Erkältung Tag 2

Bettruhe, Halsschmerzen, schlaff, fix und fertig, früh ins Bett, weitgehend schlaflos.

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Neujahrsblues

Wenn der Beginn für das Ganze steht, wird es ein ebenso schlaffes wie müdes Jahr. Wie jedesmal beherrscht ein langer und ausgiebiger Schlaf den Tag, „unterstützt“ von einer bei mir abklingenden und bei meiner Nebenliegenden fortschreitenden Erkältung. Ich mag solche Anfänge nicht aber da müssen wir durch. Im Laufe des Tages verstummt meine Allerliebste, ihre Stimme hat Ausgang. In dieser Krankheitssituation sind wir besonders dankbar, dass „zufälligerweise“ eine gute Freundin uns mit einem sehr schmackhaften Auflauf überrascht. Das passt super. Danke!!! Es ist ein – gefühlt – kurzer Tag an dem wir uns ins neue Jahr quasi einschleichen. Dann ist das so, unser Herr ist bei uns, nur das ist wirklich wichtig. Der Nachtschlaf ist bei mir relativ spät dran und hat mancherlei seltsame Träume mitgebracht, ein wirres Nachtkino sozusagen. Dennoch machen Wochenspruch, Tageslosung und der Dritttext Mut und bekräftigen die Hoffnung, die in uns lebt. Das ist toll. Danke, lieber Herr und Gott!

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Tschüß die 3 – hinein in die 4

Bei mir klingt das Unwohlsein langsam ab. Bei meinem Gegenüber klingt es dagegen auf. Wir schauen den Gottesdienst aus Bremen und abends den aus unserer Gemeinde, denn zum Hinfahren reicht es noch nicht. Erst am Abend geht es mit mir deutlich bergauf. War es das Käsefondue, der Rotwein oder gar oldfashioned ‚Dinner for one‘? Sollte die Silvesterparty bei den Tetzlaffs die Erkältung verjagt haben? Was ich an Kraft gewinne, verliert meine Miterkrankte zusehends und sie, Silvester hin oder her, beendet das Jahr für sich bereits gegen elf Uhr. So stoße ich wie im Letzten mit mir selbst auf das Neue an, treffe mich draußen mit den Nachbarn, bestaune das Feuerwerk, das immer mehr professionellen Charakter annimmt und rauche auf der Terrasse sogar eine halbe Zigarre. Leider schmeckt letztere mir gar nicht mehr und mein Jahresabschlussgebet fällt ebenfalls schwach aus. Schade, es war sonst immer so aufbauend. Na dann setze ich das Gespräch mit Gott halt drinnen fort, ohne jegliches „Draußenflair“😢. Trotzdem wird es sehr, sehr spät – meine persönliche Tradition in der Silvester-Neujahrs-Nacht. Willkommen 2024 – in Gottes Hand geborgen, können wir getrost hineingehen. Das ist sicher. Happy New Year allesamt.

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Unangenehmes Unwohlsein

Die Erkältung ist da. Ich praktiziere ein Pensionistenmittel, das Berufstätigen eher verschlossen ist, und bleibe sofort im Bett. Ein wenig schwitzen, Medikamente zuführen und meistens verschwindet der grippale Infekt dann relativ schnell. Jetzt heißt es abwarten und schlafen. Am Nachmittag geht es mir deutlich besser und ich stehe auf. Aber nach dem Kerzenwechsel am Baum schwitze ich wie nach einer Schwerstarbeit, ganz auf dem Damm bin ich wohl doch nicht. Was habe ich mir da bloß ins Haus geholt? Nun nur nichts falsch machen – die Krankheit verzeiht keine Nachlässigkeit. – Meine superfleißige gärtnerisch Bewegte hat inzwischen viele Blätter von unserem Rasen entfernt und ist völlig K.o. – kein Wunder. Ich dagegen hocke bereits angeschlagen auf dem Sofa und werde wohl ebenso ins neue Jahr wanken. Noch vor 20 Uhr hat mich mein Krankenlager wieder und wir schauen Urban Priol beim Dozieren zu. Er ist ein super begabter Kabarettist, auch wenn meine politische Sicht der Dinge oftmals anders daherkommt. Interessant ist bei ihm sowohl das, was er betont und das, was er gar nicht erst erwähnt. Wir alle haben wohl unser mehr oder weniger selbstgestricktes Weltbild mit zeitweiliger Blindheit und ins Scheinwerferlicht gestellten Prioritäten. Illusionen anderer können wir toll erkennen und entlarven – nur mit den eigenen haben wir so unsere Schwierigkeiten 😉😇. Inzwischen hat sich die Erkältung auch bei meiner Laubentfernerin eingestellt. So kann es gehen. Eine Silvesterfeier der ganz eigenen Art steht vor der Tür. Adieu Jahresabschlusszigarre 😢😩? Das kann ja heiter werden. – Kurze aber heftige Schlafetappen lösen einander ab. Die Pausen dazwischen sind doof. Dann ist das halt so. Seufz.

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Lieber Besuch

Anzündbrettchen sägen, noch mehr Holz holen und abgebrannte Baumkerzen durch Nachfolger ersetzen und dann kommt, o Graus, Ablage die Zweite. Nach den gestrigen Vorarbeiten geht sie recht gut von der Hand. Jetzt noch fix alles für den Besuch vorbereiten und schon sind sie da. Zwei sehr nette Leute beehren uns mit ihrer Gegenwart, wir dinnieren auf deutsche Art (also kalt) und plaudern danach bei einer Flasche besten Winzerhandwerks. Die politischen Ansichten liegen durchaus weit auseinander aber wir diskutieren alles freundlich miteinander. So soll es sein. – Irgendwann, wieder unter uns, machen wir uns mit den Ermittlungen der Chefin vertraut, mit einem Kriminalbeamten, der 20.000 € unterschlägt um beim Pokern Erkenntnisse zu gewinnen. Er vermehrt die Knete zwar, wäre im wahren Leben aber um ein Verfahren der Dienstaufsicht nicht herumgekommen. Irre. – Bei mir hat sich eine Erkältung eingeschlichen – ich hätte beim Brettchensägen wohl besser einen beheizten Raumanzug getragen😉. Also ein „magisch-chemisches“ Pulver in Wasser auflösen, mir zuführen und hoffen. Der Schlaf ist erkältungsgeprägt oft kurz unterbrochen aber immerhin da, nur das Unwohlsein nimmt zu. Merde, das killt wahrscheinlich meine Silvesterzigarre. Abwarten.

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Winterroutinetag

Winterroutine pur, Holz holen, Vögel versorgen, Heim herrichten und für den morgigen Besuch vorbereiten. Und Ablage, meine heißgehasste Ablage – ein halbes Jahr Papier in Ordner bringen. Grob sortieren, dann nach Datum ordnen, den Hauptteil durchnummerieren, erfassen, ggf. heften, ggf. lochen und ablegen. So kann man auch seine Tage verbringen. Am Abend ist alles vorsortiert, der Hauptstapel teilweise in seinen Ordner gewandert und der Rest wird auf morgen vertagt. Puh. Ich schaue nach der Abendandacht bunten Bildern beim vorüberziehen zu, lausche weltweisen (oder sich dafür haltenden) Männern bei ihren weitschweifigen Ausführungen und lasse die Zeit vergehen. Nach der Ablage tut Dahinplätscherndes gut, ich muss ja nicht alles glauben. Außerdem haben wir echt viele dieser komischen Baumkerzen. So bleibt die Baumillumination spannend. Es wird spät, wie könnte es anders sein?

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Dritter Feiertag

Wir sind jetzt in Richtung des neuen Jahres unterwegs. Noch ein paar Tage und wir ersetzen eine „3“ durch eine „4“. Weiter nichts. Ich plane eine Traumreise zu Trauminseln auf einem wunderbaren Schiff. Die Planung platzt wie eine Seifenblase an der kritischen innerfamiliären Sicht – zu lang, zu teuer, da waren wir bereits. Ist ja schon recht, außerdem ist meine Lieblingskabinenkategorie sowieso vergeben. Dann ist das so. Ich plane halt gern und mit Vorliebe Reisen. Gern auch viele Jahre im voraus, was in meinem Alter großen Wagemut erfordert. Oder Übermut? Wer weiß das schon 😉😇. – Der dritte Weihnachtsfeiertag (den gab es früher tatsächlich) plätschert ein wenig unmotiviert dahin, die träge Festtagsstimmung wirkt nach und die forsche Initiative im alten Jahr noch etwas zu stemmen fehlt völlig. Selbst das Fernsehen zeigt sich lustlos und die Rosenheimcops dürfen eine Dreiviertelstundenfolge auf anderthalb Stunden aufblasen. Na toll. Immerhin gelingt es im Hiobkommentar weiter vorzudringen und Hiob noch besser zu verstehen. Ansonsten wird es spät und ich nehme unnütze Gedanken mit in die Ruhephase, so dass der Schlaf mühsam dagegen ankämpfen muss. Der Arme.

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Kerzentrouble

Der Besuch des Weihnachtsgottesdienstes ist eher mau. Komisch, dass der Vorabend des Festes inzwischen vielfach eine höhere Bedeutung erlangt hat, als das Fest selbst. Andererseits wenn man gar nicht mehr weiß was man feiert, ist das wohl eher nebensächlich. Schade. Zur Einstimmungsfeier am Heiligabend kommen viele Gäste, schick gekleidet aber am Festtag „nur“ in ihren normalen Sonntagsklamotten. Seltsam. Aber, is wie is. Der Gottesdienst zeigt Jesus als ganzen Menschen und ganzen Gott, sehr ansprechend dargestellt. Freunde ausgebildeter Stimmen erwartet dann noch ein besonderes Highlight aber auch ich fand den Gottesdienst sehr schön und er hat mich sehr erfreut. Ausnahmsweise gehöre ich im Anschluss zu den endlosen Plaudertaschen, welch ein Mirakel! – Die Sonne scheint ein klein wenig, so stöpseln wir Foxi am Ladestecker an. Er lädt eifrig, leider verschwindet die Sonne schnell wieder – Tal der Tränen der Photovoltaik, von November bis März. Seufz. – Nach einer extrem ausgiebigen Mittagsruhe, echt wohltuend, wechsle ich die Reststumpen der Baumkerzen gegen neue Lichtbringer aus, fünfzehn an der Zahl. Etwas später beim Entzünden sind es nur noch vierzehn. I’m not amused. Wir suchen die Bodendecke ab. Nichts zu sehen. Das „Baumdickicht“ wird durchforstet. Nichts zu finden. Sollte es die geheimnisvolle Dimension doch geben in die Bleistifte, Kulis und Schlüssel gern auf Nimmerwiedersehn verschwinden? Da erblickt meine adleräugige Lebenslangpartnerin den goldfarbenen Halter auf der gleichfarbigen Tropfschutzfolie. Die Kerze selbst muss sich dagegen erfolgreich verdünnisiert haben. Hm. Die nächste Ladung Kerzen ist unten dick und oben schmal, dafür selbstlöschend. Die Halter zeigen sich überfordert: passt es unten, wackelt das Leuchtelement bedenklich und droht gar per Kopfsprung abzustürzen, mit entflammten Docht wäre das gar nicht lustig. Irgendwie schaffe ich es den 15 Lichtspendern Halt zu geben. ABER sie erfordern mehr Aufmerksamkeit während des Brennvorgangs, was ja nicht schädlich sein muss. Der eingebaute „Ausschalter“ funktioniert jedenfalls einwandfrei, nur die Stumpen sind, wie befürchtet, recht lang. – Die Bilder eines Jahres im ZDF sind spannend, anregend und zeigen Defizite im Erinnerungsvermögen auf. Danach höre ich Dieter Nur bei seinem Jahresrückblick zu – er und Urban Priol gehören bei mir zum Jahreswechsel dazu. – Es wird spät, doch so ein richtiger weihnachtlicher Weihnachtstag war es heute wieder nicht. Seufz. Dafür hat der Schlaf seinen Kumpel Tiefschlaf wieder mitgebracht. Das ist gut.

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