringen ließ mein Leib nicht zu. Schade. Meine von solchen Plagen freie Mitbewohnerin bricht daher gezwungenermaßen allein auf. Leider haben wir beide dabei Linda, unsere Alarmanlage, vergessen, die plötzlich losjault. Ja, ja, neue Besen kehren nicht nur gut, sie fordern auch ab und an Lehrgeld ein. Technikfreak zu sein ist nicht immer leicht, da brauen sich leicht dunkle Wolken übers Haupt zusammen 😉😠. – Die Soko Wismar löst am Vorabend einen tragischen Mordfall, dann schaue ich der MeinSchiff 7 beim Einlaufen in die Kieler Bucht zu und der Meinschiff 1 beim Auslaufen – ein sehr beruhigender Livestream. Dazwischen informiere ich mich über die Wirkungsweise von Infrarotheizungen, über Atomkraftwerke mittels eines Vortrags von Professor Lesch (sehr zu empfehlen) und amüsiere mich über einen Bericht eines Bahnsteigneubaus, dem ein übersehenes Fundament samt Mast im Wege steht (die Bahn ist immer wieder für kostspielige Gags gut😢). Dann noch ein wenig lesen und ab ins Seniorenbett. Der Schlaf arbeitet professionell. Gut so.

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Glasfasereichhörnchen

Das Standardthema in diesem Jahr ist und bleibt mein Rücken. Diesmal versucht ein Heilpraktiker/Physiotherapeut Verbesserungen zu erreichen. Es gelingt ihm kurzzeitig zu durchaus „interessanten“ Honorarforderungen. Hoffen und harren oder so … Die Mittagspause ist kaum vorbei und da steht ein Subunternehmenshandwerker von Vodafone vor der Tür. Er montiert tatsächlich, wie angekündigt, den Hausanschluss. Es ist schon sehenswert, wenn das Glasfaserkabel aus dem Leerrohr schießt, vor allem wenn man weiß welche Strecke es vom Einspeisepunkt aus zurückgelegt hat. Dann wird es mit dem Kabel in der Box verschweißt. Stark! Das Vorhaben ist nun einen wichtigen Schritt vorangekommen. Optimistisch betrachtet müsste ja dann nächstes Jahr die Montage im Haus selbst erfolgen 🤔😉. Abwarten. Ich nutze die Gelegenheit um mich über die vereinbarte maximale Länge des „In-House-Montage-Glasfaserkabels“ zu informieren – die Länge dürfte passen. Das beruhigt, falls es irgendwann zu meinen Lebzeiten noch akut werden sollte. Mühsam nährt sich bekanntlich das Eichhörnchen. – Abends fahren wir mit Freunden zur Mitgliederstunde meiner Gemeinde. Wie soll ich dieses Erlebnis am besten beschreiben? Vielleicht so: erst wenn man längere Zeit aus dem Amt ist merkt man, wie die für Beteiligte hochinteressante Themen, ausführlich vorgetragen, auf die größtenteils Unbeteiligten wirken 😇😀😉. Wie muss ich damals die Mitglieder viel zu oft gelangweilt haben. Mea maxima culpa oder so. – Der heimische Abend ist aber noch nett und der Schlaf schlägt heute schnell zu. Sehr gut.

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Vodafone kündigt Aktivität an

Es ist nicht zu fassen: Da steht ein junger Mann vor der Tür und will einen Termin fürs Einblasen des Glasfaserkabels vereinbaren. Dass ich das noch erlebe! Anno 2022, Mitte Juli war es wohl, da kommt völlig überraschend ein Vertreter vorbei und wir schließen mit Vodafone einen Vertrag über einen Glasfaseranschluss ab. Dann tut sich lange nichts. Sehr lange nichts. Ein Jahr später erscheinen, wieder völlig überraschend, Arbeiter um das Leerrohr ins Haus zu legen. Und wieder schweigt Vodafone sich aus. Anfang 2024 tröstet uns die Samtgemeinde, dass wir nicht verzweifeln sollen, möglicherweise „schon“ im Sommer könnte es weitergehen. Und heute schaut tatsächlich jemand vorbei. Sagenhaft. Wenn schon ein kleines Käbelchen so lange dauert ist es eigentlich ein Wunder, dass der Hauptstadtflughafen so schnell fertig wurde und Stuttgart 21 bereits 2026 eröffnet werden soll (aber das ist ja noch lange nicht sicher😉😇). Sarrazin hin oder her, in einem hat er unbezweifelbar recht: Deutschland baut sich tatsächlich ab. Die Verfallserscheinungen sind zu offensichtlich. – Frustrierend fällt auch meine Steuererklärung aus, die ich heute erstelle. Wir haben deutlich mehr eingenommen aber zu wenig Handwerker beschäftigt und zu wenig gespendet, also kassiert der Staat bei uns ab, voraussichtlich im gut mittleren dreistelligen Bereich. Merde. – Abends tröste ich mich mit einem alten Polizeiruf 110 und einem ebenso alten Barnaby. Danach noch ein wenig lesen und ab zum Rendezvous mit dem Schlaf. Der trödelt herum. So ist das Leben. Eben.

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Miteinander

Schon wieder der nervende Frühtau aber es geht nicht „zu Berge“ sondern gen Klötze, ein kleines Städtchen in Sachsen-Anhalt. Dort hat sich vor Jahren ein Ehepaar niedergelassen, geduldig Kontakte geknüpft und auf Gott vertraut. Und, siehe da, langsam aber stetig bildete sich eine evangelische Gemeinschaft. Inzwischen hat diese sogar ein Ladenlokal angemietet, es ansprechend umgestaltet und toll eingerichtet. Sie nennen sich ‚Miteinander e.V.‘ und wir sind heute beim Frühstückstreffen mit dabei. Welch eine freundliche und interessante Runde! Erst frühstücken, dann eine kleine aber feine Andacht und viel, sehr viel Plauderei, ein Miteinander eben. Sehr beeindruckend. Im Anschluss planen wir den Ausflug unserer Senioren, verbunden mit einer Kremserfahrt, dorthin. Das wird gut! Noch ein kleiner Spaziergang durch die leider verödete Innenstadt – ein Geschäft nach dem anderen hat aufgegeben – und dann geht es wieder heim. Nachmittags schauen wir uns noch den Gottesdienst unserer Gemeinde in der Aufzeichnung an und können so ein wenig an unserem Gemeindeleben teilhaben. Ich liebe diese für uns, inzwischen gar nicht mehr so neuen, Möglichkeiten. Sehr schön! Abends kommen Freunde zu Besuch, erhalten eine Einweisung in unsere aktuelle, bessere Alarmanlage und wir tauschen uns über dies und das aus, begleitet mit einer feinherben und einer trockenen Scheurebe. Obwohl wir uns zu einer altersgerechten Zeit trennen, wird es für mich dennoch spät. Irgendwie finde ich nie so schnell ins Bett. Dann ist das so. Heute kommt der Schlaf allerdings sofort herbei. Prima.

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Herausforderungen und Routine

Mir bereitet eine Gartenaktion im Herbst etwas Sorge. Zu unserem Nachbarn haben wir keinen Zaun, sondern nur ein Baumreihe. Am Rande, noch auf unserem Grundstück aber quasi nur sichtbar für den Nachbarn, haben sich unerwünschte Büsche breitgemacht, sind schon ziemlich hoch gewachsen und müssen nun bevor sie zu mächtig werden, entfernt werden. Da kommt etwas auf uns zu, denn sägen ist angesagt, vielleicht reicht auch eine Gartenschere aber das bezweifle ich. Die Freuden eines Grundstückseigentümers! – Dann „spiele“ ich noch ein wenig Nachlassverwalter meiner Mum und walte mal wieder meines Amtes. Das muss wohl so sein denn ich liebe klare Verhältnisse gerade in solchen Angelegenheiten. – Mein Rücken mosert wieder rum, auch das ist nicht neu. Ätzend. – Draußen richten wir die Kamera optimal aus, es klappt besser als ich dachte aber schwindelfrei geht anders, das Alter ballert mir seinen Schatten ins Gemüt. Seufz. – Beim „Starken Team“ schaue ich am Abend mal vorbei – ein traditioneller Krimi, ein überschaubarer Fall im Seniorendomizil, nette und fiese Akteure, ein Ehedrama und eine menschliche Tragödie, gut gemischt und professionell präsentiert. Schon okay. Noch ein paar YouTubes und ab in die Falle. Morgen müssen wir früh raus. Dem Schlaf ist das schnuppe. Schade.

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