Dürnstein und Wien

Beim Aufwachen liegen wir in Dürnstein am Tau fest. Frühstück gibt es nur bis 9 Uhr, es wird also knapp aber ich schaffe es gerade so. Zwei Schälchen Kaffee und zwei Mini-Blätterteigstückchen (Croissants sind aus) und ich bin mehr als satt. Ich genieße den ersten Tag in der Sonne und auf Deck, höre alte Hits und fühle mich sauwohl während meine Allerliebste per Pedes Dürnstein erkundet. Es sei ihr von Herzen gegönnt. Dürnstein ist ein malerisches Städtchen, jedoch tagsüber völlig überlaufen. – Mittagessen light ist ein tolles Angebot von Plantours. Man muss nicht ins Restaurant zum Vier-Gänge-Menü sondern kann sich – je nach Gusto – eine Suppe auswählen, einen Salat, ein Nudelgericht und/oder ein Dessert. Gute Idee. Kaffee gratis vom Morgen bis zur Nacht ist ebenso eine prima Angebot. Dafür ist der übrige Service spürbar unter Phoenix-Niveau – dann ist das so. Ich fühle mich dennoch wohl, man erhält halt nicht überall das Gleiche fürs gleiche Geld 🤔. – Gegen Mittag lichten wir die Taue 😉 und folgen der Donau stromab bis Wien. Wir bleiben aber an Bord, ersparen uns die Touristenfalle Grinzing, Der Mojito an Bord ist dagegen gut und das musikalische Duo laut aber nicht schlecht. Ein entspannter zweiter Tag geht auf diese Weise seinem Ende entgegen. Fein. Es wird gar nicht mal so spät und der Schlaf ist recht okay.

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Einschiffen

Wir spazieren an der Donau entlang, beobachten Flusskreuzfahrer bei ihrem üblichen Tagesgeschäft, bestaunen große, komfortable Pötte und eher bescheidene Exemplare. Ein einheimischer Reeder hat das halbe Donauufer für seine Ausflugsschiffe requiriert und startet eine 3-Flüsse-Tour nach der anderen, bei diesem tollen Wetter ist der Andrang groß. Irgendwann sind wir an der Spitze der Landzunge, sehen wie das trübe Wasser der Inn den dunklen Ton der Donau aufmischt, genießen die Ruhe auf einer Bank, treffen elektrische Radfahrer am Ende ihrer 600-Kilometer-Tour (schön für sie). – Ein Taxi bringt uns schließlich zur Lady Cristina. Nahezu unbeachtet begeben wir uns an Bord, das Einchecken funktioniert schnell und problemlos. Erfreut beziehen wir die 23-qm-große Kabine und sind sehr angetan. Alles ist gut bis auf einen Mangel an Stromquellen und ein winziges Waschbecken in einem echt großen Bad mit Wanne. So geht komfortables Dahinschippern. Die übliche Rettungsbelehrung, Tour- und Mannschaftsvorstellung samt Sektempfang ist schnell absolviert. Das Willkommensdinner ist okay, die Tischgesellschaft passabel und der/die/das Aperol Spritz am Abend auf den ersten Schluck dünn. Doch es „bessert“ sich Zug um Zug per Strohhalm. Die erste Nacht in den engen Betten ist durchaus okay und in der sogenannten Suite fühlen wir uns sauwohl. Es geht echt gut los.

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Passau

Weckerlos bin ich um sieben Uhr munter. Um sieben Uhr! Ich! Unglaublichkeitsbar! Kurz nach acht sind wir im Auto, rangieren Laura sanft aus der Garage, lernen viel über unvollkommene Navigationssysteme und sind schließlich unterwegs. Erst schier endlos durch Leipzig, dann kilometerfressend über die Autobahnen. Lady Laura macht ihre Sache sehr gut, sie gleitet fast lautlos dahin, verbraucht weniger Strom als Tiger und so erreichen wir nach einem relativ kurzen Ladevorgang Passau. Die Straße ist frei, die Sonne lacht stündlich mehr vom Himmel und gegen 13 Uhr stehen wir vor dem Parkhaus. Die Sonne vermittelt Sommerfeeling, doch der Globus-Konzern verbannt Laura von Grün in die hinterste Ecke einer nach allen Seiten offenen Freifläche. Nun ja, empfehlenswert ist das sicher nicht. Immerhin bringt uns eine supernetter Fahrer samt Gepäck bis zum Hotel. Das Personal dort ist freundlich ohne Ende, das Zimmer mehr als okay und wir sinken aufs Bett. Die Erhohlung brauche ich dringend. – Nachmittags schlendern wir an der Donau entlang, kosten das bayerische Bier, beehren die Fuzo mit unserer Gegenwart bis wir am frühen Abend einen Imbiss zu uns nehmen. Sommerfeeling. Danke, lieber Gott und Herr!!! – Im Hotel fordert der Tag seinen Tribut. Ich verfalle in einen erholsamen Halbtiefschlaf, was immer das sein mag und kann wieder durchatmen. Faszinierend wie Schönheit und körperlich-physische Möglichkeiten in mir miteinander streiten. Ich bin zu alt für sowas 😢, ehrlich. Der Kopf will schlafen und die Wade krampfen. Die Sonne erfreut das Herz und die Fülle der Eindrücke und Anforderungen malträtiert die Nerven. Ach ja, dann kommt unerwartet früh das dritte Paket. Ich schicke einen Freund zum Einsammeln, doch unsere aufmerksame, liebenswürdige Nachbarin hat es bereits gesichert, weil sie weiß, dass wir weg sind. Peinlich und höchst erfreulich zugleich. Eine ruhige Nacht wünsche ich mir!

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Beerdigung und Leipzig

Der Frühstückswirbel ist beeindruckend. Faszinierend was wir Menschen, außer mir natürlich😉, nach solch einem Abendmampf am Morgen wieder vertragen. Ich bin ziemlich baff. Weshalb, um alles in der Welt, bin ich dann ‚Der Dicke‘. Gerechtigkeit geht anders. Schmoll!!! – Mein Schwager stimmt sich als Pastor mit dem Beerdigungsinstitut ab. Wir anderen verbringen den Vormittag recht unterschiedlich. Ich bereite noch so nebenbei die letzten Urlaubsangelegenheiten vor, packe Lady Laura soweit möglich und mache sie abfahrbereit. -Zwischendurch trifft noch der bestellte Pavillon ein. Eigentlich war eine Lieferung in der letzten Woche avisiert. Nun ja. Von drei Paketen kommen zwei. Wo ist das Dritte? Kommt es noch? Oder gibt es überhaupt drei? Keine Ahnung, keine Zeit für Recherchen, wir müssen los. Zur Beerdigung fahren wir mit Foxi. Es regnet. Uns erwartet eine würdevolle Urnenbestattung auf einem alten Friedhof. Die Trauergemeinde ist klein und trifft sich hinterher in der neuen Seniorenresidenz unserer Heimatstadt. Ich probiere einen Mohn-Lemon-Kuchen und bin sehr angetan von der Kombination. Doch ziemlich bald müssen wir uns verabschieden, denn es wartet eine Tour nach Leipzig auf uns. Wir wollen ein Drittel der Strecke nach Passau schon heute bewältigen um morgen früh genug am Urlaubsdomizil von Laura von Grün, dem Globus-Parkhaus, anzukommen. Also ab nach Hause, umziehen, Auto wechseln, den Rest einpacken und ab geht die Post im Regenschleier in die alte Messestadt. Welch eine Fahrt! Das Navi lotst uns quer durch die Innenstadt, die Fahrt nimmt kein Ende, bis wir endlich an der Ladestation ankommen. Lady Laura lädt fast perfekt schnell bis 90%. Wieder lassen wir uns durch die City führen bis wir endlich das Hotel erreichen. Draußen ist alles vollgeparkt, keine Chance auf ein freies Plätzchen. Gut, saurer Apfel wir beißen und blechen 17 € für einen Tiefgaragenplatz. Darin enthalten ist ein Selbsterfahrungskurs „Parken in aller Enge“. Dankeschön. Das ist Zimmer ist toll. Ich bin alle. Die Fahrt ins Mephisto zum traditionellen Leipzig-Rosé fällt meiner Schlappheit zum Opfer. Welch ein Tag! Welch eine emotionale Kampfstrecke! Welch eine Regentour! Gute Nacht allerseits.

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Besuch

Ein echt guter Anfang des Tages; ich spare mir mein Frühstück. Das tut gut! Am Vormittag treffen Schwägerin und Schwager ein. Eine fröhliche Runde nimmt ihren Lauf. Zum Lunch wird gefuttert und ich übertreibe es wohl ein wenig. Sattheit macht träge. – Später kommt die Nichte samt Mann und Kind. Welch ein Trubel in unserem sonst so stillen Haus. Die Kleinste mag mich nicht – mit Bart bin ich ihr wohl sehr suspekt. Schade. Es gelingt zwar ihre Vorbehalte ein wenig abzubauen – aber ganz traut sie dem Frieden nicht. Es wird viel erzählt und gelacht trotz des traurigen Anlasses, der uns zusammenführt. – Zum Dinner holen wir Pizza und ich komme mir echt amerikanisch vor mit den vielen Kartons auf dem Tisch 😉😇. Kulturelle Übergriffe sind heutzutage wohl eher die Norm als die Ausnahme. Immerhin lernen wir dadurch einen Pizzadienst aus der Nachbarstadt kennen, der ordentliche Pizzen produziert. Fein. Es wird gar nicht mal so spät, die Truppe ist müde oder bin ich nur viel zu spätes Schlafengehen gewohnt? Jedenfalls ruhe ich angesichts der Umstände relativ gut, wenn auch nicht völlig überzeugend😠. Dann ist das so.

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Futterverwerter und Fettansetzer

Das Frühstück wird seinem Namen gerecht. Viel zu früh (für mich). Ich zwinge mir ein Brötchen und dazu etwas Rührei „rein“. – Während des Gottesdienstes fällt es mir sehr schwer meine Augen offen und meinen Verstand wach zu halten. Ich muss unbedingt an mir arbeiten aber wie stelle ich das an? – Unseren Lunch nehmen wir am Kanal bei Jorgos ein. Im Restaurant ist sehr wenig los. Mein Misstrauen erwacht. Aber das Essen ist okay. Außerdem bin ich sowieso satt vom Frühstück und schaffe ein wenig Bohnensuppe, eine halbe Ofenkartoffel sowie ein bisschen vom griechischen Salat. Glücklicherweise finden sich an meinem Tisch fleißige Mitesser. Alle können viel mehr futtern aber ich habe schleppe mein Übergewicht mit mir herum. Ist das gerecht? – Die Mittagsruhe fällt tief, fest und lang aus. Sehr gut. Den Abend füllt das Miteinander voll aus. So soll es sein. Es wird nicht sehr spät aber die Müdigkeit ist da und der Schlaf schlägt sofort zu. Toll!

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Bahn kommt an

Ich wache auf und eines meiner Augen drückt und schmerzt als ob ein kleines Sandkorn hineingeraten wäre. Was mag das sein? – Draußen füllt sich die Straße mit Autos. Massiv. Von vorne bis hinten ein PKW am anderen. Unser Dorfverein spielt wohl um einen Pokal. Soll er doch, Hauptsache unsere Ausfahrt bleibt frei. Mein Interesse an Fußball ist möglicherweise ein klein wenig größer als an der Neugier ob in China ein Sack Reis umgefallen ist 😀. Nun denn, das Gejaule der Fans begleitet uns den Tag über. Sollen sie doch. – Währenddessen lasse ich meinem Spieltrieb seinen Lauf und laminiere die Kofferanhänger, loche sie mit einer Nietzange und befestige sie mit Kabelbindern. Macht Spaß. Jetzt gilt es die Urlaubsunterlagen reisefertig zu machen. Perfekt. – Abends trifft unser Neffe mit Verspätung ein – die Bahn hat sich weit über eine Stunde Zeit gelassen. Aber noch trifft die Verspätungsmeisterin wenigstens ein – muss man inzwischen wohl lobend erwähnen 😉🤨. – Vom Bahnhof geht es stracks zu einer Geburtstagsfeier. Der Grill ist zwar schon kalt, lässt sich aber dank der Gasverseion leicht wieder auf Touren bringen. Im Ergebnisse futtere ich viel zu viel. Ich bin übersatt. Selbst schuld. – Daheim plaudern wir noch ein wenig bei einem Fläschchen vergorenen Traubensaftes. Mit der nötigen Bettschwere vertrauen wir uns nicht zu früh dem Schlaf an. Er tut seinen Job. Mein Auge hat sich gebessert 😇. Alles wird gut.

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Dies und das – von Arzt bis Malaise

Nach der verkürzten Morgenroutine lassen wir unsere Oberfläche beim Spezialisten checken. Das geht schnell und es ist alles okay. Das höre ich gerne. Mitten beim Lunch, staunenswert pünktlich, wird unser Koffer abgeholt und reist uns voraus Richtung Süden. Gute Reise – auf ein baldiges Wiedersehen! – Meine liebe Mitbewohnerin ist wieder einmal unterwegs und kommt mit Gummimatten für Laura von Grün zurück, eine Zugabe des Autohauses. Merci vielmals. Wir entfernen also die edlen Schmutzfänger, verpassen ihnen voraussichtlich vier Jahre Pause und stellen ihre robusten Kumpel in den Dienst. Letztere sind auch nicht schlecht gestaltet und haben alle – auch die hinteren – ihren festen Platz in Lady Laura. Sehr schön. – Unser neuer Lounge-Pavillon soll doch noch vor dem Urlaub eintreffen – wir dürfen gespannt sein. Ich habe allerdings den Verdacht, dass die Software möglicherweise den arbeitsfreien Montag nicht berücksichtigt hat. Wir werden sehen. – Ich bin immer richtig happy, wenn ich an die Abendandacht denke und mir dafür Zeit nehme. Es wartet dort so interessante Lektüre auf mich, dass jedes Versäumnis mehr als schade ist. Heut klappt es mal wieder. Toll. – Beim Freitagskrimi mag ich weder den Plot noch die Darsteller, wie ich nach kurzer Zeit feststellen muss. Also schalte ich um zu Pater Brown um mir zwei bekannte Folgen nebenbei anzuschauen. Bei einem Rosé geht die Zeit schnell vorbei bis wir im Seniorenbett auf einen etwas unkonzentrierten, leicht unlustigen Schlaf treffen. Dazu motzt das rechte Auge und der Oberarm auf derselben Seite. Keine vergnügungssteuerpflichtige Nacht. Wahrlich nicht.

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